Ich schau mir das ab jetzt auch gerne an
Frage mich aber auch, wofür der Luftschlauch so weit unten Zustaändig ist?
Beiträge von jacob
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Die Timelaps helfen auch recht gut, man sieht ob die Pflanze tatsächlich gewachsen ist. Ich habe die Lichtzeiten wie immer in die Nacht gelegt, mit den Bildern hat man nochmal ein visuelles Feedback zu den Daten, wenn man in die Hardcoreanalyse geht. Daten sehen z.b. so aus:
Zum Glück scheint die Bewässerung jetzt langsam so zu funktionieren wie es sein soll, habe noch mal alle Anleitungen von Grodan durchgelesen und jedes Details so umgesetzt wie es Grodan haben möchte.
Nebenbei habe ich auch ein neues Profil für den Grow gefunden, es nennt sich Standard und ist genau das womit es weiter geht. Alle steering versuche verlege ich auf den nächsten Durchgang

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In dieser Woche sollte das Crop Steering endlich losgehen, die Realität war dann eine andere. Durch eine ungünstige Kombination aus Steinwollblock, der nicht komplett gesättigt war, und zu starkem Rücktrocknen ist die Wasserspeicherkapazität rapide abgesunken.
Die Aufgabe, theoretisches Wissen auf das reale System zu übertragen und herauszufinden, was im eigenen Setup funktioniert, hatte ich ein wenig unterschätzt. Ich ändere aktuell jeden Tag Kleinigkeiten an Bewässerungszeiten und Durchflussmenge, versuche die Limits zu identifizieren und dabei die Wasserkapazität des Blocks aufzuladen. Zum Ende der Woche hat es auch tendenziell funktioniert. Ich bin also weit davon entfernt, irgendetwas steuern zu können, schaffe es aber, die Pflanze stabil zu halten.
So viel zu den technischen Herausforderungen. Die Gorilla Glue scheint mit hohen EC-Werten gut umgehen zu können; diese Woche war der Fokus weniger auf EC, und er schwankte wild zwischen 3,0 und 4,5. Im Zulauf war er zwischen 2,2 und 2,8. Die Werte sind natürlich ein wenig abnormal, und ich würde so auf keinem anderen System fahren. Die Pflanze ist 10 cm gewachsen und hat eine Gesamthöhe von ~30 cm.
Zu BTW2 ist der Fokus auf Stabilisierung des Systems gerichtet. Ein grobes Haltenetz wird auf die aktuelle Höhe gespannt. Ab Wo. 2 steige ich auf Blütedünger mit extra Stickstoff um. Es könnte auch passieren, dass ich einige Äste wegschneide, da die 0,16 m² schon fast voll sind und ich wohl nur mit 6 Zweigen in die Endblüte gehen kann.
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Ich habe jetzt auch yoyos Bastelstube gefunden und das hat einiges erklärt
. Ich glaube, dass ich einfach mir der standard Beakerbong das falsche Gerät habe zum sanften Dampfen habe.Ja ich glaube ich hab versehentlich mein Konsumverhalten ein wenig geleakt
, thered hat es schon erkannt, es ist wenig. Unter 10g im Monat, abgesehen von 1-2 mal im Jahr ein Kifferurlaub. -
Oh spannendes Thema, ich habe auch den 0815 Kabelgebundenen Graveda BallVape. Ist alles Vanilla geblieben, nur der Kopf ist getauscht gegen einen mit Stahlsieb. Ich hitte den jetzt seit 1,5 Jahren und er macht was er soll, daher alles okay. Aber bei den Bildern von yoyovista bekommt man gleich Lust auf was Neues.
Mich würde mal eure Vapetechnik interessieren. Ich reiße die Vape noch fast wie ein Flutschkopf, ein wenig milder aber noch Onehit. Temperatur ist immer 300 Grad und die Feinjustierung bestimme ich über Zug Geschwindigkeit beim Ansaugen. Kein Plan hat sich so entwickelt. Es bleibt jedenfalls nichts grünes übrig, die wenige Versuche einen 2 Hit zu ziehen habe ich immer bereut. Aus den Resten backe ich Muffins um das maximal rauszuholen.
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Schon mal Danke für die vielen Reaktionen,
der Deckel ist tatsächlich ein Thema was ich am Anfang unterschätzt habe. Prinzipiell soll er die Nährlösung etwas verteilen. Das Ganze ist so gesteuert, dass er (aktuell) 50ml jede 15 Minuten in den Block pumpt, bis er gesättigt ist. Ich hatte mich gegen Tropfer entschieden, da ich sonst gerne Biokomponenten in der Nährlösung habe und es ein wenig robuster gegen Bioablagerung ist. Leider war meine Vorstellung das ein Steinwollblock wie ein Schwamm ist, nicht so ganz richtig. Wenn zu viel Nährlösung auf einmal in den Block kommt, läuft sie einfach nach unten durch und im Block ändert sich nichts. Ich habe mittlerweile 2 Lagen Wurzelvlies auf den Block gelegt und jetzt wird die Nährlösung besser abgegeben. Wie es wird, wenn ich mehr Nährlösung auf einmal auf den Block gebe, wird sich zeigen müssen. Es kann sein, das ich noch auf Tropfer wechsle.
