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  1. The-Greenleaf - Cannabis Grow Community
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Beiträge von jacob

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 9. Oktober 2026 um 21:43

    Ja, die Vermarktung dieser Systeme samt Sensoren ist ein schwieriges Thema. Je länger ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr denke ich, dass wir als Homegrower etwas anderes machen. Die Firmen verkaufen ein Komplettpaket und liefern eine Anleitung mit, die 1:1 umgesetzt vermutlich super funktioniert.

    Das können wir aber nicht machen, weil ein Homegrow anders funktioniert als eine Plantage. Kleinigkeiten verursachen Butterfly-Effekte, und ein anderer Sensor ist dann ein großer Faktor. Hinzu kommt, dass alle öffentlich bekannten Werte für Slabs gelten. Die Werte für andere Steinwollformate haben die Firmen und geben es nur im Mitgliederbereich weiter. Es bringt also nichts, sich strikt an diese Werte zu halten. Man kann sich nur daran orientieren und herausfinden, was funktioniert. Der Sensor ist immer nur ein Hilfsmittel, der Rest liegt an einem selbst. Was mit deinem Sensor nicht funktioniert, ist die FC schnell zu ermitteln, um eine Pumpe zu steuern.. Das müsstest du anders lösen. Den VWC checkt man besten mit seinem Gewicht gegen, wenn keine Pflanze drin ist. Block einfach auf ein Handtuch stellen, das saugt den Block gut aus.

    Der Teros ist mir mit 600 € auch zu teuer, vor allem, weil ich mein System erst einmal grundsätzlich gut zum Laufen bringen muss, bevor ich es bewerten kann. Mein E/F-Zelt liefert mit minimalem Aufwand konstant gute Ergebnisse, sonst wären die Gläser auch leer 😄

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 9. Oktober 2026 um 16:44

    Vorweg: Ich bin wirklich erstaunt, wie viel Pflanze so ein Hugo-Block versorgen kann, nachdem ich deinen Thread gesehen habe 😊 Da würde ich auch über größere Blöcke nachdenken. Dass man dann schon relativ früh in P1 muss, ist vermutlich angebracht. Im Aroya-Podcast wurde das in einer Folge auch besprochen: Wenn die Pflanzen zu groß werden, bewässert man im Extremfall sogar nachts.

    Die Intervallsteuerung hat bei mir mit einer normalen Aquarienpumpe gar nicht funktioniert. Ich habe es damals als „Steinwollblockmanager-Spiel“ bezeichnet. Einen zweiten Durchgang wollte ich so nicht machen. Dann gab es Lieferverzögerungen bei der bestellten Hochdruckpumpe (eine für Wohnwagenduschen), und ich habe in der Zwischenzeit angefangen, auf VWC-Bewässerung umzustellen. Dabei bin ich dann geblieben.

    Zum besseren Verständnis erkläre ich es am Beispiel meines Dashboards, speziell für P2.

    Sensorwerte (oben)
    1 zeigt den aktuellen VWC des Substrats.
    2 zeigt das Tagesmaximum des VWC, also die „FC des Tages“. Es wird täglich in P1 neu ermittelt und dient in P2 als Bezugswert.

    Ablauf einer Bewässerung in P2
    3 – Dryback-Trigger (3 %): Fällt der VWC (1) um 3 % unter das Tagesmaximum (2), startet die Pumpe.
    4 – Shot Size (2,7 %): Die Pumpe füllt 2,7 % VWC auf, bezogen auf den VWC beim Start. Damit liegt der Block nach dem Shot noch etwa 0,3 % unter dem Tagesmaximum.
    5 – Nachlauf (60 s): Die Pumpe läuft nach dem Shot noch eine feste Zeit weiter und füllt die fehlenden ~0,3 % auf. In der Praxis ist das genauer, als zu warten, bis der Sensor meldet, dass nichts mehr in den Block passt.
    6 – EC Auto: Wenn aktiv, läuft die Pumpe nach dem Nachlauf weiter, bis der EC-Zielwert (7, hier 3.000 µS/cm) im Substrat erreicht ist.

