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  1. The-Greenleaf - Cannabis Grow Community
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  3. mrsalz
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Beiträge von mrsalz

  • Welche Digital Kamera hast du ?

    • mrsalz
    • 1. Oktober 2012 um 20:50

    geile Idee nimm die/das Teil

    ach weißte was, je länger du suchst um so unentschlossener wird man :P ( geht mir immer so kotz_2 )

    scheint mir aber besser geeignet um Videos zu machen ;)

    Gruß
    mrsalz

  • Welche Digital Kamera hast du ?

    • mrsalz
    • 1. Oktober 2012 um 18:30

    das wird eine schwere Endscheidung :P

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    und wenn du keine Akkus magst die hier :P

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  • Welche Digital Kamera hast du ?

    • mrsalz
    • 1. Oktober 2012 um 13:57

    High

    ich hab die hier :http://www.digitalkamera.de/Kamera/Fujifil…ix_F500EXR.aspx

    mfG
    mrsalz

  • Pumpsprüher

    • mrsalz
    • 30. September 2012 um 21:07

    nächste Idee :

    http://www.google.de/products/catal…ved=0CEAQ8wIwAA

    10 Literkanne, reingehangen und Schlauch dran

  • Pumpsprüher

    • mrsalz
    • 30. September 2012 um 20:48

    ok

    und wenn du dir iwie einen Hochtank hinstellst mit Wasseranschluss und geeigneter Schlauchlänge ?
    muss ja keine 100 Liter sein, 20 Liter sollten reichen, Auf und Zuhahn im/am Schlauch intrigiert - fertig :)
    Gruß
    mrsalz

  • Pumpsprüher

    • mrsalz
    • 30. September 2012 um 20:38

    High

    gehts mit einer Gießkanne mit Schlauch vorn dran nicht ?
    mach ich nur so :P
    oder steigst auf Aero um :whistling:

    Gruß
    mrsalz

  • Gamer unter euch??? MW3

    • mrsalz
    • 24. September 2012 um 23:06
    Zitat von blackout

    hab heute meine hand gebrochen rechte hand knochen ganz ausen das war schon heftig

    aua , wie haste das denn geschafft ? omg

    gute Besserung und wenig Schmerzen wünsht dir mrsalz

  • Wasserfermentierung/Wassertrocknung/Water Curing

    • mrsalz
    • 18. September 2012 um 01:12
    Zitat von DerPädagoge

    anleitung kann ich auch nochmal raus suchen wfalls wer das testen möchte

    das wäre nett :thumbup:

  • Wasserfermentierung/Wassertrocknung/Water Curing

    • mrsalz
    • 18. September 2012 um 01:04

    High

    hört sich gut an :thumbup:

    Zitat von DerPädagoge

    allerdings etwas schwächer ist als das luftgetrocknete und fermentierte...

    somit bleib ich beim Fermentieren ;)
    mrsalz

  • Lichtnutzung Indoor

    • mrsalz
    • 16. September 2012 um 20:52
    Zitat von Goodpeace

    Eine CT hat mehr vorteile als nachteile :P ein growen ohne kann ich mir gar nicht mehr vorstellen :P

    :thumbup: genau so wollt ich das auch schreiben :thumbup:


    bin mit der Aussage aber immer iwie angeeckt in fast jedem Forum - es lebe die CT joint_2

    mfG
    mrsalz

  • Lichtnutzung Indoor

    • mrsalz
    • 16. September 2012 um 20:13
    Zitat von Wulfman77

    Leider wird das immer wieder behauptet, das eine CT Verluste > 20% bringen würde, was sich aber durch eine
    Vergleichsmessung sehr leicht widerlegen lässt :D

    Beispiel Vergleichsmessung [lexicon]NDL[/lexicon]
    in ca. 50cm Abstand
    mit CT = 2411
    oh. CT = 2470

    so sehe ich das auch :thumbup:

    mrsalz

  • Fusarium

    • mrsalz
    • 15. September 2012 um 21:38

    Wie zeigt sich dieser [lexicon]Schimmel[/lexicon] bei schnell wachsenden Pflanzen?

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-fusarium_text_4.jpg]
    Fusarium o.-Kultur aus dem Gießwasser.
    Nach zwei Tagen auf Kulturmedium.
    Hier ist ein völliger Ersatz des
    Bewässerungssystems notwendig.

    • Braunfärbung der Gefäßbündel, ohne dass dies an der Außenseite sichtbar ist
    • Verholzung des Stängels; sie beginnt unten.
    • Fäule am [lexicon]Stängelgrund[/lexicon].
    • Befallene Wurzeln; braun, weißer [lexicon]Schimmel[/lexicon], Fäulnis.
    • Saftfluss und Wurzelaktivität sind gestört.
    • Blätter weisen allgemeine Zeichen von Unterernährung auf.
    • Welke Blätter.
    • Ältere Blätter werden gelb und sterben ab.
    • Wachstum des Blütenkelches ist eventuell gestört; helle Farbe und sehr ‘mager’


    Was tun?

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-fusarium_text_6.jpg]
    Fusarium-Fußfäule: am Fuß des Stängels entsteht
    Fäule, d.h. Feuchte Stellen, die im Laufe der Zeit
    zerfressen werden.

    Es gibt eine Reihe von im Handel befindlichen Mitteln, die allgemein
    gegen [lexicon]Schimmel[/lexicon] einzusetzen sind, jedoch nicht spezifisch gegen Fusarium.
    Manche Institutionen raten zu deren Gebrauch.

    Wir empfehlen, diese Mittel nicht zu verwenden, weil sie keine
    adäquate Wirkung haben und die Ansteckungsgefahr daher groß bleibt.
    Hygiene im Betrieb ist bisher das beste Mittel zur Bekämpfung des
    Fusariums. Das bedeutet, dass alles, was möglicherweise befallen ist
    (Gießwasser, Matten, Tropfer, Scheren) desinfiziert oder am besten
    gleich ganz ersetzt werden sollte.

    Außerdem muss sich derjenige, der mit der Pflanze (und also mit den
    [lexicon]Sporen[/lexicon] des Schimmels) in Kontakt gewesen ist, einer Desinfektion
    unterziehen (Hände waschen, saubere Bekleidung anziehen). In der
    Tomatenzucht wird Trichoderma harzianum eingesetzt, um das Wachstum des
    Fusarium einzudämmen.

    Ob Trichoderma auch bei schnell wachsenden Pflanzen eine hemmende
    Wirkung auf diese Fusariumart hat, konnte noch nicht nachgewiesen
    werden. Es ist allerdings bekannt, dass durch den Einsatz von
    Trichoderma das Risiko der Entstehung einer Fusarium-Infektion
    verringert wird. Trichoderma kann also nicht zur Bekämpfung, wohl aber
    zur Vermeidung von Fusarium eingesetzt werden.

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-fusarium_text_7.jpg]
    Fusarium dringt über die Wurzeln der Pflanze in den Stängel ein, scheidet dann giftige Stoffe aus und verstopft
    die Leitbündel. Jene Pflanzenteile, die über diese Gefäße mit Flüssigkeit versorgt werden, verwelken.

    Extra Informationen

    • Es betrifft hier die [lexicon]Sporen[/lexicon] aus der Konidie (mitotische [lexicon]Sporen[/lexicon], die aus konidiogenen Zellen stammen).
    • Dies waren die Arten F. sporotrichiodes und F. poae, die als sehr
      toxisch bekannt sind. Die Fusariumintoxikation hat den Namen
      "WackelKrankheit" bekommen, wegen folgender Symptome: Schwindel,
      Blutungen, Kopfschmerzen, Fieber und Übelkeit.
    • Fusarium Oxysporum. Im Allgemeinen sind im Landbau zwei
      Fusarium-Arten bekannt, nämlich: Fusarium oxysporum und F. solani. Beide
      haben wieder verschiedene Unterarten. Der Solani kommt haupt-sächlich
      bei der Familie der Nachtschattengewächse vor (Tabak, Tomate, Paprika,
      Kartoffeln). Von dem Oxysporum sind zwei Arten sehr bekannt, wegen
      folgender Symptome: f. sp. Radici, der Fuß- und Wurzelfäule verursacht,
      und f .sp Lycopersici, verantwortlich für die Fußwelkekrankheit.
  • Fusarium

    • mrsalz
    • 15. September 2012 um 21:37

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-fusarium_intro_1.jpg] Fusarium

    • Braunfärbung der Gefäßbündel, ohne dass dies an der Außenseite sichtbar ist
    • Verholzung des Stängels; sie beginnt unten.
    • Fäule am [lexicon]Stängelgrund[/lexicon].
    • Befallene Wurzeln; braun, weißer [lexicon]Schimmel[/lexicon], Fäulnis.
    • Saftfluss und Wurzelaktivität sind gestört.
    • Blätter weisen allgemeine Zeichen von Unterernährung auf.
    • Welke Blätter.
    • Ältere Blätter werden gelb und sterben ab.
    • Wachstum des Blütenkelches ist eventuell gestört; helle Farbe und sehr ‘mager’

    Fusarium, vorbeugen ist besser als heilen!

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-fusarium_text_1.jpg]
    Fusarium o.-Kultur aus den braunen
    Leitbündeln des Stängels.
    Nach zwei Tage auf den Kulturmedium.

    Viele Schimmelarten, die die schnell wachsenden Pflanzen bedrohen können, sind bekannt.

