Zitat von Frankfurter RundschauAlles anzeigen
Vorstoß für Cannabis-LegalisierungZwei Brüder gründen den „Cannabis Social Club“ für Kiffer in Mainz und Wiesbaden. Sie wollen das schlechte Image des Rauschmittels verbessern.
Ein Gramm Cannabis, drinnen und versteckt angebaut, kostet rund zehn Euro auf dem Schwarzmarkt. Günstiger würde es werden, würde die Pflanze am Fenster gedeihen, noch günstiger auf dem Feld, rechnet Matthias Makowski vor. Aber Anbau und Besitz des Rauschmittels sind in Deutschland illegal. Weit verbreitet seien die Angst vor und Desinformation über Hanf. Das will Makowski ändern.
Vor einem halben Jahr hat er mit seinem Bruder den „Cannabis Social Club Mainz/Wiesbaden“ (CSC) gegründet, um das schlechte Image des Rauschmittels zu verbessern.
Mittelfristiges Ziel ist ein legaler Club für Hanfkonsumenten nach spanischem Vorbild. Dort gibt es solche Vereine für volljährige Mitglieder, die unter klaren Regeln Cannabis für den Eigenbedarf ausgeben. Genau geklärt ist die rechtliche Lage dort nicht. Für den 30-jährigen Makowski aber ein gutes Modell: Der Jugendschutz sei gesichert, dem Schwarzmarkthandel werde die Basis entzogen, gekifft werde in Gesellschaft. Der Konsum unterliege damit auch einer sozialen Kontrolle.
Mit Vorurteilen zu kämpfen
Noch ist der CSC in Wiesbaden und Mainz von einem solchen System aber weit entfernt. Nächster Schritt für Makowski und seine Mitstreiter ist ein Infostand in Mainz. Dort wollen sie im Sommer ihre Mitbürger aufklären und für eine andere Mentalität werben. Gegenstimmen und Angst vor Cannabis kann der Aktivist zwar gut verstehen, aber: „Bei ganz vielen ist es die Angst vor dem Unbekannten.“
Gegenargumente – etwa „Cannabiskonsumenten sind dumm“ – richteten sich meist gegen den Konsum, nicht aber gegen die Legalisierung, sagt Makowski. Er zitiert Studien und Zahlen aus anderen Ländern: Einerseits sei der Konsum in den Hanf-liberalen Niederlanden höher als in Deutschland. Noch mehr aber werde im sehr repressiven Frankreich gekifft.
In Deutschland gibt es etwa 2,4 Millionen Kiffer, das zeigen Zahlen aus dem Jahrbuch 2012 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen leitet daraus eine Zahl von gut 180 000 Hessen ab, die im Lauf eines Jahres ein- oder mehrmals Marihuana konsumierten.
Ein gutes Dutzend aktiver Anhänger hat der junge CSC Mainz/Wiesbaden. Sie treffen sich seit März einmal monatlich. Die politischen Parteien schrieben sie bereits an, eine Antwort schickten nur die Mainzer Piraten. „Das Thema wird hier zum Teil einfach ignoriert“, sagt Makowski. In der öffentlichen Wahrnehmung und in den Medien dagegen tue sich Einiges. Medienberichte zur politischen Debatte um die Legalisierung nehmen seiner Ansicht nach zu, Berichte über Fahndung und Polizeieinsätze in Bezug auf Cannabis ab. „Man liest jetzt auch positive Meinungen, nicht mehr die alten abgedroschenen Geschichten“, sagt Makowski.
Beiträge von Niffit
-
-
Zitat von Frankfurter Allgemeine
Neue Beratung in Frankfurt „Cannabis gehört in Medizinerhände“
Das Gesundheitsamt Frankfurt berät Patienten über den Nutzen von Marihuana-Produkten. Ein Arzt und ein Rechtsanwalt stehen dann Rede und Antwort. Ein Schritt zu Legalisierung sei das nicht.