    Wie ich mit den Sensorwerten umgehe
    Ich rechne nichts um und nehme den VWC-Wert direkt vom Sensor, so wie er ist. Der Trigger ist dann einfach der Abstand zum Tagesmaximum. Dass die Werte vermutlich nicht exakt stimmen, nehme ich in Kauf, um nicht kompliziert rechnen zu müssen. Das wäre eine Optimierung, die ich in einigen Jahren vielleicht mal mache 😊

    Meine Bewässerung besteht aus 8 Blumat-Tropfern. Sie brauchen im Durchschnitt 7 Minuten, um den VWC um 3 % zu erhöhen. Bei mir läuft also alles sehr langsam. Das war von Anfang an meine Ausgangslage, und die Lösungen haben sich daran orientiert. Fast alle Bewässerungsentscheidungen treffe ich über den VWC-Sensorwert.

    Man könnte ein ganzes Git-Repository füllen, um auf alles einzugehen. Zum Glück hat das ein anderer bereits getan: Das Projekt von JakeTheRabbit findest du hier: https://github.com/JakeTheRabbit/HA-Irrigation-Strategy. Dort gibt es noch einmal andere Lösungen für die gleichen Probleme.

    Die Lösung basiert wie meine auf Home Assistant. Ich habe früh mit Smarthome angefangen, und zu der Zeit gab es kaum fertige Sensoren, man musste fast alles mit ESP anbinden. Daher lag es für mich nahe, das auch im Zelt so zu machen. Ohne Vorerfahrung wird das ein ganz schöner Brocken.

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 8. Oktober 2026 um 20:36

    Hallo Frieser,

    ich hatte lange mit dem Bewässerungssystem zu kämpfen. Normalerweise nimmt man einfach eine Pumpe, die ordentlich Druck auf die Leitung bringt, und Profi-Tropfer, die zuverlässig die gleiche Wassermenge zum Block bringen – die Zeit ist dann die Konstante, anhand derer man seine Wassermenge genau errechnen kann.

    Die andere Möglichkeit ist, den VWC direkt zur Steuerung zu nutzen. Die Pumpe startet in P1 und füllt +3 % VWC auf, macht eine Pause – das geht immer so weiter, bis der Sensor keine Steigerung des VWC mehr registriert. Dann meldet das System “P1 beendet”, die Drain-Shots starten, danach geht es in P2. Dort läuft es genauso weiter: Der Sensor registriert 3 % Verlust = Trigger, um die Pumpe zu starten.

    Das ist aber erstmal nur das Prinzip. Nachdem alle Edge Cases ausgebügelt und Variationen für Anzucht, vegetative und generative Phase eingebaut waren, sind daraus über 700 Zeilen Code geworden. Der Vorteil: Es ist egal, wie viel Wasser pro Minute zum Block kommt, und falls es irgendwo ein Leck gibt, tropft es nur, statt in alle Richtungen zu sprühen.

    Spoiler anzeigen

    Genauer von der KI erklärt:
    Preboot (täglicher Reset)
    Zu Tagesbeginn werden alle Status-Merker zurückgesetzt: P1 gilt wieder als “nicht fertig”, die Drain-Phase als “nicht fertig”, der P2-Schuss-Zähler für die Statistik springt auf 0, der Luftstein wird eingeschaltet, und der Blütetag-Zähler erhöht sich um 1.

    P1 – Aufsättigen
    In regelmäßigen Abständen prüft das System, ob weiter aufgesättigt werden muss. Pro Durchlauf: Die Pumpe läuft an, zunächst wird kurz geprüft, ob die Feuchte (VWC) überhaupt messbar ansteigt – falls nicht, wird abgebrochen (Wassertank leer oder Block schon voll) und P2 ohne Drain freigegeben. Steigt die Feuchte, läuft die Pumpe weiter, bis entweder das aktuelle Zwischenziel (+3 % VWC) erreicht ist oder die Anstiegsrate für eine Minute unter einen Schwellenwert fällt (= Sättigung, der Block nimmt kaum noch Wasser auf). Wird nur das Zwischenziel erreicht, startet später der nächste Durchlauf mit einem neuen, höheren Ziel. Wird Sättigung erkannt, gilt P1 als abgeschlossen und die Drain-Phase startet.

