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Beiträge von jacob

  • Girl Scout Cookies (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 11. April 2026 um 10:08

    Die Woche war relativ unspektakulär. Die Pflanze ist bis Mitte der Woche im Schneckentempo weitergewachsen; am Blütetag 10 konnten stolze 23 cm gemessen werden – rund 1,5 cm pro Tag seit Umstellung auf 12/12. Ich wollte zwar die kleinstmögliche Pflanze haben, aber keinen Zwerg.
    Deshalb wurde die Bewässerung angepasst, um das Längenwachstum zu fördern. Aktuell wächst sie etwa 3 cm pro Tag und hat am BT13 eine Höhe von 32 cm erreicht. Die Genetik scheint jedoch kaum echten Stretch zu besitzen: Sie sieht aus, als wolle sie „rauspushen“, kommt aber nicht richtig aus dem Startblock. Wenigstens wird der Durchgang nicht aufgrund der Höhe beendet 😀

    Wer möchte kann einmal in die Datenanalyse mitkommen:

    Spoiler anzeigen


    VWC steht für Volumetric Water Content (Volumetrischer Wassergehalt). Er gibt an, zu welchem Prozentsatz der Steinwollwürfel mit Nährlösung gefüllt ist. Etwa 1–2 Stunden nach Lichtbeginn wird der Block auf maximale Kapazität gepumpt; anschließende Bewässerungen dienen der Erhaltung.

    Am 07.04. wurde noch generativ bewässert – wenige Shots mit jeweils 200 ml Nährlösung und starkem Zurücktrocknen. Am 08.04. habe ich versucht, vegetativ zu bewässern, und am 09.04. hat es dann funktioniert: mehrere kleine 100 ml Shots über einen längeren Zeitraum, mit insgesamt weniger Rücktrocknung, wenn der Bewässerungszyklus neu startet.

    Die Wurzeln sind in dieser Zeit weiterhin gut gewachsen, wodurch die maximale Wasserkapazität täglich leicht gesunken ist. So lässt sich das Wurzelwachstum indirekt über die Daten mitverfolgen.

    Das ist der EC-Chart ab Blütetag 4. Die Erhöhung des EC-Werts hat insgesamt gut funktioniert – ich lag zwar etwas unter meinen Zielwerten, aber der Chart sieht optisch einfach genial aus, daher habe ich kaum nachgeregelt.
    Mit der geänderten Bewässerung hat sich das Setup jedoch leicht verschoben: weniger Rücktrocknung, dafür insgesamt niedrigere Durchschnitts-EC-Werte. Die Pflanze hat begonnen, Nährstoffe aus den unteren Blättern zu ziehen. Der Plan für den Stretch ist, sie zwischen EC 3.5 und 4.5 zu halten.

    Der dritte wichtige Faktor ist der Drain. Mit wenig Drain kann man den EC relativ einfach erhöhen, ohne die Nährlösung anzupassen – vorausgesetzt, der pH-Wert stimmt und genug Substrat mit hohem EC-Wert ausläuft. Das muss allerdings regelmäßig gemessen werden.

    Zwischenfazit:
    Man muss es einfach richtig machen. 😊
    Ich meine nicht den perfekten Grow, sondern die Bereitschaft, täglich alle Werte zu messen, zu dokumentieren und gegebenenfalls anzupassen. Das System läuft sonst schnell aus der Spur – besonders, wenn man sich an Anleitungen von Grodan oder Athena hält. Der Vorteil liegt darin, dass man gezielt Werkzeuge bekommt, um die Pflanze in bestimmte Richtungen zu steuern und so möglicherweise eine schönere Knolle zu entwickeln.

    Wer sich streng an Grodan oder Athena hält, hat ein hervorragendes Rezept, um das Maximum herauszuholen. Für größere Profi-Setups ist das perfekt; im Hobbybereich mit nur einer Pflanze erzielt aber auch ein Autopot-System ausgezeichnete Ergebnisse.

