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  1. The-Greenleaf - Cannabis Grow Community
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Beiträge von jacob

  • "Sleepy Joe"

    • jacob
    • 24. September 2026 um 22:09

    Bei solchen Türmen geht das natürlich auch schnell mit Schimmel, es ist schwierig so etwas durchzubringen. Vielleicht schaffe ich es irgendwann wieder, mich mit diesem Problem zu beschäftigen. ^^ Aber konsequent reagiert: weggeerntet, wet getrimmt und ab ins Netz. Wird schon passen, eine Woche früher zu ernten find ich nicht so schlimm.

  • Auto Mix Sweet Speeds (Strawberry Banana, +Speed, Gorilla Girl, Orange Apricot)

    • jacob
    • 23. September 2026 um 18:27

    Geil, ein DIY-Trockenschrank! An das Projekt wollte ich auch noch ran, nachdem ich gelesen hatte, dass die Vivosun-Version auch nur ein Kühlschrank mit Heizelement sein soll. Bei dir sieht es auf den ersten Blick so aus, als ob mehr drinsteckt. Bin definitiv gespannt!

  • Stressfaktoren? Sinn oder Unsinn🤔

    • jacob
    • 22. September 2026 um 17:20

    Nach einer Growpause von 15 Jahren hatte ich schon ein wenig Spaß daran, die neuen wissenschaftlichen Studien mit den damaligen Annahmen zu vergleichen 😀 Die Quellenlage ist von Thema zu Thema unterschiedlich, aber ich bin zu dem Resümee gekommen, dass Pushen aus Sicht der Wissenschaft meistens negative Effekte mit sich bringt und positive Effekte nicht nachgewiesen werden konnten. Wasserstress ist da eine Ausnahme, aber dann muss es präzise sein.

    Es gibt einen YouTube-Kanal, der viele wissenschaftliche Studien mit der allgemeinen Growmeinung vergleicht: „Grow It Easy“. Da sollte man zu jedem Thema etwas finden.

    Ich selbst bin mir nicht sicher, ob jede Studie besser ist als jahrzehntelange Growerfahrung. Meistens liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. In einem Zelt growe ich daher nach Stand der Wissenschaft und im anderen so wie früher. Ich bin aber noch nicht stabil in beiden Zelten unterwegs, daher kann ich auch noch keine Rückschlüsse ziehen.

  • Auto Mix Sweet Speeds (Strawberry Banana, +Speed, Gorilla Girl, Orange Apricot)

    • jacob
    • 19. September 2026 um 10:31

    Ja, optisch sehen sie gut durchgenudelt aus 😊 Aber das Wichtigste, die Blüte, hat noch nicht zugemacht. Ich weiß nicht, ob das ein offizieller Begriff ist: Wenn die Härchen zu früh braun werden, ist die Blüte zu und wächst nur noch ein wenig in die Breite. Naja, Grenzen lernt man auch erst kennen, wenn man ihnen begegnet.

  • Smarter Growroom

    • jacob
    • 5. September 2026 um 11:02

    Ja, ich habe schon einige Projekte gestartet, um das Zelt smarter zu machen. Viele haben sich nicht gelohnt, und der Wartungsaufwand war nicht wirklich geringer, als das Problem traditionell zu lösen. Daher sind die Sachen nicht lange erhalten geblieben.

    Projekte, die ich nicht wieder aufgebaut habe:

    • Klimazonen-Messung (interessant, aber man kann ja eh nichts ändern)
    • Echtzeit-EC- und pH-Überwachung des Nährstofftanks (pH-Sonde altert schnell oder ist zu teuer, Nutzen fraglich)
    • CO2/VOC-Sensor (ist halt immer gleich, bei Frischluftzufuhr)
    • Waage unter dem Nährstofftank (unnötig)

    Projekte, die geblieben sind:

    • Leckagesensoren
    • Substratsensor mit Bewässerungssteuerung
    • AC-Infinity-Controller steuert 2 Zelte mithilfe von Home Assistant und externen Sensoren
    • Echtzeit-Temperaturmessung des Nährstofftanks