In der Praxis von Michael Schmidt kommt die Frage immer wieder auf: Könnte Cannabis helfen, Multiple Sklerose, Tourette oder chronische Schmerzen zu lindern? Nicht selten lautet die Antwort des Allgemeinmediziners „ja“. Doch dann kommt das „Aber“. Denn der Weg zu einer Genehmigung, medizinisches Cannabis zu erhalten, ist lang. Auf Kassenrezept gibt es das Medikament Sativex nur für eine einzige, eng definierte Indikation. Für viele bedeute dieses Aber den Weg auf den Schwarzmarkt, sagt Schmidt. Er rate seinen Patienten davon ab, sich an Orten wie der Konstablerwache mit Cannabis einzudecken. „Aber verbieten kann ich es ihnen nicht.“ Letztlich gehöre Cannabis jedoch in die Hände von Medizinern, nicht auf die Straße.
Solche Gespräche wird Schmidt von nächster Woche an noch öfter führen. Dann wird der Mediziner mit dem Rechtsanwalt Markus Cronjäger das Team des Medical Marihuana Projekts sein. Zunächst bis Jahresende werden die beiden Fachleute jede Woche für zwei Stunden im Gesundheitsamt Rede und Antwort stehen, um über einen medizinischen Nutzen von Cannabis zu informieren.
„Kein Schritt zur Legalisierung“
Die Arbeitsteilung ist einfach: Schmidt soll klären, ob Cannabis dem betreffenden Patienten helfen könnte, Cronjäger könnte dann die rechtlichen Möglichkeiten skizzieren. „In manchen Fällen gibt es einen legalen Weg, aber der ist steinig“, sagt er.
Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) spricht von einem in Deutschland einzigartigen Pilotprojekt. Es soll vor allem auch Erkenntnisse darüber liefern, wie groß der Bedarf an Medikamenten auf Cannabis-Basis überhaupt ist. Schätzungen zufolge könnten in Deutschland 80.000 bis 1,6 Millionen Patienten davon profitieren. Allein diese Spannbreite wissenschaftlicher Studien zeige aber, wie wenig über diese Form der Medikation bisher bekannt sei, sagt die Drogenbeauftragte Regina Ernst.
Das Angebot, das Heilig den Stadtverordneten im Gesundheitsausschuss vorgestellt hat, soll ausdrücklich kein erster Schritt in Richtung einer Legalisierung der Droge sein. Es gehe darum, Patienten über die mögliche medizinische Nutzung von Cannabis zu informieren und illegalen Gebrauch zu verhindern. Die Chancen, in Frankfurt einen Versuch mit einer legalen Ausgabe zum Freizeitkonsum auf den Weg zu bringen, stünden ohnehin schlecht, sagt Heilig. „Mein Koalitionspartner macht da nicht mit.“Quelle:
Frankfurter Allgemeine: Beratung in Frankfurt zu Cannabis -
Zitat
SPD-Mitglieder sollen über Legalisierung abstimmen
Dem SPD-Politiker Thomas Isenberg ist es gelungen, den Kreisparteitag seines Bezirks Mitte für die kontrollierte Abgabe von Cannabis zu gewinnen. Auch die Sozialdemokraten in Friedrichshain-Kreuzberg sind dafür.
Als Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft ist Thomas Isenberg beruflich mit dem Thema Cannabis befasst. Der Zusammenschluss von Schmerzmedizinern und anderen Experten hat ein wichtiges Etappenziel erreicht, weil die Bundesregierung jetzt den Wirkstoff leichter für Schmerz- und andere Patienten zugänglich machen möchte.
Als Politiker kann der Berliner SPD-Abgeordnete auch einen Erfolg verbuchen. Es ist ihm gelungen, den Kreisparteitag seines Bezirks Mitte für seine Initiative zur kontrollierten Abgabe von Haschisch und Marihuana zu gewinnen. Schritte weg von der Prohibition für diese Produkte der Cannabispflanze haben auch schon andere sozialdemokratische Gliederungen beschlossen, so der Kreisparteitag in Friedrichshain-Kreuzberg. Aber mit der Entscheidung in Mitte hat die Position einer kontrollierten Legalisierung das Zentrum der Partei erreicht.