    Schimmelarten wie Pythium, Fusarium, [lexicon]Mehltau[/lexicon] und Bothrytus sind milde
    Formen, die im Allgemeinen eine Pflanze dann befallen, wenn sie ohnehin
    schon geschwächt ist oder wenn von idealen Wachstumsbedingungen die
    Rede ist, in denen der [lexicon]Schimmel[/lexicon] vorzüglich gedeihen kann.

    Neben den bisher bekannten milden Formen, gibt es auch eine relativ
    unbekannte, aber sehr aggressive Fusariumart, die enorme Schäden in
    Ihrem Wachstumsraum anrichten kann. Wissen über diese Schimmelart, ein
    frühzeitiges Erkennen und Vorsorgemaßnahmen können eine Menge Probleme
    verhindern.


    Allgemeine Informationen über Fusarium

    [lexicon]Schimmel[/lexicon] sind Mikroorganismen, die nicht in der Lage sind, Energie
    und Nahrung aus Licht zu gewinnen, weil sie kein Chlorophyll enthalten.
    Genau wie der Mensch benötigen sie Nahrung zum Überleben. Als Nahrung
    verwendet der [lexicon]Schimmel[/lexicon] Pflanzenreste und anderes organisches
    Restmaterial.

    In dem Sinne ist der [lexicon]Schimmel[/lexicon], obwohl er ganz unten an der
    Nahrungskette steht, ein unverzichtbares Glied in der Rangfolge des
    Lebens auf der Erde. Schimmels kommen meistens in langen Fäden vor.
    Diese Fäden, auch Myzel genannt, entstehen aus nur einer Schimmelzelle
    und können ein Pilzgeflecht von der Größe eines Hektars bilden, bei dem
    die Fäden untereinander in engem Kontakt stehen. [lexicon]Schimmel[/lexicon] können sich
    durch [lexicon]Sporen[/lexicon] sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich
    fortpflanzen.

    Fusarium

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-fusarium_text_2.jpg]
    Vergrößerung 400x von Fusarium o. [lexicon]Sporen[/lexicon] aus
    dem Stängel einer Schnell wachsenden Pflanze.

    Ungeschlechtliche [lexicon]Vermehrung[/lexicon] von Fusarium o.
    Bei Schnell wachsenden Pflanzen: Stadium
    von der Entwicklung der [lexicon]Sporen[/lexicon].

    Es gibt zehntausende Schimmelarten, die sowohl im Wasser leben als
    auch im Boden. Sie gedeihen vor allem bei einem relativ niedrigen
    pH-Gehalt (im Vergleich zu Bakterien), Relativ saure Böden enthalten
    darum relativ viele [lexicon]Schimmel[/lexicon]. Eine der im Landbau berüchtigten Arten ist
    das Fusarium.

    Das Wort Fusarium kommt vom Griechischen ‘fusiform’, und bedeutet: in
    der Mitte geschwollen und zum Ende hin schmaler werdend. Dies bezieht
    sich auf die auffallende, typische Form der [lexicon]Sporen[/lexicon] vom Fusarium 1.).
    Fusarium gehört zum Geschlecht der Hyphomyzeten. Bisher konnten mehr als
    30 ver-schiedene Arten isoliert werden. Möglicherweise sind es jedoch
    noch viel mehr, denn das Fusarium passt sich sehr leicht an andere
    Umge-bungen an.

    Fusarium ist bekannt für seine großen (typischen) Welkekrankheiten
    und Fuß-Fäule die es unter anderem bei Tomaten, Gurken, Paprika und
    Getreide anrichtet. Es ist ein natürlicher Bewohner von Getreide (Reis,
    Weizen, Roggen und Gerste).

    Es lebt aber auch im Boden, auf lebenden oder abgestorbenen
    Pflanzen. Fusarium kommt aber auch auf in der Zersetzung befindlichem
    Papier und Textilien vor. Im Laufe der Geschichte zeichnete das Fusarium
    immer wieder verantwortlich für das Ausbrechen großer Epidemien und
    Plagen bei Mensch und Tier, weil manche Arten ganz außerordentlich
    giftig sind. In der Ukraine und in Sibirien kostete Fusfarium tausende
    Menschen das Leben, weil sie Brot aßen, das aus schlecht gelagertem
    Getreide gebacken wurde, in dem das Fusarium üppig wuchern konnte. Will
    man den Amerikanern glauben, dann hat sich die USSR mit der Entwicklung
    gefährlicher Fusariumarten für die biochemische Kriegsführung
    beschäftigt. Beweise will man auf Blättern und Zweigen in Kambodscha und
    Afghanistan gefunden haben, auf denen große Mengen Fusarium
    festgestellt wurden.

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-fusarium_text_5.jpg]
    Wurzel,- und Fußfäule bei Schnell wachsenden
    Pflanzen. Eine typische Beifallserscheinung von
    Fusarium, die auch bei vielen anderen
    Pflanzen vorkommt.
    Die Leitbündel sind bis weit über die befallenen
    Stellen hinaus licht,- bis dunkelbraun verfärbt.
    Alle Wurzeln sind befallen.

    Die allermeisten Fusariumarten kommen überall im Boden vor, ohne
    schädlich zu sein. Daneben gibt es jedoch einige Arten, die als
    Parasiten Pflanzen heimsuchen können. Oft sind sie dann
    gewächsspezifisch (d.h. eine Art kann sich als [lexicon]Parasit[/lexicon] auch nur auf
    einer bestimmten Pflanzenart niederlassen). Diese Arten variieren von
    schwachem Parasitentum bis hin zu ganz aggressiven Arten.

    Handelt es sich um einen schwachen Parasiten, hängt die ganze Pflanze
    schlaff, manchmal welkt die Pflanze erst an einer Seite. Außerdem
    werden die Blätter gelb und die Pflanze bleibt im Wachstum zurück. Bei
    einer aggressiven Art tritt neben diesen Symptomen noch eine
    Braunverfärbung der Leitbündel und des Wurzelwerks auf. Diese
    Braunfärbung entsteht durch das Absterben der Gefäße. Innerhalb weniger
    Wochen wird sich das Problem über die ganze Pflanze ausbreiten und die
    Pflanze stirbt schließlich ab.

    Bei schnell wachsenden Pflanzen war bisher nur eine milde Art
    Fusarium bekannt (Fusarium O 3.). In bestimmten Ackerbaugebieten setzte
    man diese Art als Unkrautvernichtungsmittel gegen schnell wachsenden
    Pflanzen ein.

    Aggressive Fusariumart gegen schnell wachsenden Pflazen entdeckt!

    So mancher schnell wachsend Pflanzen Bauer hat in jüngster Zeit
    gehörige Schrecken erlebt. Wieder und wieder gingen in den
    zurückliegende Monaten ganze Mengen verloren. Durch Forschungen und
    Konsultation zweier renommierter Laboratorien auf diesem Gebiet, kam man
    zu dem Ergebnis, dass es sich um eine bisher nicht identifizierte,
    aggressive Art Fusarium o. zu handeln scheint.

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-fusarium_text_3.jpg]
    Fusarium-Hyphen auf den Wurzeln

    Diese sehr aggressive Art ist in der Lage, innerhalb von 2 bis 4
    Wochen enormen Schaden im Garten anzurichten. Das Isolat aus den braunen
    Leitbündeln des Stiels zeigte in den Petrischalen ein explosives
    Wachstum. In der Zeit konnten Millionen [lexicon]Sporen[/lexicon] gebildet werden, von
    denen jede Einzelne wieder zum Befall führen kann. Innerhalb von vier
    Tagen war der gesamte Nährboden überwuchert. Das ist schnell, umso mehr,
    wenn man sich vor Augen führt, dass diese Zeitspanne normalerweise (je
    nach Art) 7 bis 21 Tage umfasst.
    Der [lexicon]Schimmel[/lexicon] wird durch [lexicon]Sporen[/lexicon]
    verbreitet, die in dem (oft) rosafarben-en Schimmelbelag gebildet
    werden. Die [lexicon]Sporen[/lexicon] können sich mit der Luft fortbewegen, sie können aber
    auch durch Pflanzen übertragen werden oder durch denjenigen, der mit
    einer befallenen Pflanze in Berührung kam. Fusariumsporen sind besonders
    hartnäckig und sehr schwer zu bekämpfen. Man muss sich also sehr in
    Acht nehmen, um weiteren oder erneuten Befall zu vermeiden. Vom Besuch
    anderer Gärten ist denn auch entschieden abzuraten, hat man erst einmal
    mit dem [lexicon]Schimmel[/lexicon] Kontakt gehabt.

  • Schwefel

    • mrsalz
    • 15. September 2012 um 21:33

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-sulphur_intro_1.jpg] Schwefel Mangel

    • Schwefelmangel gleicht stark dem Stickstoffmangel: Hellgrüne Verfärbung in einem oder in mehreren großen alten Blättern.
    • Starke Violettverfärbung im Stiel und in den Blattstielen (aufgrund der Produktion von Anthocyan-Pigment).
    • Mehrere Blätter verfärben sich, und das Hellgrün ändert sich auf manchen Stellen bis zum Tiefgelb.
    • Bei extremem Mangel hat die Pflanze mehrere tiefgelbe Blätter mit
      violetten Stielen und Blattstielen, außerdem sind Wuchs und Blüte
      gebremst.