    Da ich die Sensoren selbst löte, halten sich die Kosten in Grenzen, aber der Aufwand für Wartung und Systemintegration steigt. Ich habe auch einen KI-Agenten auf dem System – theoretisch könnte ich den Grow auch komplett abgeben, so wahnsinnig bin ich aber nicht :)

  • Auto Mix Sweet Speeds (Strawberry Banana, +Speed, Gorilla Girl, Orange Apricot)

    • jacob
    • 4. September 2026 um 20:48

    Ich habe das Netz hier auch im Einsatz. Prinzipiell ist es gut, aber ich habe das Problem, dass mein Zelt nur von einer Seite geöffnet werden kann. Das macht es mühsam, jeden einzelnen Strang in der hintersten Reihe zu erreichen – besonders beim Entfernen.

  • Warum beteiligen wir uns alle nicht mehr?!

    • jacob
    • 3. September 2026 um 17:17

    Zeiten haben sich geändert. Aufwendig produzierte Grow-Videos auf Insta und YouTube schaue ich mir gerne zum Einschlafen an, Textreports dagegen fast gar nicht mehr. Probleme werden mit KI schnell und einfach analysiert – vermutlich geht es nicht nur mir so. Foren haben immer noch ihre Vorteile, aber die Anziehungskraft, die sie Damals hatte, als es die einzige Anlaufstelle für Cannabis-Content war, ist heute nicht mehr gegeben.

    Hey, das ist nun mal der Lauf der Zeit. Die Menschen entscheiden sich einfach für das, was ihnen gefällt und gut zugänglich ist – warum sollte man das nicht akzeptieren?

    Was könnten Ihr Meinung nach besser machen? Respekt im Umgang miteinander: Behandle andere so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest 😊 Das wäre heutzutage ein Merkmal, das man nicht oft findet – und hat meiner Erfahrung nach immer zu einer wachsenden Community geführt.

  • Crop Steering

    • jacob
    • 23. August 2026 um 11:41

    Begriffserklärung

    Definition Crop Steering allgemein

    Crop Steering ist eigentlich alles, was der Grower macht, um das Wachstum der Pflanze zu beeinflussen. Der Begriff ist jedoch mittlerweile stark mit kontrollierte Bewässerung und Substrat-EC vermarktet.

    Mit der Technik steuern wir den Turgordruck (Zellinnendruck) der Pflanze über Wasser (RDI) und Salzkonzentration (EC). Als grobe visuelle Orientierung dient das Blattverhalten: Bei hohem Turgor stehen die Blätter eher aufrecht ("praying"), bei niedrigem Turgor hängen sie schlaff herunter.

    Alle Zahlen, Werte und Techniken, die noch besprochen werden, drehen sich grundsätzlich um die Beeinflussung des Zellinnendruck.

    Geschichte der Entwicklung

    Ursprung in kommerziellem Gemüse-Hydroponik-Anbau

    Die ersten Versuche zum Crop Steering wurden in den 90er-Jahren in niederländischen Gewächshäusern mit Gurken und Tomaten gestartet. Die Ergebnisse waren vielversprechend und wurden schnell wissenschaftlich begleitet. Durch gute Ernteerfolge hat sich das System in den Gewächshäusern in Europa verbreitet. Seit 2010 wurde zusätzlich mit Substratsensoren gemessen, um die Steuerung zu optimieren und Arbeitskraft zu reduzieren.

    Übertragung auf Cannabis

    Nach der Legalisierung in den USA hat ein Sensorhersteller die Marktlücke für Cannabis identifiziert und die Firma AROYA gegründet. Die Vermarktung begann 2019 und hat das heutige Crop Steering für Cannabis geprägt.