Der Kreisverband in Mitte gilt als eine eher bürgerliche Gliederung, anders als die linken Friedrichshain-Kreuzberger. Inzwischen sagt selbst ein Parteirechter wie Mittes Bürgermeister Christian Hanke, das Cannabis-Verbot sei gescheitert, weil es das Kiffen dennoch weitverbreitet sei. "Laufen Sie mal abends durch Moabit oder Wedding", sagte Hanke. Auch für den Jugendschutz sei es sinnvoller, die Droge kontrolliert abzugeben, um überhaupt frühzeitig in Kontakt mit Problemkonsumenten zu kommen.
Diskussion vor Wahl zum Abgeordnetenhaus
Auf Antrag der beiden Kreisverbände muss sich nun der Landesparteitag der Berliner SPD positionieren. Es wird jedoch am kommenden Sonnabend wohl keine Diskussion dazu geben. Die Antragskommission hat beschlossen, das Thema an die Gruppe weiterzuleiten, die das Programm der SPD für die Abgeordnetenhauswahlen im Herbst 2016 vorbereitet. Besonders wichtige Fragen werden den Parteimitgliedern der SPD zur Abstimmung vorgelegt. Es ist also absehbar, dass die Debatte über die Legalisierung der am weitesten verbreiteten illegalen Droge in der zweiten Jahreshälfte die Stadt bewegt, wenn sich die 17.000 Berliner Sozialdemokraten eine Meinung bilden müssen.
"Ich bin sehr zufrieden, wie das gelaufen ist", sagte Isenberg, obwohl nicht wenige in der Partei befürchten, die Basis könnte konservativer ticken als die Funktionäre und die Initiative abweisen. "Viele in der Partei warten darauf, dass so eine Dynamik in Gang kommt", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Abgeordnetenhausfraktion. Tatsächlich hat sich noch kein Partei-Grande öffentlich zum Thema Cannabis geäußert.
Sollte das Votum der Mitgliedschaft im Sinne Isenbergs ausfallen und die SPD auf die Seite der Legalize-it-Befürworter schlagen, wäre im Landesparlament nur noch die CDU dagegen. Denn Grüne, Linke und Piraten tendieren schon lange dazu, das Verbot von Cannabis zugunsten einer kontrollierten Abgabe aufzuweichen.[...]
Weiter geht es hier:
Berliner Morgenpost -
Zitat
Drogenbeauftragte warnt vor Cannabis - "Je jünger, desto höher das Risiko"
Cannabis-Konsum kann bei Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns verändern und sogar Psychosen verursachen, warnt Berlins Drogenbeauftragte Christine Köhler-Azara.
Von der Idee, Cannabis in Coffeeshops legal abzugeben, hält Christine Köhler-Azara nichts. Die Landesdrogenbeauftragte, die sich seit 2007 besonders für Suchtprävention einsetzt, verweist auf die erheblichen Gesundheitsrisiken, die der Konsum mit sich bringe, unter anderen für die Entwicklung des Gehirns. Und darauf, dass es sich bei diesem Thema ohnehin um eine Bundesangelegenheit handelt.
Berliner Morgenpost: Frau Köhler-Azara, die politische Debatte über eine Legalisierung von Cannabis gewinnt an Fahrt – zuletzt hat der Bürgermeister von Mitte eine entsprechende Forderung gestellt. Macht Ihnen die Stoßrichtung Sorgen?