    Drain – Durchspülen
    Zwei wählbare Varianten:

    • Manuell: Eine fest eingestellte Anzahl Spülschübe (1–4) mit fester Dauer je Shot, mit Pausen dazwischen. Kein Sensor-Feedback, läuft stur nach Plan.
    • Auto: Der erste Schuss läuft immer vollständig durch als Referenz. Danach wird vor jedem weiteren Schuss der Salzgehalt (Pore-EC) im Substrat geprüft – liegt er schon unter dem Zielwert, wird gar nicht mehr gespült. Liegt er darüber, läuft ein weiterer Schuss mit Sicherheits-Timeout, maximal 8 Versuche insgesamt.

    Nach jedem abgeschlossenen Spülschuss wird zusätzlich der Tages-Feuchte-Höchstwert zurückgesetzt. Ist die Drain-Phase fertig (Ziel erreicht oder Versuche aufgebraucht), wird das als Freigabe für P2 vermerkt.

    P2 – Erhaltungsbewässerung
    Läuft nur, wenn die Drain-Phase als fertig markiert ist. Auslöser: Die aktuelle Feuchte ist um einen eingestellten Betrag unter den heutigen Höchstwert gefallen (Abtrocknen seit dem letzten Schuss). Bei Auslösung: Luftpumpe und Wasserheizung schalten sich ein, kurze Wartezeit, dann startet die Bewässerungspumpe. Zunächst wird geprüft, ob überhaupt Wasser fließt – fließt keines, bricht der Vorgang mit Fehlermeldung ab. Fließt Wasser, läuft die Pumpe, bis entweder die Zielfeuchte erreicht ist oder der Fluss abrupt abreißt (Block ist voll) – mit Sicherheits-Zeitlimit als drittem Abbruchgrund. Danach kurzer Nachlauf, optional gefolgt von einer zusätzlichen Spülphase, falls der Salzgehalt noch zu hoch ist. Jeder erfolgreiche Schuss wird protokolliert (Zeitpunkt + Zähler) für die spätere Auswertung.

    Letzter Schuss vor Lichtwechsel
    Ein zusätzlicher, fest getimter Schuss kurz vor Ende der Dunkelphase bringt die Feuchte nochmal knapp unter das Tagesmaximum – mit eingebauter Korrektur für den bekannten Nachlauf-Effekt (der VWC-Wert steigt nach Pumpenstopp durch Nachsickern noch leicht nach). Läuft nur, wenn der letzte reguläre P2-Schuss bereits eine gewisse Zeit zurückliegt, um Doppel-Bewässerung zu vermeiden.

    Es gab auch einen großen Hersteller, der sein System auf diese Weise steuern wollte (ich glaube Pulse). Nach einer Betaphase wurde es wieder eingestellt, da es zwar im Labor funktionierte, in der Fläche aber mit zu vielen Variablen nicht zuverlässig in ein System zu integrieren war.

    Die Schwierigkeit liegt darin, zu erkennen, wann die Feldkapazität (FC) erreicht ist. Mit meinem Teros-Klon-Sensor funktioniert das gerade so eben. Alternativ müsste man einen Wassersensor am Drain platzieren, der meldet: “FC erreicht, Drain läuft.”

    Dann noch zu einem anderen, off-topic Thema: Ich hatte ja irgendwo berichtet, dass meine FC beim letzten Run zu niedrig ausfiel, und vermutet, dass es an der initialen Rücktrocknung lag. Einen Run später kann ich das jetzt bestätigen – ich habe es diesmal anders gemacht und liege nun bei 80 % FC zum Blütestart. Ich habe außerdem einen kleinen Thread gefunden, in dem berichtet wurde, dass es mit dem originalen Teros-Sensor im Hugo-Block genauso ist. Hier mal die Werte im Vergleich. Rot 7 Tage initiale Rücktrocknung, blau 18 Tage

    Ich werde den Sensor dennoch weiter oben Platzieren im nächsten Durchgang, man merkt schon das er die ersten cm von Block ignoriert.