    Allgemeine Informationen überr Schwefel

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-sulphur_text_1.jpg]

    Schwefel ist ein molekularer Bestandteil von Aminosäuren, Hormonen
    und Vitaminen (z.B. Vitamin B1). Schwefel kommt in wichtigen
    pflanzlichen Geweben1 vor, wie zum Beispiel in [lexicon]Samen[/lexicon] und
    Zellflüssigkeit, im Wasserhaushalt der Pflanze und im Boden. Schwefel
    ist ein chemisches Element, das schon im Altertum bekannt war. Wir
    kennen Schwefel im Wasser der Kurbäder, in Streichholzköpfen, als
    Bestandteil des Schießpulvers und der Batteriesäure.

    Weiterhin ist Schwefel wegen das stinkenden Wasserstoffsulfids2
    bekannt, das bei der Verrottung von Eiweiß freigesetzt wird. Bei
    normalen Temperatur- und Druckverhältnissen ist Schwefel ein gelber,
    geruchloser, wenig giftiger fester Stoff.

    Schwefel kommt als reines Element bei Vulkanen vor, wo es manchmal in
    Form von gelben Platten abgelagert wird. Die vulkanische Steine auf
    Island und Sizilien beinhalten viel elementaren Schwefel. Bei Zucht auf
    Erde gibt es kaum Schwefelmangel;
    fast alle Böden und
    Oberflächengewässer enthalten Sulfat, manche Grabengewässer sogar viel.
    Etwa 0,05% vom Gewicht der Erdkruste besteht aus Schwefel. Beim
    Verbrennen von Steinkohle, Petroleum, Dieselöl und anderen fossilen
    Brennstoffen wird viel Schwefel freigesetzt. Er gelangt in die Luft und
    schlägt als saurer Regen oder Staub nieder. Auf diese Weise wird soviel
    Schwefel im Boden angesammelt, daß es Schwefelmangel im Boden nicht mehr
    gibt. Schwefelhaltige Dünger werden fast auf dieselbe Weise gewonnen
    wie kalium- und magnesiumhaltige Dünger. Bei Hydrozucht werden alle
    [lexicon]Nährstoffe[/lexicon], die eine Pflanze braucht, dem Gießwasser mitgegeben.
    Hierdurch enthalten Hydrodünger hohe Konzentrationen an [lexicon]Kalk[/lexicon] und
    Schwefel. Um der Reaktion von [lexicon]Kalk[/lexicon] und Schwefel vorzubeugen, bei der
    schlecht aufnehmbarer Gips entsteht, werden beide Elemente in getrennten
    Verpackungen (A und B) abgefüllt.

    Die Mangelerscheinungen

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-sulphur_text_2.jpg]

    In der Pflanze wird Schwefel im Eiweiß und in organischen Strukturen
    eingelagert. Bei einem Mangel ist der Transport in die jüngeren Teile
    der Pflanze schwierig. Theoretisch sollten Mangel-Erscheinungen zuerst
    in jungen Teilen der Pflanze zu sehen sein (hellgrüne Verfärbung).

    In der Praxis haben wir jedoch mehrmals festgestellt, daß die Symptome am deutlichsten in älteren Blättern zu sehen sind.

    Der chronologische Verlauf eines Schwefelmangels

    • Schwefelmangel gleicht stark dem Stickstoffmangel: Hellgrüne Verfärbung in einem oder in mehreren großen alten Blättern.
    • Starke Violettverfärbung im Stiel und in den Blattstielen (aufgrund der Produktion von Anthocyan-Pigment).
    • Mehrere Blätter verfärben sich, und das Hellgrün ändert sich auf manchen Stellen bis zum Tiefgelb.
    • Bei extremem Mangel hat die Pflanze mehrere tiefgelbe Blätter mit
      violetten Stielen und Blattstielen, außerdem sind Wuchs und Blüte
      gebremst.


    Ein Mangel kann entstehen durch

    Bei Zucht auf Erde wird es Schwefelmangel kaum geben. In [lexicon]Topferde[/lexicon]
    kann wie bei [lexicon]Phosphor[/lexicon] Schwefelmangel entstehen, wenn der [lexicon]pH-Wert[/lexicon] zu hoch
    ist und wenn es zuviel [lexicon]Kalk[/lexicon] in der [lexicon]Topferde[/lexicon] gibt. Auch kann bei Zucht
    auf [lexicon]Topferde[/lexicon] und bei Hydrozucht Schwefelmangel auftreten, wenn die
    Dünger nicht gut zusammengesetzt worden sind.

    Was tun?

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-sulphur_text_3.jpg]

    • Fragen Sie Ihren Fachhändler um Rat. Er ist auf die Pflanzenzucht
      spezialisiert und hat die richtigen Produkte für die Gesundheit Ihrer
      Pflanzen parat. Qualitätsdünger enthält in jedem Fall ausreichend
      Schwefel.
    • Wie bei Phosphat ist Schwefel für die Pflanze besser aufnehmbar bei
      einem niedrigen [lexicon]pH-Wert[/lexicon]. Kontrollieren Sie den [lexicon]pH-Wert[/lexicon] des Mediums und
      senken Sie den [lexicon]pH-Wert[/lexicon] mit Schwefel-, Salpeter-, Phosphor- oder
      Zitronensäure.
    • Bei Mangelerscheinungen ist es möglich, Schwefel anorganisch mit
      Hilfe magnesiumhaltiger Dünger wie Bittersalz (für Hydrozucht) und
      Kieserit (für Topferde; siehe CANNA's Infokurier Magnesiummangel)
      zuzufügen.
    • Als organischen Dünger kann man verarbeiteten Champignondünger oder Dünger tierischen Ursprungs verwenden.


    Hohe Schwefelkonzentrationen sind nicht spezifisch schädlich für
    schnell wachsenden Pflanzen aber weil der Natriumgehalt des Gießwassers
    erhöht wird, wird der Wuchs beeinträchtigt, wenn die Grenzen des
    ECGehaltes überschritten werden. Da die Pflanze nur wenig Sulfat
    aufnimmt, kann es sein, daß der Sulfatgehalt in der Bodenfeuchte stark
    zunimmt. Ein Übermaß an Sulfat sieht wie Salzschaden aus:

    • gebremster Wuchs
    • dunkelfarbiges Gewächs.


    Bei hohem EC ist Extraspülen notwendig!

    Extra Information

    • Der Schwefelgehalt in Pflanzen ist sehr unterschiedlich. In den
      [lexicon]Samen[/lexicon] von Kreuzblütlern (z.B. in Mitgliedern der Kohlen- und
      Senffamilie) können sehr hohe Werte vorkommen. Beispiele sind: Gelbsenf,
      Radieschen und Rübsamen.
    • Wasserstoffsulfid ist ein giftiger, brennbarer, stinkender Stoff.
      Dieser Stoff ist die Ursache des bekannten Gestanks fauler Eier,
      Stinkbomben und Blähungen. Spuren von Wasserstoffsulfid, die in der Luft
      anwesend sind, verursachen schwarze Verfärbungen von Silber im Kontakt
      mit gekochten Eier oder der Haut.
    • Saurer Regen entsteht, wenn in der Luft schwebende
      Schwefelverbindungen mit Wasser reagieren (es entsteht Schwefelsäure).
      Saurer Regen ist eine Belastung für die Umwelt, außerdem kann
      Schwefelsäure Zink auflösen. Deswegen muß man aufpassen mit Pflanzen,
      die unter galvanisierten Materialien stehen, so wie Leitungen, Rinnen,
      Hühnergittern oder Hochspannungsmasten. Es ist möglich, daß in saurem
      Regen aufgelöstes Zink auf die Blätter tropft, und das kann Zinkschaden
      verursachen. Zinkschaden erkannt man an dunklen nekrotischen Flecken.
    • Wenn [lexicon]Kalk[/lexicon] und Schwefel in einer Lösung zusammen kommen, entsteht
      Gips (Calciumsulfat). Gips ist schlecht löslich und wird niederschlagen.
      Aufpassen bei hohem Sulfatgehalt: Beim Gießen über das Gewächs kann es
      Gipsniederschlag geben. Dieser ist oft schwer zu entfernen, weil sich
      niedergeschlagener Gips nicht mehr auflöst.
    • Schwefel wird nur von der Pflanze aufgenommen als Sulfat, das frei
      im Boden vorkommt, wenn organische Schwefelverbindungen abgebrochen
      werden. Dies braucht seine Zeit. Verwende Sie deshalb nur gut verzehrten
      Dünger.
  • Kalium

    • mrsalz
    • 15. September 2012 um 21:31

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-potas_intro.jpg] [lexicon]Kalium[/lexicon] Mangel

    • Anfangs sieht man eine gesunde, dunkelgrüne (!) Pflanze mit leichtglänzenden Blättern, welche später matt werden.
    • Die Pflanzen sind oft stärker verzweigt, die Stengel bleiben mager.
    • Die Blattspitzen der jungen Blätter bekommen graue Ränder, werden später nekrotisch rostbraun und rollen sich verdorrt auf.
    • Das [lexicon]Blatt[/lexicon] verfärbt sich vom Rand zum Nerv hin gelb und bildet nekrotische (rostbraune) Flecken aus.
    • Das [lexicon]Blatt[/lexicon] verdreht/rollt sich radial an der Spitze, ganze Blatteile
      werden nekrotisch, rollen sich weiter auf bis schließlich das ganze
      [lexicon]Blatt[/lexicon] abfällt (zuerst die älteren Blätter).
    • Bei einem starken Mangel bekommt die Pflanze ein mattes, ungesundes Aussehen mit einer stark gehemmten Blütenbildung.