    Das P-Phasen-Modell

    P0/P1/P2/P3 als gemeinsame Terminologie

    Um über Crop Steering zu sprechen, hat sich in der Branche ein grobes Phasenmodell etabliert, das den Bewässerungstag in vier Abschnitte einteilt: eine morgendliche Trockenphase (P0), eine Aufsättigungsphase (Ramp-up) nach dem ersten Gießen (P1), eine Haupt-Steuerungsphase (Maintenance) über den Tag (P2) und eine abschließende Phase vor Lichtende, die den nächtlichen Dryback einleitet (P3).

    Substratabhängigkeit

    Steinwolle und Kokos sind die beiden mit Abstand am häufigsten verwendeten Substrate für Crop Steering – beide erlauben präzise, gut messbare Wasser- und EC-Steuerung und sind damit für diese Technik besonders gut geeignet. Trotzdem unterscheidet sich der Umgang mit den Substraten, und Messwerte können nicht direkt miteinander verglichen werden.

    Messtechnik und Datenerfassung

    Substratsensoren vs. manuelle Methoden

    Sensoren wie TEROS (AROYA) oder GroSens (Grodan) messen Wassergehalt und EC im Substrat kontinuierlich und automatisch – das liefert die Datengrundlage für sensorgetriebene Ansätze. Die manuelle Alternative (Wiegen der Blöcke, Runoff mit dem Becher auffangen) ist günstiger und ohne Hardware-Investition möglich, liefert aber nur Stichproben statt kontinuierlicher Kurven und ist entsprechend aufwendiger. Der wichtigste Messpunkt bei beiden Methoden ist der Drain, dessen EC-Gehalt und Menge ausreichend Rückschlüsse für eine Steuerung liefern.

    Anwendung im Grow-Zyklus

    Grundsätzlich werden über den Grow zwei verschiedene Bewässerungsstrategien angewendet.

    Vegetative Bewässerung: niedriger Dryback und niedrige EC. Die Pflanze soll die Energie in das Wachstum stecken. Blätter sollten sich in der Praying-Position befinden.

    Generative Bewässerung: hoher Dryback und hohe EC. Die Pflanze muss Energie aufwenden, um den Turgordruck aufrechtzuerhalten. Streckung wird heruntergeschraubt, Stresshormone werden freigesetzt und die Fortpflanzung/Blüte priorisiert.

    Die Grenzen zwischen den Strategien sind fließend und stehen nicht fest – es ist eher "mehr generativ" oder "mehr vegetativ". AROYA hat dafür 2024 eine Skala von stark vegetativ ("1") bis stark generativ ("10") eingeführt.

    Im AROYA-Modell (oder bei Athena) bewässern wir bis zur Blüte vegetativ. Blütewoche 1–3: generativ (Höhenkontrolle, Blütenansätze). BW 4–6: vegetativ (Bulking). Ab BW 7 wieder generativ (Abreifen). Andere Systemhersteller wie z. B. Pulse weichen hier teilweise ab.

    Wie belastbar ist die Evidenz eigentlich?

    Wissenschaftlich ist Crop Steering bei Tomaten gut untersucht – dort existiert jahrzehntelange, peer-reviewte Forschung aus dem niederländischen Gewächshausanbau. Bei Cannabis sieht die Datenlage deutlich dünner aus. Interessant dabei: Die Wirkprinzipien, die heute als "Crop Steering" vermarktet werden, kursierten schon in den 2000ern als Bro-Science in Grower-Foren – lange bevor es dafür einen griffigen Namen oder saubere Studien gab.

    In kommerziellen Industrieanlagen scheint sich die Technik trotzdem als Standard etabliert zu haben. Die Vorteile liegen dort weniger in "besseren" Pflanzen als in Effizienz: weniger Nährlösungsverbrauch und bessere Kontrolle über die Pflanzenentwicklung – beides Faktoren, die bei großem Maßstab und knappen Margen deutlich stärker ins Gewicht fallen als im Hobby-Bereich.