  • Girl Scout Cookies (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 5. April 2026 um 08:14

    Blüte Woche 1
    Insgesamt lief die Woche erfolgreich. Ich habe aktuell einen zu niedrigen pH-Wert im Runoff gemessen und muss daher mit erhöhtem Drain gießen. So ist es kein Problem, führt aber dazu, dass sich die Salze bzw. der EC-Wert durch Rücktrocknung nicht akkumulieren – was durch einen höheren EC der Nährlösung ausgeglichen wird. Bleibt unter Beobachtung.

    Die EC-Werte im Block über die Woche: Immer wenn der EC nach unten geht, wurde frisch bewässert; der langsame Anstieg danach ist die Rücktrocknung.
    Es wurde jeden Tag einmal bewässert. Am Ende der Woche war die tägliche Rücktrocknung hoch genug, um zusätzliche Bewässerungen über den Tag (p2) zu geben.

    Wie weit man den Block austrocknen lässt und wie häufig man bewässert, soll laut Theorie der „Precision Irrigation“ Einfluss auf das Wachstum haben. An die Limits gehe ich nicht, aber das Höhenwachstum soll – wie geplant – um etwa 25 % gebremst werden. Ob das am Ende aufgeht, ist eine andere Frage. Ich halte mich einfach an die Anleitung, denke aber, dass man an diesem Punkt mit etwas Erfahrung sehr viel fein­tunen kann.

    Die Pflanze wächst aktuell sehr buschig. Eigentlich wollte ich nicht in das Wachstum eingreifen, aber durch den dichten Wuchs war es angebracht, die Pflanze leicht auseinanderzuziehen. Die Höhe beträgt jetzt 19 cm (ohne LST etwa 22 cm) und sie wächst über 2 cm pro Tag.

    Bilder

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  • Girl Scout Cookies (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 31. März 2026 um 17:46

    Da mein letzter Durchgang nicht beendet wurde, wollte ich es nicht so stehen lassen und Versuche es mit der gewonnenen Erfahrung noch einmal und hoffentlich erfolgreicher.

    Die Vega im Schnelldurchlauf

    Nach der Keimung habe ich die Pflanzen direkt an hohe EC-Werte, niedrige RLF und Wind gewöhnt. Nach etwa 14 Tagen waren sie gut abgehärtet. Dann stand die erste Entscheidung an: direkt in die Blüte oder toppen? Ich habe mich fürs Toppen entschieden und zwei Nodien stehen gelassen, um den Wurzeln Zeit zu geben, den großen Hugo-Block (15 × 15 cm) vollständig zu durchwurzeln. Eine Woche später wurde geflippt.

    Während der Vega wurde die Pflanze bewusst leicht überdüngt, um das obere Limit auszuloten. Beim nächsten Mal bleibe ich etwa 0,1 EC unter dieser Grenze. In meinem früheren System hatten wir einen hohen Vega-EC als entscheidenden Faktor für gute Erträge identifiziert.

    Der Sämling war am letzten Vegatag rund 8 cm hoch – nach meinem Gefühl der frühestmögliche Zeitpunkt zum Flip. Laut Breeder liegt die Endhöhe bei 90–120 cm. Mein Ziel sind etwa 70 cm, maximal 100 cm.

    Setup und Anpassungen

    Am Setup hat sich wenig geändert, aber die Bewässerung wurde überarbeitet. Jetzt sind insgesamt sechs Blumat-Niederdruck-Tropfer an der Pumpe angeschlossen. Die Nährlösung verteilt sich dadurch gleichmäßig und zuverlässig mit einem Durchfluss von 100 ml in sechs Minuten.

    Unter dem Steinwollblock wurde der Drainmaster durch ein ähnliches Produkt namens Checkdrain ersetzt. Die neue Plattform ist 3 cm niedriger und hat einen etwas kleineren Fußabdruck. Wäre nicht nötig gewesen, aber für 10 € egal.

    Ein größeres Problem war im letzten Durchgang die Sensorausgabe für den Wassergehalt. Die Werte waren nicht verwertbar. Nach einigen Tests stellte sich heraus, dass die Steinwollsensoren erst ab Grodan NG2.0 funktionieren – mit den klassischen Grodans nicht. Jetzt liefern der Sensor plausible Werte, die sich zum steuern eignen.