Christine Köhler-Azara: Die gesellschaftliche Debatte kann man nicht aufhalten, und dies hat sicherlich auch ihr Gutes. Allerdings wird es noch eine ganze Weile brauchen, um sich darüber klar zu werden, wie komplex die Problematik ist. Einfach wird es nicht sein, ein Cannabis-Verbot aufzuheben – ich spreche übrigens lieber von einer Regulierung und nicht von einer Legalisierung. Regulierung trifft es besser, denn ich denke, alle Parteien sind sich darüber einig, dass man auch künftig den Jugendschutz nicht außer Acht lassen darf. Auch die Befürworter wollen Cannabis nicht für unter 18-Jährige zugänglich machen. Es wird Regeln geben müssen. Die kann man aber weder von Bezirks- noch von Landesseite aus erlassen, sondern dafür muss man das Betäubungsmittelgesetz ändern. Das ist eine Bundesangelegenheit.
Wie könnte eine sinnvolle Regulierung aussehen?[...]
Hier geht es weiter:
Berliner Morgenpost -
... Aber dennoch mehr als ich im Moment
-
Das ist mir bewusst
Hätte einfach auf gut Glück 3-4 in's Zelt geworfen und ab einer gewissen Höhe die Blüte eingeleitet. Die, die ich nicht will, würden fliegen.. Und erst danach würd der Scrog gestartet.
Da ist dann aber das Problem mit den Steckis...Werde mir da mal was schickes überlegen.. Danke
-
Ahh... Dann komm ich wieder mit. Weil wenn ich die Mutter + Stecks reinwerfen würde, kann ich mir das auch gleich ersparen...
-
Versteh ich nicht.. Hab im Knoten im Kopp.
Also ich schneide von einer Plant Stecker, die ich auf die Fensterbank werfe. Wenn sie dann jut sind, kommen die, mit der Mutter unter 12/12 Belichtung. Ist das soweit korrekt ? -
Zur Geschlechtsbestimmung: ich würd es so machen, wie bei meinen Bonsai Muttis. Keimlinge cutten, wenn die 4-5 Nodie da ist und der zukünftige Stecker "hoch" genug ist. In Jiffy stopfen, 2 Wochen warten und ab unter 12/12. in der Zeit hat der Keimling sicherlich 2 neue Heads gebildet, die Du schon einmal nach unten binden kannst. Topfgröße sollte zu dem Zeitpunkt sein: 0,25 oder 0,5l.
Für mein Verständnis: Sprichst du von 2 Boxen ? Denn ich hab nur eine.. So gesehen entfällt die Methode mit den Steckis, oder ?
Und cutten ist kein Zwang, richtig ? Kann man machen, muss man aber nicht
-
Zitat
Dresden/Chemnitz. Auch nach der Durchsuchung ihrer Geschäftsstelle in Chemnitz wollen Sachsens Piraten weiter für die Legalisierung von Cannabis und die Anerkennung von Nutzhanf kämpfen. In einem offenen Brief an die Staatsanwaltschaft und Innenminister Markus Ulbig (CDU) vom Freitag heißt es, die Hausdurchsuchung am vergangenen Mittwoch sei die „Krönung einer über Jahre vollkommen misslungenen Drogenpolitik im Freistaat Sachsen“.
Laut Staatsanwaltschaft wird wegen des Verdachts der Abgabe von Betäubungsmitteln gegen die Partei ermittelt. Anlass ist Vogelfutter mit Hanfsamen, das die Piraten während einer Kampagne zur Legalisierung von Cannabis in kleinen Tütchen zusammen mit einer Postkarte an Infoständen etwa an Universitäten verteilen wollten. Der Text auf der Karte enthielt den Hinweis, dass die Samen in die Erde gesteckt werden könnten.