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Aber Warum ist Crop steering auf steinwolle unabdingbar?Und was genau verstehst du darunter?Ja, Crop Steering ist eigentlich ein weiter Begriff, hier geht nur um gezielte Bewässerung. Vor einigen Jahrzehnten habe ich auf einen Tisch ein Wurzelflies gelegt Steinwolle draufgestellt und Nählösung in dünnen Film drüber fließen lassen. Hat super funktioniert und nach einigen Jahren hatte man die Bewässerung durch Beobachtung gut optimiert. In meiner Growpause wurden einige Forschungen von z.b. Gordan gemacht, wie man die Bewässerung der Steinwolle weiter optimieren kann und gewissen Reaktionen der Pflanze zu fördern, das finde ich spannend und teste ich jetzt
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Disclaimer:
ich möchte hier meinen ersten Versuch im Croop Steering dokumentieren. Es ist nicht davonauszugehen, dass er besonders gut wird. Ich gehe nicht intensiv auf die Anbautechnik ein, da ich keine Erfahrung und zu viel mit KI recherchiert habe.
Moin Forum,
ich habe seit Legalisierung ein kleines E/F System. So langsam habe ich das Setup im Griff und Fehler werden weniger. Ursprünglich wollte ich im E/F schon auf Steinwolle setzten, Hydrocorrels haben aber deutlich besser performet und die Steinwolle war erstmal raus. Zeit ist vergangen und jetzt versuche ich es wieder und man kommt mit Steinwolle nicht ums Croop Steering herum. Ich hatte vor einigen Wochen einen groben Plan und dann eher spontan ein Seedling ins Glas geworfen.
Hardwaretechnisch wollte ich so wenig Geld wie möglich ausgeben, mein altes Anzuchtzelt verwenden und alles was noch rumlag. Ist am Ende doch mehr geworden, aber die Motivation hatte beim Bestellen gerade ihren Peak erreicht.
Hardwareeckdaten:
- Zelt: 40x40x160cm
- Licht: Viparspectra xs - 100Watt
- Abluft: Vivosun T4 – 350m³/h
- Umluft: 9x120mm PC Venti
- Bewässerung: Floraflex
- Steuerung: Homeassistant
Ich denke für 0,16m² mit 1 Pflanze eher überdimensioniert, aber ich dimme auch gerne.
Sensor:
Um den Wassergehalt in der Steinwolle nicht über eine Waage ermitteln zu müssen, brauchte ich einen speziellen Sensor. Fertige Lösungen kosten mehr als das ganze Growzelt und sind nicht in Frage gekommen. Habe über Youtube einen passenden Sensor von Seeed Studio gefunden und mit Unterstützung von ChatGPT konnte ich ihn mit meinem Homeassistant (Hub) verbinden und kenne jetzt Wassergehalt, EC-Wert und Temperatur im Würfel.
Wenn der Deckel drauf ist, sieht man die wilden Kabel nicht mehr. Neben der Sensorsteuerung habe ich noch Shellys zum Schalten der vier Steckdosen eingebaut. Das war auch ein kleiner Fehler oder übermotiviert, ich brauche nur zwei schaltbare.
Hat alles einige Wochen gedauert und der Seedling konnte im Anzuchtzelt wachsen.
Botanik:
- Strain: Gorilla Glue (Gnomesgarden)
- Dünger: Haifa Sonate (Vega), Canna Aqua (Blüte)
- Zusätze: Silizium, CalMg, Dailynex
Mehr gibt es nicht zu berichten, Zelt und Technik stehen, aber die Pflanze ist noch zu klein und ein Dry Back findet praktisch nicht statt. Sobald es ansatzweise los geht und man was zeigen kann, mache ich ein Update.