    Fazit

    Der erste Durchgang war ziemlich wild und unvorbereitet, dieses Mal verstehe ich das System deutlich besser. Ist wieder ein Setupcheck der Zeigen soll, ob die Zelthöhe in diesem System prinzipiell möglich ist, Updates am WE.

    Bilder

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  • Wieder Mal extrem pH-Schwankungen über 24h

    • jacob
    • 22. März 2026 um 09:57
    Zitat von PuffPanda

    jacob wie oft hast du Wasserstoffperoxid angewendet?

    Moin, ich habe H202 damals vermutlich nicht richtig angewendet. Ich hab aber alle 2-3 Tage nachgeschüttet und die 4 fache Menge der empfohlenen Dosis genommen 😊 Hat den Pflanzen nicht sichtbar geschadet. Hab erst später rausgefunden, dass es für die Wurzeln klar geht, aber die guten Mikros dadurch evt. nicht mehr Pflanzenverfügbar sind. Nach einigen Wochen war es dann wieder normal. Aktuell verwende mehr oder weniger regelmäßig einmal pro Tank.

  • Wieder Mal extrem pH-Schwankungen über 24h

    • jacob
    • 15. März 2026 um 12:40

    Ich hatte eine Zeitlang auch solche PH-Stürze, als ich Microorganismen noch aktiv gefördert hatte und HOCI noch nicht in den SOP war. Wasserstoffperoxid ist auch nach 48h verflüchtigt, würde die Beobachtung erklären.

    Es hat damals auch etwas gedauert bis der PH ohne Wasserstoffperoxid wieder cool war. Solltest Du es verwenden nicht über 1ml(3%)/L Nährlösung, sonst werden Chelate angegriffen.

    Am Ende muss der Grower entscheiden was er macht. Es kommt mir nur bekannt vor und ist richtig nerviger Mist.

  • Wieder Mal extrem pH-Schwankungen über 24h

    • jacob
    • 15. März 2026 um 10:54

    Gegen PH Schwankung gibt es Wundermittel - Wasserstoffperoxid oder HOCI (Cleanse, Purolyt, Dailynex) :)

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 28. Februar 2026 um 13:42

    Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Höhe mit einem Steckling, der nach einer Woche direkt in die Blüte geschickt wird, funktioniert. Ich plane aktuell, auch den Seedling nach zwei Nodien zu köpfen und schnell zu flippen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ein Seedling das so gut mitmacht – vermutlich werde ich ihm etwa zwei Wochen Zeit geben müssen. Wird sich aber herausstellen :)
    Das endgültige Blütezelt wäre zwar mit 1,8 m etwas höher, aber die 20 cm sollten als Reserve dienen.
    Die Strategie, den Durchgang zu retten, hatte ich letzte Woche festgelegt. Normalerweise wäre es High-Stress-Knicken gewesen, aber im Sinne des Versuchsaufbaus wurde der EC-Wert im Block auf 4,5–5 eingestellt und die Lampe 10–15 cm über den Pflanzen positioniert. Ich hatte noch einen Thread mit gleicher Genetik und demselben Breeder gefunden – bei nahezu identischem Wachstum in Woche 1 + 2 war am Ende auch das 1,8 m-Zelt nicht mehr ausreichend. Daher hatte ich im Prinzip schon aufgegeben, und das Knicken wäre eine Woche später auch nicht mehr schön gewesen.
    Ich habe deutlich mehr Spaß an einem neuen Durchgang, als mir noch etwa acht Wochen lang das Elend ansehen zu müssen.

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 27. Februar 2026 um 12:16

    Der Durchgang ist beendet. Die Pflanze ist zu hoch geworden – man hätte den Durchgang mit HST eventuell noch retten können, aber ich fange lieber sauber neu an. Es war auch der falsche Strain für wenig Platz.
    Zum Fazit: Die Bewässerungsintervalle in einigen Hydrosystemen optimal einzustellen, ist meiner Meinung nach der aufwendigste Punkt. Rund 80 % der Arbeit nimmt einem der Sensor ab, es ist aber definitiv auch ohne möglich. Die Technik hinter dem Sensor nach und nach zu verstehen, war schwierig, hat mehr Arbeit gemacht als die Botanik selbst und oft zur Verwirrung geführt. Ich musste das Gerät nur mit einem Datenblatt und ohne Anleitung zum Laufen bringen. Die Pflanze ist aber so gewachsen, wie ich es von Steinwolle in Erinnerung hatte.