    Meine persönliche Einschätzung

    Ich stehe selbst noch am Anfang und habe bisher nicht genug eigene Praxiserfahrung, um das abschließend zu beurteilen. Meine Vermutung ist aber: Am Ende werden die Pflanzen dadurch nicht zwingend besser als auf anderen Systemen, die von einem guten Gärtner betreut werden. Crop Steering ist kein Wundermittel, sondern einfach ein weiteres System unter vielen – man kann es nutzen oder auch lassen, guter Gartenbau bleibt am Ende entscheidender als das gewählte Framework. Wer es dennoch ausprobieren möchte, wird mit einem hohen technischen Anspruch konfrontiert.

    Quellen zum Thema:
    CCI Blackbook (Free Version)
    Grodan
    Aroya
    Athena

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 21. August 2026 um 16:20

    Die hohen EC-Werte kann man auch nur fahren, wenn man das Anbausystem komplett ausgemaxt hat. Was ich auch so mache: den Drip-EC gar nicht groß zu ändern und den EC im Block über den Drain zu steuern. Da ich meinen Bewässerungscontroller selbst programmiert habe, gebe ich nur noch die Ziel-EC-Werte für P1 und P2 als Ausschalttrigger für die Bewässerung ein.

    Mein Leitungswasser hat ein noch ungünstigeres Ca:Mg-Verhältnis, fertige Produkte helfen da aber nicht so gut 😊 Ich nehme Magnesiumnitrat (Mg + Stickstoff) oder Magnesiumsulfat (Mg + Schwefel) und Kalziumnitrat (Ca + Stickstoff) und mische es passend zusammen. Hatte damit auch nie Probleme. Einen Magnetrührer würde ich noch dazu empfehlen. Kommt man am Ende immer noch günstiger bei raus, und das Ausrechnen macht die KI easy. Wenn der PH bei CalMag runtergeht muss, da noch mehr drin sein.

    Neue Geräte oder Spielzeuge sind ja auch wie Weihnachten! Hobbys gehen ja immer ins Geld, gerade wenn es Spaß macht mehr 😊 Versteh ich komplett, aber bei mir stimmt jetzt schon nicht die richtige Balance zwischen Datenanalyse und Growen. Daher gibt's erst mal nichts Neues. Schau mir aber Genre an was es neues gibt.

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 20. August 2026 um 19:29

    Je länger ich mich mit den Bewässerungsstrategien beschäftige, desto mehr glaube ich, dass es eigentlich weniger wichtig ist, als ich anfangs dachte. Jeder Hersteller hat sein eigenes Markenzeichen und macht es ein wenig anders – manche haben die Bewässerungsphasen sogar um 2 auf P0–P5 erweitert. Soll jeder machen, wie er will. Ein "Richtig" gibt es anscheinend nicht.

    Die Quellen speziell für Cannabis, die man schnell findet, sind meist Athena, Aroya und CCI, die ihre Strategien mehr oder weniger gemeinsam entwickelt haben. Hier ist der Hebel klar der EC-Wert, während Grodan eher auf RDI (Regulated Deficit Irrigation) setzt. Das Steuern über den EC ist einfacher als über RDI, daher nehme ich das als Basis und taste mich vorsichtig an das andere heran.

    Hier mal meine Lieblingsübersicht, „wie es die Amis machen" (CCI Blackbook).
    Mal abgesehen von den hohen EC-Werten ist das Verhältnis von Drip- zu Pore-EC interessant. Mein Höchststand bei der Pore-EC lag knapp über 6. Die Drain-EC ist immer etwas höher, aber mein Messgerät geht nur bis 6.


  • Auto Mix Sweet Speeds (Strawberry Banana, +Speed, Gorilla Girl, Orange Apricot)

    • jacob
    • 18. August 2026 um 12:52

    Ah, sehr schön, der Report ist mal spannend. Hatte mich aber schon lange gefragt, wie Autopflanzen in Steinwolle performen.

    Mir gefällt es, wenn man den technischen Anbauweg wählt und das Ganze komplett durchzieht. Ich würde sagen, da fehlt nichts. Mit Under-Canopy-Light könnte man zwar den Ertrag auf der Fläche optimieren, aber kiffst du so viel?