Das waren es die Gedanken zum Start des Projekts. Die Probleme gingen früh los und ich bin ehrlich vom steering bin ich weit entfernt. Eigentlich reiße ich nur am Steuer um ein total Unfall zu vermeiden. Wir gehen es im Schnelldurchlauf durch. Ich hatte zu Beginn den Würfel einfach einmal pro Woche in Nährlösung getaucht und nichts mehr gemacht. Nach Umstellung auf Autobewässerung und Messen des Drains hatte ich einen PH-Drift auf 7.2 und die Pflanze hat entsprechend reagiert
Hat sich nach einer Spülung dann schnell normalisiert. Die größten Probleme hatte ich mit dem Sensor, meine Daten haben absolut nicht mit Vergleichsdaten gepasst. Ich musste noch rausfinden, das professionelle Systeme nicht mit Rohdaten rechnen wie sie der Sensor anzeigt, sondern sie noch hochgerechnet („kalibriert“) sind. Der Sensor gibt 2 EC-Werte aus, ich habe den falschen Ausgelesen. Jedenfalls hatte ich ein Drain EC von 6 was gleichzeitig das Ende meiner Messskala. Der Block wurde in der Vega mehr gespült als gesteuert.
Am 1. Blütetag musste eine Entscheidung getroffen werden, vegetativ bewässern (nasse Steinwolle) oder Generativ bewässern (trockenere Steinwolle, höherer EC). Die vegetative Strategie soll zu einer höheren Ausbreitung und Längenwachstum führen. Generative Bewässerung soll die Pflanze kompakter halten. Mit einem 1,60m hohen Zelt, fällt die Entscheidung leicht und wir bewässern generativ. Vorausgesetzt ich schaffe es ab jetzt irgendetwas zu steuern.
Fortsetzung kommt nächste Woche wenn die erste Blütewoche abgeschlossen ist.
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Ja Moin, ich habe mich gefragt, was an der Aussage des Breeders dran ist und fand die Ergebnisse recht spannend. Zunächst ist es für mich ganz klar, dass eine Pflanze nicht zwittern darf, wenn sie mit wenig stress konfrontiert wird. Ich erwarte von einem Breeder, dass zumindest ein Stresstest mit jedem Batch gemacht wird.
Ich habe mich an die Aussage von Sanlight gehalten - langsames erhöhen der Lichtintensität verbessert effizient das g/w Verhältnis, volle Leistung erhöht effektiv nochmal die Gramm auf kosten von etwas Strom. Das wird auch von allen Studien so unterstrichen. Weitere Studien haben auch untersucht, was passiert hormonell bei plötzlicher Erhöhung der Lichtintensität. Um es kurz zu machen, die Pflanze wird im Vergleich zur langsamen Erhöhung gestresst, schüttet GA aus was männliche Blüten fördert. Es ist aber kein großer Stressfaktor und sollte bei guter Genetik nicht zu männlichen Blüten führen – wir haben unser Pflanzen sicherlich alle schon mehr gestresst. Also unsinnig ist die Aussage insgesamt nicht, aber Zwittern sollte nicht passieren. Vielleicht mache ich mir aber trotzdem nächstes mal die Mühe die Intensität langsam zu erhöhen, da einige Breeder anscheinend nicht so sauber arbeiten wie man es sich wünschen würde.
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Wirklich schade, gärtnerisch sehen sie ja top aus. Bin leider auch enttäuscht von der US Gentik im allgemeinen. 2 Durchgänge sind gezwittert und die, welche weiblich geblieben sind, hatten große Unterschiede bei der Blütenmasse. Eigentlich müsste man eine Selektion machen, aber unter CanG nicht möglich. Beim Breeder zu heulen hat mir zwar ein wenig spaß gemacht, aber asl wir soweit waren, dass es am Lichtspektrum der Sanlight liegt, war es bei mir auch vorbei mit der Lust
Aber egal, wenigsten hat man es schnell gesehen und beim nächsten Durchgang wird es bestimmt eine hervorragende Blüte! 
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Ja ich glaube du bist ein Guter
Lass uns gerne weiter schreiben wenn ich mein System fertig aufgebaut habe und einen Report starte. Dann können wir über praktische Beispiele diskutieren. Du machst hier ja einen prima Job und Leute die ihre Zeit opfern um andern zu helfen, gibt es ja nicht so viele. Also lass uns nicht um Kleinigkeiten diskutieren, wenn es gerade wichtigere Dinge gibt.Peace
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Ja Alter und das nennt man Ringbewässerung.
Deine Hauptleitung führt vom Tank, nach ner Schleife durch den Groom, wieder zurück in den Tank und am Ende sitzt ein Absperrhahn, der stufenlos für den gewünschten Druck im Schlauch sorgt🙄
Wie die verschissenen Urmenschen hier!
Ich verstehe die Anmerkung zwar nicht, weilvon Ringbewässerung war nie die Rede.
Ist aber auch nicht so wichtig. Der Blumat ist sicherlich die einfachste Methode einer Erdbewässerung. Ich habe es anscheinend immer noch nicht geschafft zu vermitteln, was der Zweck des Grow sein soll. Es ist nicht möglichst einfach und kostengünstig eine gute Ernte zu erhalten, sondern 2 Hobbys, anpflanzen und automatisierungzu verbinden. Ich lebe in einem DIY Smarthome und sehe es nicht ein, die Pflanzenabteilung davon auszuschließen.