    Es wird jetzt noch einige Durchgänge in der kleinen Box geben, und wenn ich der Meinung bin, dass alles passt, werde ich einen neuen Report schreiben. Gerne hätte ich den Durchgang bis zum Ende durchgezogen, aber ich nehme die Erfahrung mit in den zweiten Durchgang – die Lernkurve bis hierhin war extrem steil.

    Danke fürs Mitlesen!

  • HILFE bei mein pflanzen

    • jacob
    • 23. Februar 2026 um 12:33

    Ich denke der große Unterschied ist, dass biobizz biologisch ist, während die meisten handesüblichen auf minralisch aus Nitraten mit N bestehen. Bis Biobizz wirkt dauert es halt ein wenig und die einmalige Menge ist dann auch nicht so wichtig.

    Ansonsten sehe ich es wie Goodpeace, wenn bei mir die Bewässerung nicht stimmt sieht es so aus und es dauert auch lange bis die Pflanzen sich erholen. Sobald die neue Stängel grün bleiben und nicht mehr lila werden, ist man auf den richtigen Weg.

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 22. Februar 2026 um 13:15

    Es ist eigentlich eine längere Geschichte, wieso meine Zelte so sind, wie sie sind. Kurz gesagt: Räume und Zeltkonzepte zu entwickeln, ist für mich fast der Lieblingsteil des Growens. In meiner ersten Growphase hatte ich es nach einigen Jahren zu wirklich guten Ergebnissen gebracht, und ich weiß, dass ich aktuell nur bei 50% der früheren Ergbnisse bin – ich definiere es mit der Größe der Buds. Das Ziel sind dicke Buds :D nur ein persönliches Ziel, ohne dass es wirklich sinnig ist. Daraus folgt jedenfalls, dass ich maximalen PPFD haben möchte und ein entsprechend kleines Zeltsetup nehme. Es ist eine Kopie des „großen“ 60x60-Zeltes und hat die Optimierungsphase hinter sich. In der ersten Version habe ich alle Problemelösungen und Verbesserungen über einen technischen Weg gelöst, aber Growen ist etwas anderes, und mittlerweile bevorzuge ich einfache Growerlösungen und ignoriere Dinge, die ich nicht ändern kann.
    Ob ich bei dem Konzept bleibe, habe ich noch nicht entschieden. Jetzt will ich erstmal wieder große Buds und entscheide, ob das geil ist. Nach meiner Einschätzung halte ich es aber aktuell für wahrscheinlicher, dass die Pflanze zu groß wird und ich neu anfange. Am Freitag wird darüber entschieden.

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 20. Februar 2026 um 15:12

    Moin, eine weitere Woche hat sie überlebt und Blütewoche 2 ist beendet.

    Am Tag 11 wurde die Pflanze von überflüssigen Ästen und Blättern befreit. Ich gehe jetzt mit sechs Armen der getoppten Pflanze in die Blüte. Die Pflanze hatte genug Kraft, kleine Ableger stark Richtung Sonne zu spargeln, und das Abschneiden war ungewöhnlich komfortabel. Einiges ist ab, aber Platz an der Sonne ist auf 0,16 m² wenig vorhanden.

    Nächste Woche werde ich die obere Hälfte ein wenig luftiger schneiden. Die Lampe ballert auf 100% und ist absichtlich 20–25 cm über der Pflanze, um den Stretch zu bremsen. So 30 cm kann sie noch wachsen, danach hört die Komfortzone langsam auf, es wird also knapp. Aktuell ist sie fast 60 cm hoch und hat sich um 200% gestreckt.