    Allgemeine Informationen über [lexicon]Kalium[/lexicon]

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-potas_text_1.jpg]

    [lexicon]Kalium[/lexicon] kommt in der ganzen Pflanze vor. Es wird für alle Aktivitäten
    in der Pflanze benötigt, die mit (Wasser) Transport und dem Öffnen und
    Schließen der Hauptporen zu tun haben. Außerdem sorgt [lexicon]Kalium[/lexicon] für die
    Stabilität und Qualität 1 der Pflanze und steuert viele andere Prozesse,
    wie etwa den Kohlenhydrat-Haushalt.

    Schon die Römer und Etrusker reicherten Ihre Böden mit [lexicon]Kalium[/lexicon] an,
    indem sie die vorhandene Vegetation abbrannten. Diese Form des Raubbaus
    fand in den letzten Jahrhunderten auf der ganzen Welt statt und hatte
    eine gewaltige Bodenerosion zur Folge. Noch bis in die dreißiger Jahre
    wurde in den Niederlanden eine Mischung aus Holzasche und Stallmist als
    Kaliumdünger ausgebracht.

    [lexicon]Kalium[/lexicon] ist ein weiches, silberweißes Metall, das in reiner Form sehr
    heftig mit Wasser und Luft reagiert. Vor 300 Mio. Jahren sind Minerale
    wie [lexicon]Kalium[/lexicon], Natrium und Magnesium durch Bodenerosion in den Meeren
    aufgelöst worden. Das Meerwasser verdunstete und lies die
    kristallisierten Salze zurück. So entstanden Salzformationen im Elsas
    und im Südwesten Deutschlands, aus denen um die Jahrhundertwende
    Kochsalz abgebaut wurde. Das überflüssige Kalisalz wurde in den Rhein
    abgeleitet. Dank dem Aufschwung der anorganischen Dünge-Stoffe werden
    jetzt in diesen Bergwerken neben Kochsalz und [lexicon]Kalium[/lexicon] auch noch andere
    Mineralien wie Magnesium, Schwefel (Magnesium-sulfat), [lexicon]Phosphor[/lexicon] und [lexicon]Bor[/lexicon]
    gewonnen.

    Die Mangelerscheinungen

    Bei Kaliummangel wird die [lexicon]Verdunstung[/lexicon] gebremst. Dadurch erhöht sich
    die Blattemperatur so sehr, daß die Zellen verbrennen. Dies tritt vor
    allem an den Blatträndern auf, da dort das meiste Wasser verdunstet.
    Manspricht dann von der Ränderkrankheit. Abgestorbene Blattränder können
    jedoch auch durch zu geringe [lexicon]Luftfeuchtigkeit[/lexicon] oder Salzverbrennungen
    auftreten. Aufgrund der äußeren Symptome kann man dann keinen
    eindeutigen Kaliummangel feststellen.

    Im Allgemeinen aber kann man sagen, daß Mangelerscheinungen auftreten
    wenn etwa 10% eines Elements im Pflanzengewebe fehlen. Diese Mängel
    werden oberirdisch durch Farbveränderungen und Abster-beerscheinungen
    (Nekrose) sichtbar.

    Der chronologische Verlauf eines Kaliummangels

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-potas_text_2.jpg]

    • Anfangs sieht man eine gesunde, dunkelgrüne (!) Pflanze mit leichtglänzenden Blättern, welche später matt werden.
    • Die Pflanzen sind oft stärker verzweigt, die Stengel bleiben mager.
    • Die Blattspitzen der jungen Blätter bekommen graue Ränder, werden später nekrotisch rostbraun und rollen sich verdorrt auf.
    • Das [lexicon]Blatt[/lexicon] verfärbt sich vom Rand zum Nerv hin gelb und bildet nekrotische (rostbraune) Flecken aus.
    • Das [lexicon]Blatt[/lexicon] verdreht/rollt sich radial an der Spitze, ganze Blatteile
      werden nekrotisch, rollen sich weiter auf bis schließlich das ganze
      [lexicon]Blatt[/lexicon] abfällt (zuerst die älteren Blätter).
    • Bei einem starken Mangel bekommt die Pflanze ein mattes, ungesundes Aussehen mit einer stark gehemmten Blütenbildung.


    Ein Mangel kann entstehen durch

    • Zu wenig oder falsche Düngung.
    • Zucht auf kaliumfixierenden Böden
    • Zuviel Kochsalz (NaCl) in der Wurzelumgebung.


    Was tun?

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-potas_text_3.jpg]

    • Fragen Sie Ihren Fachhändler um Rat. Er ist spezialisiert auf die
      Pflanzenzucht und hat die richtigen Produkte für die Gesundheit Ihrer
      Pflanzen parat. Qualitätsdünger enthält in jedem Fall ausreichend
      Kalium!
    • Falls der [lexicon]EC-Wert[/lexicon] im Boden oder im [lexicon]Substrat[/lexicon] zu hoch ist, sollte man mit klarem Wasser spühlen.
    • Man kann auch selber [lexicon]Kalium[/lexicon] hinzufügen. Am einfachsten macht man
      dies auf anorganischem Weg, indem man 5-10 Gramm Kalisalpeter in 10
      Liter Wasser auflöst. Bei saurem Boden kann man Kaliumbikarbonat oder
      Kalilauge hinzufügen (5 ml auf 10 Liter Wasser).
    • Man kann [lexicon]Kalium[/lexicon] auch organisch, mittels einer wässrigen Lösung aus
      Holzasche5, Hühnermist oder Treibmist hinzufügen (Vorsicht
      Verbrennungsgefahr!). Es sind auch Traubenextrakte mit hohem [lexicon]Kalium[/lexicon]
      gehalt im Handel.


    Wiederherstellung

    [lexicon]Kalium[/lexicon] wird schnell und leicht von der Pflanze aufgenommen. Eine
    Verbesserung des Zustandes nach der Zugabe von [lexicon]Kalium[/lexicon] ist bei Hydrozucht
    schon nach wenigen Tagen zu beobachten. Bei Erde ist dies von der
    adsorbierenden Wirkung des Bodens abhängig. Hier kann unter Umständen
    eine höhere Dosierung nötig sein. Kalium-Ergänzung durch [lexicon]Blattdüngung[/lexicon]
    wird nicht empfohlen.

    Extra Informationen

    • Eine zu hohe Kaliumdosis kann zu Salzschäden, Kalzium- und Magnesiummangel, sowie einer Übersäuerung der Wurzelumgebung führen!
    • Ein höherer Kaliumgehalt im Boden macht die Pflanzenzellen resistenter gegen [lexicon]Schimmel[/lexicon] und [lexicon]Bakterien[/lexicon].
    • Durch die Umgebungstemperatur und die Strahlung der Lampen, oder der
      Sonne, kann die Blattemperatur stark ansteigen. Blattemperaturen über
      40 Grad können das Wachstum der Pflanze gefährden, da dann
      Eiweisverbindungen in den Zellen aufgebrochen werden. Dank der
      [lexicon]Verdunstung[/lexicon] wird das [lexicon]Blatt[/lexicon] gekühlt. Allerdings kostet das Energie. Etwa
      70% der Eigen-energie der Pflanze werden dafür aufgewendet.
    • Humus- und lehmhaltige Böden haben eine stark Mineralbindende
      Wirkung und puffern vor allem Kationen wie [lexicon]Kalium[/lexicon]. Dadurch stehen
      zeitweise ein Teil der [lexicon]Nährstoffe[/lexicon] nicht zur Verfügung. In Anbetracht des
      relativ kurzen [lexicon]Lebenszyklus[/lexicon] von schnell wachsenden Pflanzen können
      dadurch Probleme entstehen.
    • Natrium hemmt die Kaliumaufnahme. Natrium reichert sich leicht in
      der Wurzelumgebung an, da die Pflanze nur wenig davon benötigt. Ein
      hoher Salzgehalt kann durch ungeeignetes Gieswasser,
      Rezirkulationssysteme, erwärmte Böden, falschen Dünger und/oder Mist
      entstehen.
    • Holzasche enthält einige PH-erhöhende Mineralien wie [lexicon]Kalium[/lexicon] (K2CO3),
      Kalzium und Magnesium. Asche ist, speziell auf sauren Böden, ein
      geeigneter Dünger.
  • Eisen

    • mrsalz
    • 15. September 2012 um 21:30

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-iron_intro_1.jpg] Eisen Mangel

    • Grüngelbe Verfärbungen, von innen nach außen, in jungen Trieben und Blättern. Die Blattadern bleiben meistens grün.
    • Weitergehendes Vergelben (bis manchmal weiß) der Blätter, auch größere Blätter werden gelb. Dies bremst das Wachstum.
    • Schlimmstenfalls verkümmert das betroffene [lexicon]Blatt[/lexicon], Wachstum von Pflanze und Blüte werden gebremst.



    Allgemeine Informationen über Eisen

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-iron_text_1.jpg]

    Eisen ist ein vitales Element für Tiere und Pflanzen. Eisen erfüllt
    eine Anzahl wichtiger Funktionen in dem totalen Stoffwechselprozeß der
    Pflanze und ist für die Produktion von Chlorophyll notwendig. Eisen
    kommt relativ im Universum häufig vor; die Sonne und verschiedene Sorten
    Sterne enthalten viel Eisen. Es ist das vierte meist vorkommende
    Element, ausgehend vom Gewicht, in der Erdkruste. Die braune und rote
    Farbe der Erde wird durch Eisen verursacht. Eisen wird schon seit der
    prähistorischen Zeit gebraucht und ist das heutzutage noch immer
    billigste, meist vorkommende und wichtigste Metall.