  • "Sleepy Joe"

    • jacob
    • 27. September 2026 um 18:44

    Ja die Sachebene ist auch überbewertet, lieber persönlich werden 😀

  • "Sleepy Joe"

    • jacob
    • 27. September 2026 um 16:33
    Zitat von ErdenMensch

    bisschen schade falls du wirklich denken solltest das man da kein interesse an updates oder deinem "scheitern" haette.
    Ich frage mich woher das kommt?


    Das mache ich gerne. Berichte zu schreiben ist ja immer mit etwas Aufwand verbunden, und man macht es gerne, solange man Spaß daran hat oder gute Unterstützung bekommt. Einige Kommentare fand ich dann schwierig, und irgendwann war es mir zu anstrengend – es hat einfach nicht gevibt. Um noch einmal den Bogen zu schlagen: Aus meinen Durchgängen versuche ich, möglichst viel Erfahrung mitzunehmen, und dafür nehme ich Fehler und Abbrüche gerne in Kauf. Kommentare mit Smilies die sich auf den Kopf hauen sind dann die Momente, in denen es nicht mehr vibt und Diskussionen anstrengend werden.

    Um deiner Frage zu beantworten, woher es kommt.

  • "Sleepy Joe"

    • jacob
    • 27. September 2026 um 14:47

    Keine Sorge, ich habe schon gemerkt, dass es hier nicht gut ankommt, den Weg zum Ziel zu dokumentieren, und dass man besser erst wieder Bilder postet, wenn man das Ziel erreicht hat. Ich finde das Scheitern zwar interessanter, habe mich ja schon angepasst. 😉

  • "Sleepy Joe"

    • jacob
    • 27. September 2026 um 14:10
    Zitat von Nelle

    Und wie machst du es heute ??

    Naja ich bin einfach nicht mehr so gut und die Buds bleiben klein😀.

    Was ich in meinem Growerleben festgestellt habe: Nach ein bis zwei Jahren hat man sein Zelt und sein System grundsätzlich im Griff und fährt konstant gute Ergebnisse ein. Damit kann man zufrieden sein – oder man macht sich auf die Suche nach den letzten Prozenten. Holt man dann bei Substratvolumen, Bewässerungszeiten, Luftstrom, VPD, Dünger, Genetik usw. überall noch 1-2% raus, summieren sich diese Optimierungen, und man sieht es der Pflanze an. Es dauert allerdings einige Jahre, bis man diese Prozente findet und da bin ich noch weit von entfernt.

  • Wer nutzt welche Säuren zur ph regulierung und kann mir weiter helfen?

    • jacob
    • 26. September 2026 um 17:06

    Ja das ist ein Edge Case wo man das machen kann, dass habe ich ja auch gemacht. Ich konnte nur nicht rauslesen was du überhaupt vor hast, daher Blubber ich meine allgemeine Meinung hier rein. Jetzt ist dein Anliegen ja klar, sollte kein Angriff sein.

    Mit Monosilicat hat man das Problem nicht. Ich nutze jetzt Haifa WallUp als Alternative.

  • Wer nutzt welche Säuren zur ph regulierung und kann mir weiter helfen?

    • jacob
    • 26. September 2026 um 16:52

    Ich benutze heute keine Schwefelsäure mehr. Aber als ich den Kanister eben angehoben hab, waren schon 2Liter raus :)

    Bilder

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  • Wer nutzt welche Säuren zur ph regulierung und kann mir weiter helfen?

    • jacob
    • 26. September 2026 um 15:47

    Hmm, was du schreibst, ist zwar richtig, aber ich würde etwas weiter differenzieren. Erst seit Bugbee wird mit niedrigen P-Werten um die 40 ppm angebaut. Davor waren wir der Meinung, dass 100 ppm richtig sind. Laut Bugbee bringt der zusätzliche Phosphor zwar keinen Vorteil, negative Effekte wurden aber auch nicht festgestellt. Man kann Phosphorsäure also ruhig großzügiger dosieren, ohne dass es zu Problemen führt.

    Wenn es nur darum geht, die Phosphor-Zahl in der Dünger-App niedrig zu halten, ist das m. E. nicht sinnvoll. Ansonsten ergibt das wirklich nur in absoluten Ausnahmefällen Sinn, und eine andere Lösung als Schwefelsäure wäre dann eventuell besser.