    Langsam bekomme ich heraus, wie das System funktionieren soll, und im Groben klappt es. Leider muss ich jeden Abend Steinwollblock-Manager spielen und manuelle Anpassungen vornehmen. Es wird mehr als einen Durchgang brauchen, bis es automatisch läuft, da sind andere Systeme deutlich einfacher.

  • Thread - für kleine Fragen zwischendurch !!

    • jacob
    • 16. Februar 2026 um 19:50

    Habs kurz durch die KI gejagt und war erstaunt, dass er die Werte erkennt und umrechnet :)

    von Erde habe ich aber kein Plan. Du kannst dich jedenfalls über reichhaltiges Silizium Reservoir freuen. Die Werte sind brauchbar und man kann damit Arbeiten, wird ein EC um die 0.8 sein mit recht viel Stickstoff.

  • 2x Sour Diesel (🚗) "Herbis Living Soil"

    • jacob
    • 15. Februar 2026 um 11:22

    Ich schau mir das ab jetzt auch gerne an :thumbup: Frage mich aber auch, wofür der Luftschlauch so weit unten Zustaändig ist?

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 15. Februar 2026 um 09:39

    Die Timelaps helfen auch recht gut, man sieht ob die Pflanze tatsächlich gewachsen ist. Ich habe die Lichtzeiten wie immer in die Nacht gelegt, mit den Bildern hat man nochmal ein visuelles Feedback zu den Daten, wenn man in die Hardcoreanalyse geht. Daten sehen z.b. so aus:

    Zum Glück scheint die Bewässerung jetzt langsam so zu funktionieren wie es sein soll, habe noch mal alle Anleitungen von Grodan durchgelesen und jedes Details so umgesetzt wie es Grodan haben möchte.

    Nebenbei habe ich auch ein neues Profil für den Grow gefunden, es nennt sich Standard und ist genau das womit es weiter geht. Alle steering versuche verlege ich auf den nächsten Durchgang 8)

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 13. Februar 2026 um 20:16

    In dieser Woche sollte das Crop Steering endlich losgehen, die Realität war dann eine andere. Durch eine ungünstige Kombination aus Steinwollblock, der nicht komplett gesättigt war, und zu starkem Rücktrocknen ist die Wasserspeicherkapazität rapide abgesunken.

    Die Aufgabe, theoretisches Wissen auf das reale System zu übertragen und herauszufinden, was im eigenen Setup funktioniert, hatte ich ein wenig unterschätzt. Ich ändere aktuell jeden Tag Kleinigkeiten an Bewässerungszeiten und Durchflussmenge, versuche die Limits zu identifizieren und dabei die Wasserkapazität des Blocks aufzuladen. Zum Ende der Woche hat es auch tendenziell funktioniert. Ich bin also weit davon entfernt, irgendetwas steuern zu können, schaffe es aber, die Pflanze stabil zu halten.

    So viel zu den technischen Herausforderungen. Die Gorilla Glue scheint mit hohen EC-Werten gut umgehen zu können; diese Woche war der Fokus weniger auf EC, und er schwankte wild zwischen 3,0 und 4,5. Im Zulauf war er zwischen 2,2 und 2,8. Die Werte sind natürlich ein wenig abnormal, und ich würde so auf keinem anderen System fahren. Die Pflanze ist 10 cm gewachsen und hat eine Gesamthöhe von ~30 cm.

    Zu BTW2 ist der Fokus auf Stabilisierung des Systems gerichtet. Ein grobes Haltenetz wird auf die aktuelle Höhe gespannt. Ab Wo. 2 steige ich auf Blütedünger mit extra Stickstoff um. Es könnte auch passieren, dass ich einige Äste wegschneide, da die 0,16 m² schon fast voll sind und ich wohl nur mit 6 Zweigen in die Endblüte gehen kann.

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  • Ball Vapes, zeigt mal eure Stationen

    • jacob
    • 9. Februar 2026 um 14:03

    Ich habe jetzt auch yoyos Bastelstube gefunden und das hat einiges erklärt :thumbup:. Ich glaube, dass ich einfach mir der standard Beakerbong das falsche Gerät habe zum sanften Dampfen habe.