    Im Allgemein ist Eisen schlecht für die Pflanze aufnehmbar. Es kann
    nur in bestimmten Formen und unter den richtigen Konditionen durch die
    Wurzeln aufgenommen werden. Denn Boden enthält selten zu wenig Eisen,
    aber es schon möglich, daß für die Pflanze aufnehmbare Formen von Eisen
    fehlen.

    Die Verfügbarkeit von Eisen ist stark abhängig von dem pHWert; in
    sauren Böden ist normalerweise genügend aufnehmbares Eisen enthalten.

    Die Mangelerscheinungen

    Schnell wachsende Pflanzen nehmen sehr effizient Eisen auf 1 und hat
    unter normalen Konditionen kaum Mangelprobleme. Während eines kräftiges
    Wachstums oder Pflanzenbelastung könnten zeitweise Eisenmangelsymptome
    auftreten, welche von selbst wieder verschwinden. Eisenmangel zeichnet
    sich als eine starke Vergelbung in den jungen Trieben und Blätter
    zwischen den Blattadern ab. Das kommt hauptsächlich dadurch, daß Eisen
    schlecht mobil ist in die Pflanze. Die jungen Blätter können deshalb den
    älteren Blättern kein Eisen entziehen. Bei einem ernsthaften
    Eisenmangel können auch die älteren Blätter und kleine Blattadern gelb
    werden.

    Der chronologische Verlauf eines Eisenmangels

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-iron_text_2.jpg]

    • Grüngelbe Verfärbungen, von innen nach außen, in jungen Trieben und Blättern. Die Blattadern bleiben meistens grün.
    • Weitergehendes Vergelben (bis manchmal weiß) der Blätter, auch größere Blätter werden gelb. Dies bremst das Wachstum.
    • Schlimmstenfalls verkümmert das betroffene [lexicon]Blatt[/lexicon], Wachstum von Pflanze und Blüte werden gebremst.


    Ein Mangel kann entstehen durch

    • Der [lexicon]pH-Wert[/lexicon] im Wurzelmedium ist zu hoch (pH > 6,5).
    • Ein zu niedriger Eisengehalt im Boden.
    • Hohes Vorkommen von Zink und Mangan im Wurzelbereich.
    • Die Wurzeltemperatur ist zu tief.
    • Das Wurzelwerk ist zu naß, wodurch die Sauerstoffversorgung der [lexicon]Wurzel[/lexicon] stagniert.
    • Ein schlecht funktionierendes Wurzelwerk durch beschädigte, infizierte oder abgestorbene Wurzeln.
    • Wenn zu viel Licht ins Nahrungsfaß kommt: Licht fördert das
      Algenwachstum (Algen benutzen auch Eisen) im Düngerbehälter und bricht
      Eisenchelate ab.


    Was tun?

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-iron_text_3.jpg]

    • Leichte Eisenmangelsymptome sind ziemlich leicht umkehrbar. Ein
      Mangel ist, abhängig von der Ursache, auf verschiedene Weisen behebbar.
      Man kann den pH erniedrigen, einer übermäßigen Manganund Zinkdüngung
      vorzubeugen, Eisenchelat dem [lexicon]Substrat[/lexicon] zufügen oder die Bodentemperatur
      erhöhen und die Drainage verbessern. Eventuell kann man das [lexicon]Blatt[/lexicon] mit
      Eisenchelaten düngen. Bei der Zucht auf Hydro kommt ein Eisenmangel,
      wenn man einen guten Dünger benutzt, fast nicht vor.
    • Fragen Sie Ihren Fachhändler um Rat. Er ist auf die Pflanzenzucht
      spezialisiert und hat die richtigen Produkte für die Gesundheit Ihrer
      Pflanzen parat. Qualitätsdünger enthält in jedem Fall ausreichend Eisen.
    • Wenn Mangelsymptome sichtbar werden, ist das Zufügen von
      Eisenchelaten zum Boden weniger effektiv und wirkt langsamer als
      [lexicon]Blattdüngung[/lexicon]. Um 1 kg Eisen zu den Wurzeln zu bringen, muß man das 5-
      bis 10-fache an Eisenchelat zufügen. Die Eisenchelate müssen gut durch
      den Boden gemischt werden, weil Tageslicht Chelate abbricht und
      Eisenchelate nur im Wurzelbereich effektiv sind.
    • Am besten kann man die Blätter mit eine wässrigen Lösung von
      EDDHA-(max. 0,1 Gramm pro Liter) oder EDTAChelate (max. 0,5 Gramm pro
      Liter)besprühen.


    Tips

    • Die Blätter nur wenn es dunkel wird besprühen, (nie unter grellem Licht).
    • 70%-80% der oberen maximalen Dosierung ist sicherer
    • Machen Sie einen Probe mit einer Anzahl Blätter und warten Sie zwei
      bis vier Tage. Wenn daß Resultat gut ist, dann kann man den Rest
      behandeln.
    • Verbesserungen müssen innerhalb von zwei bis vier Tagen sichtbar sein (abhängig von der Kondition der Pflanze).
    • Behandlung kann nach einer Woche wiederholt werden.
    • Als organischen Dünger kann man verarbeiteten Champignondünger oder
      Dünger tierischen Ursprungs wie verrotteten Stall- und Truthahnmist
      verwenden. Dies sorgt dafür, daß im Nährboden mehr natürliche Chelate
      enthalten sind. Auf Wurzelverbrennung aufpassen!
    • Spezielle Enzympräparate brechen tote Wurzeln ab, so daß wieder neue
      Wurzeln gebildet werden können und die [lexicon]Bakterien[/lexicon], welche in Symbiose
      mit der Pflanze leben,
      beschützen die Wurzeln gegen [lexicon]Schimmel[/lexicon] und ermöglichen es der Pflanze, organisches gebundenes Eisen aufzunehmen.

    Eine hohe Eisenkonzentration in der Erde schadet
    der Pflanze nicht, aber behindert den Aufnahme von Phosphat. Hohe
    Konzentrationen von Chelat im Wurzelmilieu sind giftig für die Pflanze.
    Extra Informationen

    • Pflanzen, die auf Steinwolle mit einer eisenfreien Düngerlösung mit
      tiefem [lexicon]pH-Wert[/lexicon] gezogen werden, lassen nach 7 Wochen noch keinen Mangel
      erkennen. Die Ursache könnte sein, daß schnell wachsende Pflanzen
      winzige Mengen Eisen (durch "Eisenverschmutzung")aufnehmen kann, weil
      die Wurzeln organische Verbindungen und Säuren ausscheiden.
    • Eisen wird von der Pflanze kurz in der Wurzelspitze aufgenommen.
      Stark verzweigte Wurzeln mit vielen Wurzelhaaren (d.h. viele
      Wurzelspitzen) sind deshalb viel effizienter bei der Eisenaufnahme als
      lange, gerade Wurzeln mit wenig Haaren. Pflanzen auf nassen Substraten
      und rezirkulierenden Wassersystemen sind empfindlicher für Eisenmangel
      (Wasserwurzeln).
    • Eine Chelat ist ein organisches Molekül, daß eine Bindung mit
      freien, elektrisch geladen "Metallteilchen" (Ionen) eingeht. Chelate
      verdanken ihren Namen der Tatsache, daß sie wie eine Klaue das Metallion
      einschließen (Chelat ist das griechische Wort für Klaue). Dank dieser
      Eigenschaft halten sie das Metallion in Wasser löslich, außerdem wird
      das Metallion weniger schnell mit es umringenden Stoffen reagieren.
      Chelate tragen außerdem dazu bei, daß ein Metallion, z.B. Eisen, in
      einer stabilen, aufnehmbaren Form bei der Wurzeln ankommt. Chelate sind
      selber auch gut aufnehmbar, sowohl durch die Wurzeln und als auch durch
      das [lexicon]Blatt[/lexicon]. Chelate wie Humussäure und Zitronensäure kommen natürlich im
      Boden und in organischen Stoffen vor. Wurzeln und [lexicon]Bakterien[/lexicon] scheiden
      auch Naturchelate (Exudaten) aus, um die Verfügbarkeit von Eisen für der
      Pflanze zu fördern. Chelate, die in der professionellen Landwirtschaft
      benutzt werden, werden fabrikmäßig hergestellt. Die wichtigsten Chelate
      sind Fe-DTPA, Fe-EDTA und Fe-EDDHA. Sie sind jeweils auf einem anderen
      pH-Gebiet wirksam:
    • Fe-DTPA wirkt am besten bei einem [lexicon]pH-Wert[/lexicon] kleiner als 6,5 und wird hauptsächlich für die Substratzucht benutzt.
    • Fe-EDDHA wirkt in einem breiteren pH-Gebiet als Fe-DTPA und ist
      selbst bis zu einem [lexicon]pH-Wert[/lexicon] von 8 wirksam. Fe-EDDHA ist teurer und geht
      bei niedrigen pH-Werten eher kaputt. Fe-EDDHA wird bei relativ hohen
      pH-Werten verwendet, also bei Eisenmangel auf kalkreichem Untergrund.
    • Für [lexicon]Blattdüngung[/lexicon] wird oft eine andere [lexicon]Sorte[/lexicon] Eisenchelat gebraucht,
      nämlich das Fe-EDTAChelat, weil es weniger Blattverbrennung verursacht.

    Eisenchelate zerfallen schnell unter Einfluß von
    ultraviolettem Licht und Tageslicht. Indem man den Dünger lange dem
    Licht aussetzt, kann die Konzentration in wenigen Tagen um mehr als die
    Hälfte verringert werden. Düngerverpackungen und behälter müssen deshalb
    vor Licht geschützt werden.