    Über die Sensoren habe ich nicht viele Informationen gefunden, aber sie scheinen ja zu funktionieren, und vermutlich werden bald andere Grower die Sensoren ähnlich nutzen. Eventuell lege ich mir auch noch einen zu, aber eigentlich muss es ein Teros12 werden. Mit den Messpunkten habe ich auch experimentiert. Das finale Argument für die Positionierung im unteren Drittel war, dass die EC-Messung in der Wurzelzone am meisten Sinn ergibt. VWC ist in der Mitte „genauer", aber es sind auch nur Zahlen.

    Dein Bewässerungstrigger ist der VWC. Habe es zunächst über Pumpenlaufzeit versucht, aber VWC gesteuert ist wirklich besser.. Seltsam ist aber: Um von 86 % auf 89 % VWC zu steigen, benötigt man ~100 ml Nährlösung – so wie ich es gelesen habe, schafft dein Bewässerungssystem das nicht in 30 Sekunden.

    Die Werte des „Durstpegels" passen dann aber wieder zu meinen Ergebnissen. Mir ist aber aufgefallen, dass die Pflanze in den ersten 6 h der Nacht durstiger ist als danach.

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 17. August 2026 um 14:04

    Ja, mit einem VWC max von ~50 % zu arbeiten ist kritisch 😊. Vom Eindruck her ist die Pflanze die ganze Zeit generativ geblieben. Nächtliche Drybacks konnte ich auch nur minimal bis -8 % fahren, sonst habe ich vom knappen VWC-Budget nur noch mehr verloren.

    Die Bewässerungsmenge hatte keinen Einfluss auf den VWC max. Durch den Drain kippt man ja genug rein, und die Drainmenge hat auch variiert, ohne einen Unterschied zu machen.

    Ja, das sind die Probleme mit den ganzen Werten und Zahlen. Der Sensor misst halt da, wo er drinsteckt, in meinem Fall 3,5 cm von unten gemessen im Block. Der 30%-Dryback da unten war meiner Vermutung nach deutlich höher, wenn man ihn auf den ganzen Block bezieht. 18 Tage kein Wasser waren wohl das eigentliche Problem und haben den Block hydrophob werden lassen (jedenfalls den oberen Teil). Der nächste Run wird nach 7 Tagen bewässert, und dann schaue ich, wie sich die Werte ändern. Das System und ich müssen uns noch finden. In meinem ersten Growerleben habe ich die Steinwolle mit einer analogen Schaltzeituhr 4x am Tag bewässert, und die Ergebnisse waren besser als heute 😇 Ich glaube, am Ende gewinnt die Erfahrung und wie gut der Grower sein System kennt.

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 17. August 2026 um 10:10



    Mein letzter Durchgang: Zum Testen habe ich den Block entgegen meinem Gefühl, aber nach den Guides, 30 % rücktrocknen lassen. Die 18 Tage ohne Bewässerung haben den Block stark austrocknen lassen, und er konnte auch nicht wieder zurückgewonnen werden. Das werde ich beim nächsten Durchgang ändern.

    Danach zeigt sich der normale Abwärtstrend bis Tag 45, verursacht durch das Wurzelwachstum. Anschließend bleibt der VWC max (maximale Wasserhaltekapazität) relativ konstant.

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 16. August 2026 um 20:28

    Ja, das Fazit zu Blöcken würde mich dann interessieren. Wieso der Umstieg auf die Blöcke? Ich überlege nämlich, auf Slabs zu wechseln 😊

    Ich muss auch sagen, den Pore-EC braucht man nicht wirklich, er ist immer 0,x niedriger als der Drain-EC, und Trends für den VWC reichen aus. Ich freue mich zwar über genaue Zahlen, aber den Prozenten hinterherzujagen und Werte zu vergleichen, macht die Sache nur schlimmer 😐️

    Den Drain sehe ich eher als Merkmal dafür, wie gut die Anlage funktioniert. Aber man kann viele Wasserprobleme auch einfach mit erhöhtem Drain umgehen. Was nutzt du für einen Dünger? Musste ordentlich umstellen, ohne den guten Kalk aus dem Hahn, und der pH-Wert ist im Drain deutlich höher.