    Ja ich glaube ich hab versehentlich mein Konsumverhalten ein wenig geleakt 8), thered hat es schon erkannt, es ist wenig. Unter 10g im Monat, abgesehen von 1-2 mal im Jahr ein Kifferurlaub.

  • Ball Vapes, zeigt mal eure Stationen

    • jacob
    • 8. Februar 2026 um 15:05

    Oh spannendes Thema, ich habe auch den 0815 Kabelgebundenen Graveda BallVape. Ist alles Vanilla geblieben, nur der Kopf ist getauscht gegen einen mit Stahlsieb. Ich hitte den jetzt seit 1,5 Jahren und er macht was er soll, daher alles okay. Aber bei den Bildern von yoyovista bekommt man gleich Lust auf was Neues.

    Mich würde mal eure Vapetechnik interessieren. Ich reiße die Vape noch fast wie ein Flutschkopf, ein wenig milder aber noch Onehit. Temperatur ist immer 300 Grad und die Feinjustierung bestimme ich über Zug Geschwindigkeit beim Ansaugen. Kein Plan hat sich so entwickelt. Es bleibt jedenfalls nichts grünes übrig, die wenige Versuche einen 2 Hit zu ziehen habe ich immer bereut. Aus den Resten backe ich Muffins um das maximal rauszuholen.

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 8. Februar 2026 um 12:21

    Schon mal Danke für die vielen Reaktionen,

    der Deckel ist tatsächlich ein Thema was ich am Anfang unterschätzt habe. Prinzipiell soll er die Nährlösung etwas verteilen. Das Ganze ist so gesteuert, dass er (aktuell) 50ml jede 15 Minuten in den Block pumpt, bis er gesättigt ist. Ich hatte mich gegen Tropfer entschieden, da ich sonst gerne Biokomponenten in der Nährlösung habe und es ein wenig robuster gegen Bioablagerung ist. Leider war meine Vorstellung das ein Steinwollblock wie ein Schwamm ist, nicht so ganz richtig. Wenn zu viel Nährlösung auf einmal in den Block kommt, läuft sie einfach nach unten durch und im Block ändert sich nichts. Ich habe mittlerweile 2 Lagen Wurzelvlies auf den Block gelegt und jetzt wird die Nährlösung besser abgegeben. Wie es wird, wenn ich mehr Nährlösung auf einmal auf den Block gebe, wird sich zeigen müssen. Es kann sein, das ich noch auf Tropfer wechsle.

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 7. Februar 2026 um 18:17
    Zitat von ErdenMensch


    Aber Warum ist Crop steering auf steinwolle unabdingbar?Und was genau verstehst du darunter?

    Ja, Crop Steering ist eigentlich ein weiter Begriff, hier geht nur um gezielte Bewässerung. Vor einigen Jahrzehnten habe ich auf einen Tisch ein Wurzelflies gelegt Steinwolle draufgestellt und Nählösung in dünnen Film drüber fließen lassen. Hat super funktioniert und nach einigen Jahren hatte man die Bewässerung durch Beobachtung gut optimiert. In meiner Growpause wurden einige Forschungen von z.b. Gordan gemacht, wie man die Bewässerung der Steinwolle weiter optimieren kann und gewissen Reaktionen der Pflanze zu fördern, das finde ich spannend und teste ich jetzt

  • Gorilla Glue (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 7. Februar 2026 um 17:13

    Disclaimer:

    ich möchte hier meinen ersten Versuch im Croop Steering dokumentieren. Es ist nicht davonauszugehen, dass er besonders gut wird. Ich gehe nicht intensiv auf die Anbautechnik ein, da ich keine Erfahrung und zu viel mit KI recherchiert habe.

    Moin Forum,

    ich habe seit Legalisierung ein kleines E/F System. So langsam habe ich das Setup im Griff und Fehler werden weniger. Ursprünglich wollte ich im E/F schon auf Steinwolle setzten, Hydrocorrels haben aber deutlich besser performet und die Steinwolle war erstmal raus. Zeit ist vergangen und jetzt versuche ich es wieder und man kommt mit Steinwolle nicht ums Croop Steering herum. Ich hatte vor einigen Wochen einen groben Plan und dann eher spontan ein Seedling ins Glas geworfen.