  • Magnesium

    • mrsalz
    • 15. September 2012 um 21:27

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-magnes_intro_1.jpg] Magnesium Mangel

    • Während der ersten 3 bis 4 Wochen sind keine Symptome sichtbar, die Pflanze wächst gut, ist dunkelgrün und sieht gesund aus.
    • Die Mangelsymptome werden bei schnell wachsenden Pflanzen erst um
      die vierte bis sechste Woche in der Blühphase sichtbar. Es treten dann
      kleine rostbraune nekrotische Flecken und/oder wolkenartige Chlorosen in
      den mittelalten Blättern auf (unter der Blütenspitze). Die Farbe der
      jungen Blätter und des Fruchtstandes sind normal.
    • Die Größe und Menge rostbrauner Flecken verbreitet sich über das
      ganze [lexicon]Blatt[/lexicon], vermehrte Chlorosen zeichnen sich deutlich gelb ab.
    • Die Symptome breiten sich über die ganze Pflanze aus, die Pflanze sieht mitgenommen aus.
    • Bei einem ernsthaften Mangel werden auch die jüngsten Blätter chlorotisch, und die Blütenproduktion wird rückläufig.

    Allgemeine Informationen über Magnesium

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-magnes_text_1.jpg]

    Magnesium ist ein unentbehrlicher Bestandteil für Pflanzen, Mensch
    und Tier. Bei Pflanzen ist Magnesium ein Baustein im grünen Blattpigment
    (Chlorophyll1) und dadurch essentiell wichtig für die [lexicon]Photosynthese[/lexicon].
    Desweiteren spielt Magnesium eine wichtige Rolle bei diversen
    Stoffwechselprozessen. Magnesiumverbindungen wurden schon von alters her
    aus medizinischen Gründen benötigt, z.B. gegen überschüssige
    Magensäure, Vergiftungen und als Abführmittel.

    Magnesiumpuder wird für gymnastische Übungen an Sportgeräten
    benötigt, um die Hände durch Feuchtigkeitsaufnahme rutschfest zu machen.
    Magnesium ist ein sehr leichtes, komprimier- und dehnbares Metall mit
    Silber-weißem Glanz, das an der Luft mit gleißendem Licht verbrennt. Es
    ist ein natürlich vorkommendes Element; die Erdkruste enthält ca. 2,09 %
    Magnesium ausschließlich in fester Form.

    Vielfältige Magnesiumverbindungen kommen in Seewasser,
    Salzabzetzungen. Wasser von Salzmeeren und in verschiedenen
    Mineralwassern vor. Auch im Leitungswasser ist Magnesium enthalten und
    zusammen mit Calcium für den Härtegrad verantwortlich. Anorganische
    Magnesiumdünger werden aus den gleichen Salzen hergestellt, die auch zur
    Herstellung von Kaliumdüngern Verwendung finden.

    Die Mangelerscheinungen

    Magnesium ist in der Pflanze mobil. Bei Magnesiummangel werden die
    Chloroplasten (chlorophyll- haltige Zellorganellen) der mittelalten
    Blätter unterhalb der blühenden Tops) aufgebrochen, das Magnesium wird
    in die jungen Triebe transportiert. Dies
    äußert sich dann durch
    rostbraune Flecken und/oder vage, wolkenartig auftretende gelbe Flecken
    (Chlorosen) zwischen den Blattadern. Aus den ältesten Blättern kann
    Magne-sium schwieriger entzogen werden: Es sitzt fest verbunden in den
    organischen
    Bestandteilen. Ein leichter Magnesiummangel hat wenig
    Auswirkungen auf die Blüte, obwohl während der Blütefase die Symptome
    des Magnesiummangels schlimmer werden können.

    Der chronologische Verlauf eines Magnesiums

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-magnes_text_2.jpg]

    • Während der ersten 3 bis 4 Wochen sind keine Symptome sichtbar, die Pflanze
      wächst gut, ist dunkelgrün und sieht gesund aus.
    • Die Mangelsymptome werden bei schnell wachsenden Pflanzen erst um
      die vierte bis sechste Woche in der Blühphase sichtbar. Es treten dann
      kleine rostbraune nekrotische Flecken und/oder wolkenartige Chlorosen in
      den mittelalten Blättern auf (unter der Blütenspitze). Die Farbe der
      jungen Blätter und des Fruchtstandes sind normal.
    • Die Größe und Menge rostbrauner Flecken verbreitet sich über das
      ganze [lexicon]Blatt[/lexicon], vermehrte Chlorosen zeichnen sich deutlich gelb ab.
    • Die Symptome breiten sich über die ganze Pflanze aus, die Pflanze sieht mitgenommen aus.
    • Bei einem ernsthaften Mangel werden auch die jüngsten Blätter chlorotisch, und die Blütenproduktion wird rückläufig.


    Ein Mangel kann entstehen durch

    Magnesiummangel kommt häufiger vor als andere Mangelerscheinungen.
    Magnesiummangel im Wurzelwerk kann deshalb durch einen Mangel dieses
    Elements auch bei normalem und höherem Gehalt auftreten. Das kommt
    daher, daß die Aufnahme durch allerlei Umstände gebremst wird. Diese
    Umstände könnten sein:

    • Ein sehr nasses, kaltes5 und/ oder saures Wurzelklima.
    • Hoher Kalium-, Ammoniumund/ oder Calciumgehalt (z.B. viel [lexicon]Kalk[/lexicon] im
      Leitungswasser oder kalkreicher Lehmboden) im Verhältnis zum
      Magnesiumgehalt.
    • Beschränktes Wurzelwerk und schwere Pflanzenbelastung.
    • Hoher [lexicon]EC-Wert[/lexicon] im Medium, gebremste [lexicon]Verdunstung[/lexicon].


    Was tun?

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-magnes_text_3.jpg]

    • Bekämpfung geschieht präventiv durch Verwendung magnesiumhaltiger Dünger und am besten durch Besprühen mit Bittersalz
    • Kontrolle der Temperatur, Feuchtigkeit, des EC- und pHWertes von Nährboden und [lexicon]Substrat[/lexicon]
    • Suche fachlichen Rat bei Deinem Händler. Er ist auf die Zucht
      spezialisiert und hat die richtigen Produkte vorrätig. Ein gut
      zusammengestellter Dünger enthält ausreichend Magnesium.
    • Wenn Magnesiummangel festgestellt wurde, so kann das beste Ergebnis
      durch Besprühen mit einer 2% igen Bittersalzlösung erreicht werden.
    • Wurzeldüngung: Anorganisch durch Bittersalz (auf Hydro), Kieserit
      (auf Erde). Organisch durch alten, verrotteten Stall- und Truthahnmist.
    • Korrektur eventueller Ursachen: Bei Zucht auf Erde: Bei zu niedrigem
      [lexicon]pH-Wert[/lexicon] (pH < 5) magnesiumhaltigen Kalkdünger8 zufügen. Bei Zucht
      auf Hydro: Die Düngerlösung kurzfristig auf einen [lexicon]pH-Wert[/lexicon] von 6,5
      einstellen. Bei zu hohem EC-Wert: [lexicon]Spülen[/lexicon] und/oder eine Weile nur
      Leitungswasser geben. Halte die Wurzeltemperatur beim Innenanbau über
      19° C (20-25° C).

    Etwas mehr Magnesium schadet nicht. Ein Überschuß
    an Magnesium kommt bei der Zucht auf Erde nicht häufig vor. Bei
    Magnesiumüberschuß wird die Aufnahme von Calcium gebremst und die
    Pflanze erweckt den Anschein, als hätte sie zuviele Salze abbekommen:
    Verringerung des Wachstums und eine dunklere Farbe der Pflanze.
    Extra Informationen

    • Blattgrün (Chlorophyll) sind die farbigen Pigmente in Blattzellen,
      die das [lexicon]Blatt[/lexicon] grün färben. Sie können wie Fotozellen Licht [lexicon]absorbieren[/lexicon].
      Sie verwandeln Licht in Energie, wodurch u.a. [lexicon]Sauerstoff[/lexicon] freigesetzt
      wird (Photosynthese). Blattgrün ist vom Aufbau her quasi identisch mit
      dem roten Farbstoff (Hämoglobin) in den Blutkörperchen beim Menschen,
      nur ist im Blattgrün Magnesium enthalten, während im Hämoglobin ein
      Eisenkern sitzt.
    • Die [lexicon]Photosynthese[/lexicon] ist eine der fundamentalsten Lebensprozesse: Im
      Chlorophyll wird Lichtenergie in chemische Energie umgesetzt, und aus
      Wasser und Kohlendioxyd werden zwei Stoffe produziert, die für das Leben
      auf der Erde unverzichtbar sind: [lexicon]Sauerstoff[/lexicon] und [lexicon]Zucker[/lexicon].
    • Es wird benötigt für Blitzlichtlampen (in der Fotografie), Feuerwerk und Brandbomben.
    • [lexicon]Kalium[/lexicon], Ammonium und Calcium sind Konkurrenten bei der Aufnahme von
      Magnesium. So kommt es, daß in Bodenproben viel Magnesium zu finden ist,
      derweil zur gleichen Zeit Blattanalysen derselben Pflanzen zu wenig
      davon zeigen.
    • Bei einer tieferen Wurzeltemperatur sind die Wurzeln weniger aktiv
      bei der Aufnahme der Düngerstoffe, dies geht zu Lasten des Magnesiums.
    • Bittersalz verdankt seinen Namen an dem bitteren Geschmack, das
      Kennzeichen für viele Magnesiumsalze. Sie können es bei Ihrem Händler
      oder eventuell in der Apotheke erhalten, es wird als Abführmittel und
      als Badesalz gebraucht. Es kommt auch in verschiedenen Mineralwassern
      vor.
    • Bittersalz verursacht fast keine Blattverbrennung. Der Effekt von
      Bittersalz ist nicht optimal, weil die Magnesiumaufnahme durch das
      Blattgewebe schwierig verläuft. Die Wirkung von Bittersalz ist gut, wenn
      man zeitig damit anfängt. Das Besprühen muß alle 4 bis 5 Tage
      wiederholt werden. Nach einer Woche kann die Wirkung schon beobachtet
      werden. Bittersalz ist also eine Sulfatquelle.
    • Magnesiumhaltige Kalkdünger aus Dolomit, Meeresalgenkalk,
      Kalksandstein erhöhen den [lexicon]pH-Wert[/lexicon] und sind nur fein gemahlen auf sauren
      Böden anzuwenden. Der Gehalt an Magnesium in diesen Düngern variiert
      ziemlich, aber in den meisten Fällen kann der Magnesiumgehalt des Bodens
      auf dem benötigten Level gehalten werden.
  • Phosphor