  • Wer nutzt welche Säuren zur ph regulierung und kann mir weiter helfen?

    • jacob
    • 26. September 2026 um 14:11

    Ohne Messgeräte zu arbeiten und allein durch Beobachtung zu optimieren, ist für mich immer noch der Königsweg 😀 Das habe ich leider nie gelernt, und deshalb bin ich mit Erde auch nie zurechtgekommen. Ich brauche einfach Zahlen, um Problemen auf die Spur zu kommen.

  • Wer nutzt welche Säuren zur ph regulierung und kann mir weiter helfen?

    • jacob
    • 26. September 2026 um 13:09

    Ich habe schon Schwefelsäure verwendet, für Grower ergibt sie im Normalfall aber keinen Sinn. Jede Säure „puffert“ den pH-Wert in einem anderen Bereich: Phosphorsäure bei etwa pH 6, weshalb sie sich zum Einstellen empfiehlt. Schwefelsäure dagegen puffert in einem Bereich, der fürs Growen ungeeignet ist.

    Meiner Meinung nach ist Schwefelsäure in der Nährlösung deshalb nur dann sinnvoll, wenn man vorher, wie vom TS erwähnt, Kaliwasserglas zugibt, das den pH-Wert stark nach oben zieht. Als grobe Richtlinie: Ich brauchte ca. 15 ml Schwefelsäure (10 %), um 10 ml Kaliwasserglas auszugleichen. Anschließend habe ich den pH-Wert ganz normal mit Phosphorsäure eingestellt. Hätte ich nur Phosphorsäure verwendet, wäre der Phosphorgehalt der Nährlösung insgesamt zu hoch geworden.

    Mittlerweile beziehe ich das Silizium aus Quellen, die den pH-Wert nicht beeinflussen, einfach um weniger hantieren zu müssen.

  • "Sleepy Joe"

    • jacob
    • 25. September 2026 um 10:53

    Damals habe ich es auch wie Pan gemacht: Wenn ein Bud anfängt zu schimmeln, bleibt er meistens nicht allein. In der damaligen Zeit war das bei den illegalen Produzenten auch eher SOP. In der letzten Woche gewinnt man kein Gewicht mehr, das Schimmelrisiko ist hoch und man gewinnt im Jahr 4 Wochen Anbauzeit.

  • "Sleepy Joe"

    • jacob
    • 24. September 2026 um 22:09

    Bei solchen Türmen geht das natürlich auch schnell mit Schimmel, es ist schwierig so etwas durchzubringen. Vielleicht schaffe ich es irgendwann wieder, mich mit diesem Problem zu beschäftigen. ^^ Aber konsequent reagiert: weggeerntet, wet getrimmt und ab ins Netz. Wird schon passen, eine Woche früher zu ernten find ich nicht so schlimm.

  • Auto Mix Sweet Speeds (Strawberry Banana, +Speed, Gorilla Girl, Orange Apricot)

    • jacob
    • 23. September 2026 um 18:27

    Geil, ein DIY-Trockenschrank! An das Projekt wollte ich auch noch ran, nachdem ich gelesen hatte, dass die Vivosun-Version auch nur ein Kühlschrank mit Heizelement sein soll. Bei dir sieht es auf den ersten Blick so aus, als ob mehr drinsteckt. Bin definitiv gespannt!

  • Stressfaktoren? Sinn oder Unsinn🤔

    • jacob
    • 22. September 2026 um 17:20

    Nach einer Growpause von 15 Jahren hatte ich schon ein wenig Spaß daran, die neuen wissenschaftlichen Studien mit den damaligen Annahmen zu vergleichen 😀 Die Quellenlage ist von Thema zu Thema unterschiedlich, aber ich bin zu dem Resümee gekommen, dass Pushen aus Sicht der Wissenschaft meistens negative Effekte mit sich bringt und positive Effekte nicht nachgewiesen werden konnten. Wasserstress ist da eine Ausnahme, aber dann muss es präzise sein.