„Um den lustig gemeinten Text auf der Postkarte als Anleitung zum Anbau zu interpretieren, bedarf es unserer Ansicht nach einer blühenden Fantasie, schreibt der Landesvorsitzende der Partei, Michael Bauschke, in dem offenen Brief. Die Piraten würden sich durch das Vorgehen staatlicher Stellen nicht einschüchtern lassen. Ihrem Schreiben legten sie nach eigenen Angaben eine Probe der genutzten Samen sowie eine Portion Hanftee bei, um weiteren Durchsuchungen vorzubeugen. „Der Tee ist sehr lecker und wirkt zudem beruhigend“, heißt es in dem Brief. (dpa)Quelle:
Sächsische Zeitung -
Zitat
Kiffen in Deutschland - ganz legal. Das muss keine Hippie-Fantasie bleiben, sondern könnte bald in einem staatlich regulierten Markt möglich sein. Die Initiative zweier Bundestagsabgeordneter von CDU und Grünen ist nicht aussichtslos - auch, weil Milliarden an Steuereinnahmen winken.
Von Oliver Mayer-Rüth, ARD-Hauptstadtstudio Berlin
Kiffer - jahrzehntelang galten sie in bürgerlichen Kreisen als linke Systemfeinde, arbeitsscheue, oft langhaarige Pazifisten eben, die gleich nach dem ersten Joint auf die nächste, härtere Droge umsteigen. Ganz so einfach ist es offenbar inzwischen nicht mehr, denn selbst auf der Internetseite der Drogenbeauftragten der Bundesregierung heißt es, fast 40 Prozent der 18- bis 25-Jährigen in Deutschland hätten 2011 mindestens einmal Cannabis probiert.
Restriktive Drogenpolitik in Sachen Cannabis
Dennoch ist die Drogenpolitik in Sachen Cannabis-Besitz und -Erwerb immer noch - abhängig von der Auslegung des jeweiligen Bundeslandes - restriktiv. Konsumenten, die wiederholt mit Cannabis festgenommen werden, müssen mit empfindlichen Geld- und Haftstrafen rechnen. Doch all die Repression hat nicht dazu geführt, dass die Zahl der Kiffer merklich zurückgegangen ist.
Immer mehr Experten stellen infrage, ob diese Politik langfristig Erfolg bringt. Zwar warnen viele fachkundige Mediziner vor den verheerenden Folgen eines exzessiven Cannabiskonsums bei Jugendlichen, gleichzeitig bewerten sie den kontinuierlichen Konsum legaler Drogen, wie Alkohol oder Nikotin, als mindestens genauso gesundheitsschädlich, wie das regelmäßige Essen oder Rauchen von Haschisch oder Marihuana.Weiter geht es hier:
Tagesschau: Schwarz - Grüne Cannabis Initiative -
Zitat von Wallstreet Online
Berlin 03.06.15 - Politiker im US-Bundesstaat Wisconsin haben im Repräsentantenhaus und dem Senat Gesetzesentwurfe eingereicht, die auf die Legalisierung von Cannabis abzielt. Angesichts der Schritte in anderen Bundesstaaten ist Wisconsins Vorstoß aber noch bescheiden.
Einige Politiker im Bundesstaat Wisconsin haben Gesetzesentwürfe eingereicht, deren Ziel es ist, den Besitz und den Anbau kleiner Mengen Cannabis zu legalisieren. Die beiden Gesetzesentwürfe wurden zusammen eingereicht und sollen zudem die Strafen für den Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis abschaffen. Gleichzeitig aber soll der Verkauf von Cannabis nicht legalisiert werden, wie es beispielsweise in Colorado oder Washington erfolgt ist.
Unklar ist derzeit, ob die Gesetzesvorschläge Erfolg haben werden. Sollte es dazu kommen, so wäre Wisconsin der erste US-Bundesstaat in dem die Legalisierung per Gesetz aus der Politik kommt. Dies wäre gerade in Wisconsin erstaunlich, da die Strafen für den Besitzt von Cannabis und dem Aufzug von Pflanzen hoch ist. Beobachter der Branche teilten mit, dass eine Legalisierung in dem Bundesstaat ein starkes Signal für die gesamte Legalisierungsbewegung in den USA wäre.Quelle:
wallstreet:Online -
Mal was unter der Rubrik nice to know...