    • mrsalz
    • 15. September 2012 um 21:23

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-phos_intro_1.jpg] [lexicon]Phosphor[/lexicon] Mangel

    • Am Anfang ist die Pflanze dunkelgrün, allerdings ein anderes Dunkel-grün (blau/grün)
    • Das Längenwachstum und die Entwicklung der Seitentriebe sind gebremst.
    • Nach 2 - 3 Wochen entstehen violett/schwarze, nekrotische Flecken auf den mittelalten und älteren Blättern und verformen diese.
    • Diese violett/schwarze Nekrose überträgt sich auf die Blattstengel, das [lexicon]Blatt[/lexicon] verdreht sich, rollt und stirbt ab.
    • Die toten Blätter sind gekräuselt und schrumpelig, haben eine typisch ocker/violette Färbung und fallen ab.
    • Die Pflanze blüht völlig aus, aber die Blühten bleiben klein.


    Mögliche Ursachen:
    Weil Phosphate in der Natur
    meist nur in geringer Konzentration vorkommen, ist die Affinität der
    Pflanzenzellen für Phosphate sehr groß; Sie werden von den gesamten
    Wurzeln aufgenommen. Mangelerscheinungen sind daher auch eher selten.

    Mit Ausnahme:

    • Bei einem zu hohen [lexicon]pH-Wert[/lexicon] im Wachstumsmedium (pH 7), kann die
      Pflanze kaum [lexicon]Phosphor[/lexicon] aufnehmen und im Boden entstehen unlösliche
      Phosphor-Verbindungen.
    • Bei Eisen- und Zinkreichen, oder zu sauren Böden.
    • Durch Bodenfixierung.

    Allgemeine Informationen über [lexicon]Phosphor[/lexicon]

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-phos_text_1.jpg]

    [lexicon]Phosphor[/lexicon] spielt eine wichtige Rolle in allen lebenden Organismen. Es
    stellt einen essentiellen Bestandteil der [lexicon]Nährstoffe[/lexicon] für Pflanzen und
    Tiere dar. [lexicon]Phosphor[/lexicon] hat eine Schlüsselstellung bei der Zellverbrennung
    und der gesamten Energieübertragung der Pflanze.

    Es ist außerdem ein Baustein der Zellwände, der DNA und einiger
    Eiweiße und Enzyme. Für junge Pflanzen sind Phosphate unentbehrlich;
    etwa drei Viertel der gesamten Phosphoraufnahme geschieht, bevor die
    Pflanze ein Viertel ihres [lexicon]Lebenszyklus[/lexicon] durchlaufen hat.

    Die höchste Phosphorkonzentration wird daher auch in den sich
    entwickelnden Pflanzenteilen, wie den Wurzeln1, Schößlingen und dem
    vasculairen Gewebe vorgefunden.


    [lexicon]Phosphor[/lexicon], die Geschichte

    Phosphatverbindungen die von Pflanzen direkt aufgenommen werden
    können, kommen in freier Natur nur sehr selten vor. Früher setzte man
    gemahlene Knochen als Düngestoff ein, die man später auch mit
    Schwefelsäure behandelte, wodurch die Phosphate wesentlich besser
    aufgenommen wurden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde
    [lexicon]Guano[/lexicon], ein natürlicher Phosphatdüngestoff, in großen Mengen abgebaut und
    in der Landwirtschaft eingesetzt. Heutzutage gewinnt man die
    Grundstoffe aus Naturphosphaten4; das sind phosphatreiche Erze, die
    unter anderem in Marokko, Algerien und Nord- und Südamerika vorkommen.
    Um Naturphosphate für Landwirtschaft und Gartenbau nutzbar zu machen,
    werden sie angesäuert und gereinigt5. In der alternativen Landwirtschaft
    werden sie fein zermalen, oder werden erhitzt und kommen als
    expandierter Körner in den Handel.


    [lexicon]Phosphor[/lexicon] ist ein chemisches Element das zu den
    Nichtmetallen gehört, und in reiner Form nicht natürlich vorkommt, da es
    äußerst Reaktion-freudig ist. Es wurde 1669 von einem Alchemisten, bei
    dem Versuch aus Urin Gold zu gewinnen, entdeckt.
    Die Mangelerscheinungen

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-phos_text_2.jpg]

    Bestimmte Mangelerscheinungen, die in der Fachliteratur beschrieben
    sind, dürfen nicht mit einem Stickstoffmangel verwechselt werden.Ein
    Phosphormangel äußert sich bei schnell wachsenden Pflanzen nicht durch
    eine Violettfärbung der Stengel und Blattstiele, sondern durch eine
    schwach entwickelte Pflanze mit violett/schwarzen, nekrotischen
    (abgestorbenen) Blatteilen, sowie verformten und gekräuselten Blättern.

    Der Verlauf in chronologischer Reihenfolge

    • Am Anfang ist die Pflanze dunkelgrün, allerdings ein anderes Dunkel-grün (blau/grün)
    • Das Längenwachstum und die Entwicklung der Seitentriebe sind gebremst.
    • Nach 2 - 3 Wochen entstehen violett/schwarze, nekrotische Flecken auf den mittelalten und älteren Blättern und verformen diese.
    • Diese violett/schwarze Nekrose überträgt sich auf die Blattstengel, das [lexicon]Blatt[/lexicon] verdreht sich, rollt und stirbt ab.
    • Die toten Blätter sind gekräuselt und schrumpelig, haben eine typisch ocker/violette Färbung und fallen ab.
    • Die Pflanze blüht völlig aus, aber die Blühten bleiben klein.


    Mögliche Ursachen:

    Weil Phosphate in der Natur meist nur in geringer Konzentration
    vorkommen, ist die Affinität der Pflanzenzellen für Phosphate sehr groß;
    Sie werden von den gesamten Wurzeln aufgenommen. Mangelerscheinungen
    sind daher auch eher selten.

    Mit Ausnahme:

    • Bei einem zu hohen [lexicon]pH-Wert[/lexicon] im Wachstumsmedium (pH 7), kann die
      Pflanze kaum [lexicon]Phosphor[/lexicon] aufnehmen und im Boden entstehen unlösliche
      Phosphor-Verbindungen.
    • Bei Eisen- und Zinkreichen, oder zu sauren Böden.
    • Durch Bodenfixierung.


    Was tun?

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-phos_text_3.jpg]

    Anorganische Phosphate in Ionenform werden sehr leicht aufgenommen.
    Organische hingegen nicht, soweit wir wissen. Es können aber durch die
    Zersetzung von organischen Grundstoffen anorganische Phosphate frei
    werden.

    Durch die Rückstandswirkung der Phosphate gilt oft: Je älter der
    Boden ist, umso Phosphat-reicher ist er. Wenn aber erstmal eine
    Mangelerscheinung aufgetreten ist, hat es meist nur wenig Effekt, mit
    Phosphaten zu düngen, da diese durch Niederschlag (gießen) oder
    Absorbtion kaum in den Boden gelangen.

    Schäden aus der frühen Wachstumsphase können also auf diesem Weg kaum
    wieder gut gemacht werden. Mischen Sie daher Phosphatdünger von
    vornherein gut unter Ihr Pflanzmedium.


    • Vorbeugen ist besser als heilen! Verwenden Sie gute Erde und Dünge-stoffe; fragen Sie Ihren Fachhändler um Rat.
    • Einen zu hohen [lexicon]pH-Wert[/lexicon] kann man am besten mit einer
      Phosphorsäure-Lösung absenken (sicherer [lexicon]pH-Wert[/lexicon] für Hydro: 5,2 - 6,2;
      für Lehmboden: 6 - 7; für Topf- und Sanderde: 5,5 - 6,5).
    • Andere phosphathaltige Düngestoffe sind z.B. auch: [lexicon]Guano[/lexicon], Blutmehl,
      [lexicon]Knochenmehl[/lexicon], Naturphosphate, Thomasschneckenmehl und Treibmist.
      Allerdings haben diese Dünger sehr unterschiedliche Phosphorgehalte und
      sind von der Pflanze nur bedingt verwertbar. Man sollte auf jeden Fall
      nur fein gemalene Substanzen einsetzen und darauf achten, daß ein
      bestimmter Prozentsatz an verwertbarem [lexicon]Phosphor[/lexicon] garantiert wird.
      Ansäuerung vor dem Gebrauch, verbessert die Lösbarkeit der
      Naturphosphate.