    Der Drain-EC ist bei mir 2–3x höher als der Nährlösungs-EC, bei 15–20 % Drain. Kann aber gut am doppelt so hohen Hugo-Block liegen.

    68 ml/Minute sind top, da würde ich auch nichts ändern.

  • Steinwolle: Vorkonditionierung und Aufrechterhaltung

    • jacob
    • 15. August 2026 um 09:33

    Ich habe vor einigen Monaten mit sensorgesteuerter Steinwolle angefangen zu growen – es war eine sehr spannende Reise. Damit du meinen ersten Fehler nicht wiederholst: Der Grodan Hugo Block, der auf dem Delta steht und 2 Löcher hat, wird vermutlich nicht funktionieren und falsche Werte liefern. Die Grodan 2nd Gen und Improved funktionieren – bei meinem Sensor (anderes Modell) jedenfalls.

    Generell ist der große Block ein ganz anderes Biest als Slabs. Fast alle Angaben zum Dryback in öffentlichen Quellen beziehen sich auf Slabs und funktionieren in den Blöcken nicht. Durch Beobachten und Werte vergleichen bekommt man das aber schnell raus.

    RO-Wasser scheint mir auch der richtige Weg zu sein. Ich bin kein Freund von dem Abwasser, aber da das System sowieso sehr wenig Wasser verbraucht, ist es auch nicht so schlimm. Das Problem beim Leitungswasser-EC-Stacking ist, dass sich alles, was die Pflanze nicht benötigt, besonders gut ansammelt. Mit ordentlich Drain geht's, aber mit Osmose ist es einfacher.

    Zum EC und Dünger in Osmose kann ich jetzt nicht viel beitragen, da teste ich aktuell noch rum. Der pH wird sich aber während der Zeit im Block ändern – hier entscheidet sich, wie gut die NL ist 😊 pH 5,2 rein und pH 6,2 raus ist bei mir mit wenig Drain normal.

    Bei der Bewässerung direkt zum Industriestandard zu wechseln ist der richtige Weg. Ich habe das Problem über Software gelöst, die anhand der Sensorwerte bestimmt, wann die Pumpe ein- und ausgeschaltet wird. Ein Problem, das nicht so oft erwähnt wird, ist, dass die Sättigungskapazität des Blocks bis Blütewoche 2 täglich sinkt, weil die Wurzeln das Substrat erobern und man ständig nachjustieren muss.

    würde mich über einen Growreport freuen

  • Luftbefeuchter

    • jacob
    • 4. August 2026 um 17:52

    Ich hatte lange einen einfachen Befeuchter, den ich aber kaum benutzt habe. Jetzt im Sommer war er mal erforderlich, hat seinen Zweck aber eher schlecht erfüllt. Nach ein bis zwei Stunden schafft es die Pflanze, die RLF von alleine hochzutreiben, und in den letzten zwei bis drei Stunden am Tag wird es wieder weniger. Bei einem Luftbefeuchter, der nur mit den Stufen 1 bis 10 arbeitet, ist das nicht so geil. Ich habe mir dann die Cloudforge geholt – die hält den VPD sensorgesteuert konstant und verbraucht deutlich weniger Wasser.

    Ich vermute aber generell, dass die Sensorposition bei den meisten nicht richtig ist und die reale RLF sowieso um einiges höher liegt.

  • Girl Scout Cookies (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 3. Juli 2026 um 19:24

    Hi, die Exceltabelle hatte mich wirklich geärgert und bevor ich den nächsten Durchgang gestartet hatte wurde die auch zu 85% Automatisiert, evt ist das ein wenig eskaliert 😃 Aber ja, da eine KI rüberzujagen ist bei der Analyse wirklich mächtig.