Recht hast Du aber definitv beim Punkt erst mal machen!
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Ja es ist auch leider das eingetroffen, was ich ein wenig befürchtet hatte. Mit Steuerung programmieren und den meisten Bauteilen hatte ich schon Erfahrung, die großen Unbekannte waren die Magnetventile. Leider benötigen die Kollegen einen gewissen Druck, bzw. mindern den Druck erheblich, wenn man sich nur auf die Erdanziehung verlassen will. Jedenfalls im Bereich der Ventile die nicht teurer als ein Growzelt sind.
Da jetzt sowieso eine Pumpe her müsste, bin ich lieber gleich zurück auf Hydro E/F gegangen. Aber das experimentieren hat gezeigt, das die Magnetventile wenigsten zum regulieren des PH Werts zu verwenden wäre, wenn mir mal langweilig wird.
Generell ist mir schon bewusst, dass ich es mit Automatisierung übertreibe, aber es ist eines meiner Hobbys. Ich habe schon einiges an Sensoren für den Grow eingeplant, was sich am Ende bewähren wird, zeigt sich dann im Verlauf. Ich werde ab April eine kleinen Bericht machen erstellen.
Grüße
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jeder Topf seinen eigenen Sensor, Rechner und sein eigenes Ventil. Halt das was in einem Tropfblumaten für 3.50 vereint ist.
So ungefähr sieht es aus
Ich benutze aber nur ein Rechner (ESP) der 3 Ventile steuert. Selbstgebaute Lösungen sind leider immer teurer, haben dafür den Vorteil das Sie individuell anpassbar sind und mir macht es einfach viel Spaß. Wichtichig für mich ist, eine genaue Datenaufzeichnung zu erhalten, da ich leider nicht mit einem grünen Daumen gesegent bin und besser mit Zahlen kann.Ich hätte vermutlich dazuschreiben sollen, dass ich Canna Terra bestellt habe, also ein Mineraldünger. Bio Dünger ist mir natürlich zu gruselig. Ein Umwelz- Luftpumpe ist auf lange wege über Ali Express auf dem Weg.
Der EC dürfte sich dann ja nicht ändern, PH bin ich noch unsicher.
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Vielen Dank für die Reaktionen.
Ein kleine Frage zwischendurch, da ich gerade meine Erdebewässerungsautomation baue, wie stabil bleiben EC und PH im Tank? Im hydrokreislauf musste man stetig nachregulieren bis zum Tag X als die NL komplett gekippt ist. Bleibt so ein Terratank stabil für 7 Tage oder verändern sich PH oder EC deutlich in dieser Zeit?
Grüße
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Moin zusammen,
Eigentlich sind Vorstellungen nicht so meins. Generell wüsste ich nicht wieso es interessant sein könnte. Aber ich möchte ja auf meine 10 Beiträge kommen und eigentlich ist es gar nicht soo langweilig. Ich war schon 2009 hier, als User Rabauke. Nach 15 Jahren ist mir leider das Passwort entfallen und die sicheren Mail Adressen sind auch nicht mehr da. Da es jetzt sowieso ein Neuanfang ist, geht es mit neuen User weiter.
Ich habe in der Schulzeit meine ersten, eher erfolglosen Versuche, auf Erde gestartet und bin schnell an die Grenzen gestoßen. Wir mussten uns damals Zeitschriften am Kiosk kaufen um zu lernen wie man anbaut, ganz wilde Zeit.
Irgendwann bin ich mit einem Kollegen in eine WG gezogen und befand mich, im Sinne des Anbaus, in einer Ausbildung zum Elektriker. Wir haben über die Jahre eine stetig wachsende Hydrofarm aufgebaut. Es ging einige Jahre gut, genaue Zeiten kann ich konsumbedingt in dieser Lebensphase nicht mehr abschätzen, bis eines Tages die Polizei vor der Tür stand. Am Ende ist nicht viel passiert, der Kollege ist auf Bewährung davongekommen und ich war bereits ausgezogen und echte Kollegen halten zusammen, daher hatte ich Glück.
Ich hatte 10 Jahre mein Growzelt mit mir rumgeschleppt, aber nur noch 2 oder 3 Durchgänge gestartet. Nachdem man einmal ein über Jahre perfektioniertes System hatte, machte mir ein Growzelt keinen Spaß und das normale Leben hat mich irgendwann eingeholt. Jetzt geht es aufgrund der Gesetzlage wieder los. Material ist bereits angekommen und bis zum April teste und verbessere ich die Automation mit Raspi/Homeassistant und lese mich wieder ein.
Ich hoffe hier an alte Zeiten anknüpfen zukönnen.
Grüße