Zitat von Aponet
Cannabis: Kiffen als Wurmkur?
Landläufig geht man davon aus, dass Cannabis-Raucher die Droge lediglich wegen ihrer berauschenden Wirkung konsumieren. US-Forscher haben jetzt entdeckt, dass in einem Pygmäen-Volk in Afrika das Rauchen der Pflanze auch vor bestimmten Parasiten schützt.
Anzeige
Die Wissenschaftler um den Anthropologen Ed Hagen von der Washington State University hatten für ihre Studie 400 Aka-Pygmäen, die als Jäger und Sammler in der Region des Kongo-Bassins leben, zu ihrem Cannabis-Konsum befragt. Daraus ging hervor, dass rund 70 Prozent der Männer Cannabis rauchten, dagegen nur sechs Prozent der Frauen. In Stuhlproben fanden die Forscher bei 95 Prozent der Männer Darmwürmer. Allerdings war die Infektionsrate bei den Cannabis-Rauchern deutlich geringer, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift American Journal of Human Biology. Außerdem waren sie ein Jahr nach der Behandlung mit einem Wurmmittel mit weniger Würmern infiziert. Als Wurmmittel setze dieses Volk Cannabis jedoch nicht bewusst ein, schreiben die Forscher. Hierfür verwendeten die Aka-Pygmäen eine lokale Pflanze, die als Tee getrunken werde. Aufgrund ihrer Ergebnisse vermuten die Forscher aber, dass Cannabis von ihnen unbewusst wie medizinisches Marihuana konsumiert werde.
Die vorherrschende Erklärung für die Beliebtheit von Freizeitdrogen sei, dass sie Lustzentren im Gehirn kapern und Menschen dazu bringen, sich wohlzufühlen, so die Wissenschaftler. Allerdings setzten die Stoffe auch Mechanismen in Gang, die uns vor etwas Giftigem warnen, zum Beispiel indem sie bitter schmecken oder man sich anschließend krank fühle. "Deshalb fragten wir uns, warum so viele Menschen weltweit Pflanzentoxine als Freizeitdroge nutzen", sagt Hagen. Auch manche Tierarten würden solche Stoffe konsumieren und viele Biologen vermuteten, dass sie damit Parasiten abtöten. Im Labor habe sich bereits gezeigt, dass Cannabis in der Lage sei, Würmer abzutöten. Bei Tieren sei dies allerdings noch nicht beobachtet worden.Quelle:
Aponet -
Wieder was....
Zitat von RuhrNachrichten
Cannabis-Plantage im Reihenhaus
SCHARNHORST Sein Reihenhaus in Dortmund Scharnhorst hat ein Dortmunder offenbar anders als die meisten genutzt: Er züchtete fleißig Cannabis - am Mittwoch wurde "geerntet", allerdings von der Polizei. Die staunte nicht schlecht über den Ertrag.
Die Polizisten verschafften sich am Mittag mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss Zutritt zu dem Reihenhaus in der Richtersdorfstraße. Ermittlungen hatten ergeben, dass sie dort fündig werden könnten.
Drogen und Wertgegenstände
Nach dem Einsatz staunten die Beamten: Neben der professionellen Cannabiszucht fanden die Beamten rund 150 Gramm Marihuana, einen fünfstelligen Geldbetrag und umfangreiche Wertgegenstände, dessen Herkunft der Nicht-Erwerbstätige Dortmunder nun erklären können sollte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der 54-Jährige aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen werden. Die Ermittlungen bezüglich des illegalen Anbaus und auch Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.Quelle:
RuhrNachrichten -
Zitat von Schwäbisches Tagesblatt
Verräterische Growbox-Bestellungen
Norddeutsche Kundenliste führt zu schwäbischen Cannabis-Plantagen
Mehrere illegale Cannabis-Plantagen hat die Kriminalpolizei vergangene Woche unter anderem in Reutlingen, Tübingen und Dettenhausen aufgespürt. Im Dettenhäuser Fall werden ein Mann und eine Frau des Drogenhandels verdächtigt.Tübingen/Reutlingen. Hinweise auf illegalen Cannabis-Anbau hatte die hiesige Kriminalpolizei von Kollegen aus Norddeutschland erhalten. Dort war ein Drogenhändler geschnappt worden, der auch Komplett-Sets zur Cannabis-Aufzucht, so genannte Growboxen, vertrieb. Dabei handelt es sich um Mini-Gewächshäuser samt Pflanzenlampe und Belüftungssystem. Die Kundenliste des Händlers führte auch nach Baden-Württemberg und in den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen.