    Ich wollte auch nur kurz bescheid geben, wie die Geschichte weiter gegangen ist, ich hatte den Test weitgehend identisch wiederholt und die Pflanze hat ihren Stretch sauber nach 21 Tagen mit 55cm gestoppt. Wenn die Technik mitspielt und keine großen Zwischenfälle passieren ist es durchaus möglich die Pflanze klein zu halten.

    Bilder

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  • Girl Scout Cookies (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 25. April 2026 um 18:35

    Der Versuch ist durch das Nebenlicht gescheitert. Am frustrierendsten ist, dass ich vier Wochen lang täglich eine Excel-Liste mit Daten gefüllt habe, die ich jetzt eigentlich wieder löschen kann.

    Zu Beginn des Durchgangs war ich mir nicht sicher, ob ich mir diesen Aufwand über mehr als drei Durchgänge hinweg antun will. Deshalb war eines meiner Ziele, den Aufwand zu reduzieren. Das hat zumindest funktioniert – der nächste Durchgang wird in dieser Hinsicht deutlich entspannter. Für mich passt das so, auch wenn noch viele Fragen offen sind.

  • Girl Scout Cookies (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 25. April 2026 um 11:48
    Zitat von Goodpeace

    Man kann auch sagen das System funktioniert zu gut für das winzige Zelt 🙈

    Mann kann sagen das Crop Steering funktioniert richtig gut, wenn in Woche 5 nach 12/12 der Stretch durch nebenlicht noch nicht vorbei ist, ist das Zelt zu klein. Das Zelt erhält noch einen 3. Durchgang :D

  • Girl Scout Cookies (Gnomes Seeds)

    • jacob
    • 25. April 2026 um 10:34

    Nachdem ich den letzten Post geschrieben hatte, habe ich noch ein bisschen über die verzögerte Blüte nachgedacht. Dann habe ich das Zelt kurz vor Licht an geöffnet und direkt gesehen, wo das Problem lag: Mondlicht, die Lampe glimmt bei Licht aus. Ein kurzer Phasendreher hat das zwar behoben, aber die Pflanze ist in der Woche über 90 cm hochgegangen und der Stretch läuft immer noch mit etwa 4 cm pro Tag.

    Der Durchgang wird heute beendet. In einem 40er-Zelt kann man auch nicht mehr viel runterbiegen. Ich hätte die Ernte zwar gern noch mitgenommen, aber das Zelt läuft bei mir sowieso nur als Nebenprojekt, während das Hauptzelt liefert.

    Trotzdem war es für mich ein erfolgreicher Durchgang. Diese Woche ist noch einiges passiert. Nachdem ich letzte Woche gemerkt habe, dass meine Bewässerung keine konstanten Wassermengen an den Block liefern kann, habe ich jetzt eine Lösung gefunden. Erst habe ich eine Pumpe für Wohnwagen-Duschen entdeckt, die genug Druck für professionelle Tropfer bringt. Während Pumpe und Zubehör noch unterwegs waren, habe ich parallel eine Softwarelösung gebaut.

    Das System hat jetzt das Label „Smart Irrigation“ bekommen. Die Bewässerung ist komplett automatisch und sensorgesteuert, ohne tägliche Nachjustierung und unabhängig von der Pumpe. Ich hatte das erst als Übergangslösung gesehen, weil ich eigentlich kein großer Fan von Softwarelösungen bin, aber auch dank KI ist das Ganze echt gut geworden. Außerdem habe ich noch einen Denkfehler gefunden und meine Steering-Versuche waren in diesem Durchgang einfach noch zu soft.

    Wenn ich den nächsten Durchgang wieder dokumentiere, würde ich den Live-Bericht erst nach dem Stretch anfangen. Davor hatten wir das jetzt schon zweimal. Ich sollte auch öfter ins Zelt schauen, weil ich im Moment zu sehr auf die Werte und zu wenig auf die Pflanze selbst achte. Andererseits ist es schon ziemlich bequem, wenn man vom Sofa aus fast alles im Blick hat.

    Bilder

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