    Hardwaretechnisch wollte ich so wenig Geld wie möglich ausgeben, mein altes Anzuchtzelt verwenden und alles was noch rumlag. Ist am Ende doch mehr geworden, aber die Motivation hatte beim Bestellen gerade ihren Peak erreicht.

    Hardwareeckdaten:

    • Zelt: 40x40x160cm
    • Licht: Viparspectra xs - 100Watt
    • Abluft: Vivosun T4 – 350m³/h
    • Umluft: 9x120mm PC Venti
    • Bewässerung: Floraflex
    • Steuerung: Homeassistant

    Ich denke für 0,16m² mit 1 Pflanze eher überdimensioniert, aber ich dimme auch gerne.

    Sensor:

    Um den Wassergehalt in der Steinwolle nicht über eine Waage ermitteln zu müssen, brauchte ich einen speziellen Sensor. Fertige Lösungen kosten mehr als das ganze Growzelt und sind nicht in Frage gekommen. Habe über Youtube einen passenden Sensor von Seeed Studio gefunden und mit Unterstützung von ChatGPT konnte ich ihn mit meinem Homeassistant (Hub) verbinden und kenne jetzt Wassergehalt, EC-Wert und Temperatur im Würfel.

    Wenn der Deckel drauf ist, sieht man die wilden Kabel nicht mehr. Neben der Sensorsteuerung habe ich noch Shellys zum Schalten der vier Steckdosen eingebaut. Das war auch ein kleiner Fehler oder übermotiviert, ich brauche nur zwei schaltbare.


    Hat alles einige Wochen gedauert und der Seedling konnte im Anzuchtzelt wachsen.

    Botanik:

    • Strain: Gorilla Glue (Gnomesgarden)
    • Dünger: Haifa Sonate (Vega), Canna Aqua (Blüte)
    • Zusätze: Silizium, CalMg, Dailynex

    Mehr gibt es nicht zu berichten, Zelt und Technik stehen, aber die Pflanze ist noch zu klein und ein Dry Back findet praktisch nicht statt. Sobald es ansatzweise los geht und man was zeigen kann, mache ich ein Update.

    Das waren es die Gedanken zum Start des Projekts. Die Probleme gingen früh los und ich bin ehrlich vom steering bin ich weit entfernt. Eigentlich reiße ich nur am Steuer um ein total Unfall zu vermeiden. Wir gehen es im Schnelldurchlauf durch. Ich hatte zu Beginn den Würfel einfach einmal pro Woche in Nährlösung getaucht und nichts mehr gemacht. Nach Umstellung auf Autobewässerung und Messen des Drains hatte ich einen PH-Drift auf 7.2 und die Pflanze hat entsprechend reagiert

    Hat sich nach einer Spülung dann schnell normalisiert. Die größten Probleme hatte ich mit dem Sensor, meine Daten haben absolut nicht mit Vergleichsdaten gepasst. Ich musste noch rausfinden, das professionelle Systeme nicht mit Rohdaten rechnen wie sie der Sensor anzeigt, sondern sie noch hochgerechnet („kalibriert“) sind. Der Sensor gibt 2 EC-Werte aus, ich habe den falschen Ausgelesen. Jedenfalls hatte ich ein Drain EC von 6 was gleichzeitig das Ende meiner Messskala. Der Block wurde in der Vega mehr gespült als gesteuert.

    Am 1. Blütetag musste eine Entscheidung getroffen werden, vegetativ bewässern (nasse Steinwolle) oder Generativ bewässern (trockenere Steinwolle, höherer EC). Die vegetative Strategie soll zu einer höheren Ausbreitung und Längenwachstum führen. Generative Bewässerung soll die Pflanze kompakter halten. Mit einem 1,60m hohen Zelt, fällt die Entscheidung leicht und wir bewässern generativ. Vorausgesetzt ich schaffe es ab jetzt irgendetwas zu steuern.

    Fortsetzung kommt nächste Woche wenn die erste Blütewoche abgeschlossen ist.

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