    Es gibt einen YouTube-Kanal, der viele wissenschaftliche Studien mit der allgemeinen Growmeinung vergleicht: „Grow It Easy“. Da sollte man zu jedem Thema etwas finden.

    Ich selbst bin mir nicht sicher, ob jede Studie besser ist als jahrzehntelange Growerfahrung. Meistens liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. In einem Zelt growe ich daher nach Stand der Wissenschaft und im anderen so wie früher. Ich bin aber noch nicht stabil in beiden Zelten unterwegs, daher kann ich auch noch keine Rückschlüsse ziehen.

  • Auto Mix Sweet Speeds (Strawberry Banana, +Speed, Gorilla Girl, Orange Apricot)

    • jacob
    • 19. September 2026 um 10:31

    Ja, optisch sehen sie gut durchgenudelt aus 😊 Aber das Wichtigste, die Blüte, hat noch nicht zugemacht. Ich weiß nicht, ob das ein offizieller Begriff ist: Wenn die Härchen zu früh braun werden, ist die Blüte zu und wächst nur noch ein wenig in die Breite. Naja, Grenzen lernt man auch erst kennen, wenn man ihnen begegnet.

  • Smarter Growroom

    • jacob
    • 5. September 2026 um 11:02

    Ja, ich habe schon einige Projekte gestartet, um das Zelt smarter zu machen. Viele haben sich nicht gelohnt, und der Wartungsaufwand war nicht wirklich geringer, als das Problem traditionell zu lösen. Daher sind die Sachen nicht lange erhalten geblieben.

    Projekte, die ich nicht wieder aufgebaut habe:

    • Klimazonen-Messung (interessant, aber man kann ja eh nichts ändern)
    • Echtzeit-EC- und pH-Überwachung des Nährstofftanks (pH-Sonde altert schnell oder ist zu teuer, Nutzen fraglich)
    • CO2/VOC-Sensor (ist halt immer gleich, bei Frischluftzufuhr)
    • Waage unter dem Nährstofftank (unnötig)

    Projekte, die geblieben sind:

    • Leckagesensoren
    • Substratsensor mit Bewässerungssteuerung
    • AC-Infinity-Controller steuert 2 Zelte mithilfe von Home Assistant und externen Sensoren
    • Echtzeit-Temperaturmessung des Nährstofftanks

    Da ich die Sensoren selbst löte, halten sich die Kosten in Grenzen, aber der Aufwand für Wartung und Systemintegration steigt. Ich habe auch einen KI-Agenten auf dem System – theoretisch könnte ich den Grow auch komplett abgeben, so wahnsinnig bin ich aber nicht :)

  • Auto Mix Sweet Speeds (Strawberry Banana, +Speed, Gorilla Girl, Orange Apricot)

    • jacob
    • 4. September 2026 um 20:48

    Ich habe das Netz hier auch im Einsatz. Prinzipiell ist es gut, aber ich habe das Problem, dass mein Zelt nur von einer Seite geöffnet werden kann. Das macht es mühsam, jeden einzelnen Strang in der hintersten Reihe zu erreichen – besonders beim Entfernen.

  • Warum beteiligen wir uns alle nicht mehr?!

    • jacob
    • 3. September 2026 um 17:17

    Zeiten haben sich geändert. Aufwendig produzierte Grow-Videos auf Insta und YouTube schaue ich mir gerne zum Einschlafen an, Textreports dagegen fast gar nicht mehr. Probleme werden mit KI schnell und einfach analysiert – vermutlich geht es nicht nur mir so. Foren haben immer noch ihre Vorteile, aber die Anziehungskraft, die sie Damals hatte, als es die einzige Anlaufstelle für Cannabis-Content war, ist heute nicht mehr gegeben.

    Hey, das ist nun mal der Lauf der Zeit. Die Menschen entscheiden sich einfach für das, was ihnen gefällt und gut zugänglich ist – warum sollte man das nicht akzeptieren?

    Was könnten Ihr Meinung nach besser machen? Respekt im Umgang miteinander: Behandle andere so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest 😊 Das wäre heutzutage ein Merkmal, das man nicht oft findet – und hat meiner Erfahrung nach immer zu einer wachsenden Community geführt.

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