Vergangene Woche durchsuchten Rauschgiftermittler Wohnungen in Stuttgart, Tübingen und Dettenhausen, Reutlingen und Pfronstetten sowie an mehreren Adressen im Kreis Esslingen. Dabei beschlagnahmten sie 15 Aufzuchtanlagen mit professionellem Zubehör, insgesamt eineinhalb Kilo, teils verkaufsfertig verpacktes Marihuana, dazu etliche Cannabispflanzen, diverse Ecstasy-Tabletten sowie geringere Mengen Amphetamin.
In einer Wohnung in Dettenhausen fanden die Ermittler neben mehreren Growboxen auch gut 600 Gramm Marihuana, außerdem Ecstasy, eine Drogenwaage und Verpackungsmaterial sowie 2500 Euro Bargeld, das laut Polizei aus dem Verkauf von Drogen stammen dürfte. Gegen die Bewohner, eine 34-jährige Frau und einen einschlägig polizeibekannten 31-Jährigen, besteht nun der dringende „Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“.
In der Tübinger Wohnung eines 28-Jährigen, den die Polizei ebenfalls schon im Zusammenhang mit Drogen kannte, fanden die Beamten geringe Mengen Marihuana und Samen, jedoch keine Aufzuchtanlage. Bei einem 25-jährigen, ebenfalls polizeibekannten Tübinger wurde indes nichts Verdächtiges gefunden. In Reutlingen beschlagnahmte die Polizei bei einem 20-Jährigen eine Aufzuchtanlage und geringe Mengen Marihuana, in Pfronstetten bei einem 30-Jährigen eine Anlage samt Pflanzen sowie Marihuana.
Die meisten der 14 Tatverdächtigen sind laut Polizei geständig. Sie befinden sich auf freiem Fuß und werden nach Abschluss der laufenden Ermittlungen bei der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt.Quelle:
Schwäbisches Tageblatt -
Zitat von Syker Kurier
186 Cannabispflanzen, mehrere 100 Gramm Marihuana: Diesen Fund machte die Polizei nach eigenen Angaben im Mai in der Wohnung eines 47-Jährigen in Bassum. Der Mann soll in seinen eigenen vier Wänden im großen Stil gezüchtet haben. Keine Frage: Auch in der Lindenstadt ist der Handel und Konsum illegaler Drogen präsent. Aus diesem Grund referiert Kinder- und Jugendarzt Holger Theek auf Einladung der Schulsozialarbeiterin Erika Stötzel am morgigen Donnerstag über „Illegale Drogen – Cannabiskonsum“ im Raum 116/117 der Oberschule Bassum. Der Vortrag richtet sich an alle Eltern, nicht nur an die der Oberschule. Beginn ist um 19.30 Uhr. Auch auf andere, härtere Drogen wie Ecstasy oder Crystal Meth soll eingegangen werden.
Beim Aufräumen finden die Eltern eine Wasserpfeife oder ein Plastikbeutelchen mit Gras oder wundern sich über den süßlichen Geruch im Kinderzimmer. Und dann kann es sein, dass wenig später das Telefon in der Praxis des Bassumer Kinder- und Jugendarztes Theek klingelt, der seit 14 Jahren in der Lindenstadt praktiziert.
Aber es sind nicht nur die Mütter und Väter, die sich an Theek wenden, sondern auch deren Kinder selbst. In der Jugendsprechstunde gebe die Praxis Fragebögen heraus, erzählt Theek. „Da steht manchmal drin, dass sie Nikotin rauchen, erste Erfahrungen mit Alkohol gemacht haben oder auch tatsächlich mit illegalen Drogen“, berichtet der Mediziner. „Die Fragenbögen werden wirklich sehr ehrlich beantwortet. Die Jugendlichen wissen, dass wir das vertraulich behandeln und ich das auch nicht gleich den Eltern mitteile.“ Theek kennt Fälle, in denen Jugendliche bereits vor dem Schulunterricht und nachmittags beim Spazierengehen Hasch rauchen würden, wenn sie Stress oder Frust haben. „Mein Warnsignal ist immer, wenn sie das Rauchen als Problemlöser sehen“, sagt Theek. Spätestens wenn diese Situation eintrete, werde es kritisch, der Konsum bedenklich. Einige Jugendliche würden tatsächlich zu viel rauchen, würden oft nicht wissen, wie die Drogen zusammengesetzt sind und woher sie kommen. „Akute Entzugssymptome gibt es beim Cannabis nicht“, hält Theek fest. Wer allerdings regelmäßig kiffe, sei vielleicht zittrig, unruhig und kaltschweißig. „Aber es gibt nicht die klassischen Symptome, wie wir sie von anderen Drogen kennen.“[...]
Weiter gehts hier:
Syker Kurier -
Guten Abend,
Ich möchte mich ein wenig mehr in die Materie einarbeiten, was das scroggen angeht. Im Internet, also diverse Foren und YT, habe ich verschiedene Arten und Weisen gesehen, wie so ein Scrog aussehen kann.
Dennoch eröffnen sich ein paar Fragen..Erstmal zum Gitter.. Was ist da besser, Draht oder Textil?
Lohnt es sich, das Gitter seitlich in die Schräge zu ziehen? Ich kann mir vorstellen, dass die Plants dann gleichmäßiger und somit mehr Licht abbekommen... Oder ist der Effekt (stark) vernachlässigbar?
Außer Frage stehen jetzt die Steckis in dem Zusammenhang.. Aber da wir jetzt nicht mehr beim Aufbau, sondern bei den Pflanzen sind : Muss/Sollte der Kopf gecuttet werden? Wenn ja, ab wann? Ist ein Buschiger Wuchs echt so von Vorteil dabei? Hätte gedacht, dass die unteren Triebe eh nicht genug abbekommen und deshalb unter dem Netz bleiben und in Folge dessen weniger Buds ausbilden weils Licht fehlt.
Die Selene die bestellt wurden, sind ja Regs, da ich aber nur Weiberlis haben möchte, sollte ich die jungpflanzen vermutlich zwischen drin mal in die Blüte schicken..
Ab welcher Größe kann man die Belichtung auf 12/12 (neben der Zeit auch das Spektrum ändern?) stellen um das Geschlecht festzustellen?Mehr fällt mir gerade nicht ein.. Hatte halt bissal was gefunden im Netz, teilweise widersprach es sich allerdings etc..
-
Das ist ein anderes Thema, welches nur indirekt damit zusammenhängt
-
Tatsächlich ist meine Trauermücken Population zurück gegangen mit den Feuerhölzern. Leider kann ich nicht eindeutig sagen, ob es auch davon kommt.
Hatte mir, weil die mich so aufgeregt haben, ein Pflanzensprüher genommen, den von Zerstäuber auf vollstrahl gestellt und die Dinger einzeln abgeknallt...
Macht sogar Spaß.... -
Hätte jetzt nämlich solche Komplikationen erwartet, dass die nur schwer indoor zu bändigen sind - Und dann mit 24/7.. Reschpeckt...