    Zuviel [lexicon]Phosphor[/lexicon] ist schädlich für die Umwelt und
    kann außerdem unerwünschte Nebeneffekte wie Zink-, Kupfer- oder
    Magnesium-Mangel.
    Extra Informationen

    • Eine phosphorreiche Umgebung fördert die Wurzelentwicklung.
    • Weißer phosphor ist in reinem Zustand farblos-durchsichtig, weich
      und oxydiert schon bei Raumtemperatur bei schwachem Licht, es kommt dann
      bläuliches Licht frei.
    • [lexicon]Guano[/lexicon] ist ein phosphatreiches Sediment aus getrocknetem Seevogelkot
      (ca. 10 % [lexicon]Stickstoff[/lexicon] und 10 % Phosphorsäure). Es wird auf kleinen Inseln
      vor der südamerikanischen Küste abgebaut.
    • Naturphosphate sind Gesteinsarten mit hohem Phosphorgehalt. Meist
      sind es fossile-, organische-, oder chemische Ablagerungen die
      entstehen, wenn die in Meerwasser gelösten Phosphate unter bestimmten
      Umständen in der Nähe von Kalkstein niederschlagen.
    • In Naturphosphaten sind oft Fluor und Kadmium enthalten. Diese
      Elemente sind für viele Pflanzen schädlich und können zu Verbrennungen
      an den Blattspitzen führen. Knochen mehl besitzt die Eigenschaft Fluor
      zu binden und ist daher günstig auf fluorreichen Böden.
    • Bei zu sauren Böden wird die Phosphoraufnahme durch Eisen und
      Aluminium verringert, was vorallem in der Jugendphase der Pflanze zu
      Wachstumsstörungen führt. Thomasschnecken-mehl ist ein Nebenprodukt aus
      Hochöfen. Es entsteht durch die teilweise Entkohlung des rohen,
      phosphorhaltigen Eisens. Thomasschneckenmehl wirkt pH erhöhend und ist
      in fein-gemahlener Form gut für saure Böden geeignet. Es enthält
      außerdem noch Kalzium und Spurenelemente
    • Phosphate werden vor allem von den starken Bodenfraktionen
      absorbiert. Sie heften sich auch an Lehm-Teilchen und werden in
      organisch reichen Böden durch Mikroorganismen "biologisch fixiert".
      Daher findet man oft geringe Phosphorkonzentrationen in der
      Boden-feuchtigkeit, obwohl der Boden an sich ausreichend Phosphate
      enthält.
  • Kalzium

    • mrsalz
    • 15. September 2012 um 21:17

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-calcium_intro_1.jpg] Kalzium Mangel

    • Charakteristisch für einen Kalziummangel sind die von einem
      scharfen, braunen Rand umgebenen, gelb/braunen Flecke auf dem [lexicon]Blatt[/lexicon].
      Die
      Symptome zeigen sich bei einem Kalziummangel oft schnell; innerhalb von
      ein bis zwei Wochen sind erste Flecke auf den älteren Blättern zu
      erkennen. Sie beginnen meist als kleine, hellbraune Punkte, die sich
      dann vergrößern.
    • Nach zwei Wochen zeigen die älteren Blätter immer mehr Flecke, oft
      auch am Rand des Blatts, wie bei einem Kaliummangel oder bei
      Verbrennungserscheinungen. Dennoch sind die Unterschiede zum
      Kaliummangel meist gut zu erkennen; beim Kalziummangel sind die Flecke
      scharf gezeichnet und beginnen nicht nur am Rand des Blatts. Oft ist
      schon innerhalb einer Woche ein gebremstes Wachstum erkennbar.
    • Manchmal kräuseln sich die jungen Sprossen, und die Kelche haben magere, dünne Blättchen ohne Flecke.
    • Die älteren Blätter sterben langsam ab; rundum die nekrotischen
      Flecke können gelbliche, wolkenförmige Flecke entstehen. Je älter das
      [lexicon]Blatt[/lexicon] ist, um so ernster sind die Symptome.
    • Die Blüte wird ebenfalls gehemmt und verzögert, und die Stempelzahl
      bleibt weit zurück. Die Blütentrauben schließen sich nicht und bleiben
      klein. Die Stempel werden schneller braun.

    Allgemeine Informationen über Kalzium

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-calcium_text_1.jpg]

    Sowohl für das pflanzliche als auch für das tierische Leben ist
    Kalzium ein essentielles Element, das unter anderem in Knochen, Muscheln
    und Eierschalen vorrätig ist. Muskeln und Nerven funktionieren ohne
    Kalzium nicht.

    Der Name Kalzium leitet sich vom lateinischen calx, calcis (dt.
    Stein) ab. In reiner Form ist es ein Silberfarbenes Metall, etwas härter
    als Blei und einfach zu bearbeiten. Das Metall entzündet sich bei
    Erhitzung und reagiert heftig mit Wasser und Säuren.

    Kalzium kommt überall auf der Welt vor; 3,64% der Erdkruste bestehen
    aus Kalzium. Der Härtegrad von Leitungswasser hängt vorwiegend von der
    Menge darin gelöster Kalzium salze ab.1).


    Kalzium in der Pflanze

    Kalzium ist in der ganzen Pflanze vorrätig. Es wird für viele
    Prozesse in der Pflanze benötigt, vor allem aber für den
    Wachstumsprozeß. In den Zellen hat es eine regulierende Wirkung, und es
    trägt zur Stabilität der Pflanze bei.2) Pflanzen verfügen über zwei
    Transport-Systeme: das Xylem und das Phloem. Die meisten [lexicon]Nährstoffe[/lexicon]
    können über beide Systeme transportiert werden, nicht aber das Kalzium.
    Weil Kalzium fast ausschließlich über das Xylem transportiert werden
    kann, ist es innerhalb der Pflanze ein wenig bewegliches Element. Es ist
    darum wichtig, daß in der Wurzelumgebung immer genügend Kalzium
    vorhanden ist, damit es der Pflanze kontinuierlich zur Aufnahme zur
    Verfügung steht.

    Die Mangelerscheinunge

    Kalzium wird in der Pflanze hauptsächlich mit dem aufwärts-strömenden
    Saft transportiert. Bei einem Kalziummangel zeigen zunächst die
    älteren, größeren Blätter Mangelerschei-nungen. Oft sind nicht die
    untersten Blätter betroffen, sondern die unmittelbar darüber. Ein
    Kalziummangel ist daran zu erkennen, daß gelb / braune Flecke entstehen,
    die oft von einem scharfen, braunen Rand umgeben sind. Darüber hinaus
    wird das Wachstum gehemmt, und in schweren Fällen gibt es kleinere,
    nicht zugewachsene Blütentrauben. Das Ergebnis ist nicht schwer zu
    erraten:
    ein stark verringerter Ertrag.

    Der chronologische Verlauf eines Kalziummangels

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-calcium_text_2.jpg]

    • Charakteristisch für einen Kalziummangel sind die von einem
      scharfen, braunen Rand umgebenen, gelb/braunen Flecke auf dem [lexicon]Blatt[/lexicon]. Die
      Symptome zeigen sich bei einem Kalziummangel oft schnell; innerhalb von
      ein bis zwei Wochen sind erste Flecke auf den älteren Blättern zu
      erkennen. Sie beginnen meist als kleine, hellbraune Punkte, die sich
      dann vergrößern.
    • Nach zwei Wochen zeigen die älteren Blätter immer mehr Flecke, oft
      auch am Rand des Blatts, wie bei einem Kaliummangel oder bei
      Verbrennungserscheinungen. Dennoch sind die Unterschiede zum
      Kaliummangel meist gut zu erkennen; beim Kalziummangel sind die Flecke
      scharf gezeichnet und beginnen nicht nur am Rand des Blatts. Oft ist
      schon innerhalb einer Woche ein gebremstes Wachstum erkennbar.
    • Manchmal kräuseln sich die jungen Sprossen, und die Kelche haben magere, dünne Blättchen ohne Flecke.
    • Die älteren Blätter sterben langsam ab; rundum die nekrotischen
      Flecke können gelbliche, wolkenförmige Flecke entstehen. Je älter das
      [lexicon]Blatt[/lexicon] ist, um so ernster sind die Symptome.
    • Die Blüte wird ebenfalls gehemmt und verzögert, und die Stempelzahl
      bleibt weit zurück. Die Blütentrauben schließen sich nicht und bleiben
      klein. Die Stempel werden schneller braun.


    Ein Mangel kann entstehen durch

    • Nicht ausreichende oder falsche Düngung
    • Zucht auf kalzium-bindende Boden
    • Überschuß an Ammonium, [lexicon]Kalium[/lexicon], Magnesium und/oder Natrium in der
      Wurzelumgebung. Ammonium hemmt die Kalzium-Aufnahme am stärksten,
      Natrium am wenigsten.
    • Probleme mit der [lexicon]Verdunstung[/lexicon] wegen eines zu hohen EC-Werts oder einer zu hohen oder zu niedrigen relativen [lexicon]Luftfeuchtigkeit[/lexicon].


    Was tun?

    [Blockierte Grafik: http://www.canna-de.com/sites/default/files/images/growinfo/default/infocourier-calcium_text_3.jpg]

    • Wenden Sie an Ihren Fachhändler. Er ist auf diese Zucht
      spezialisiert und hat die richtigen Produkte vorrätig. Ein guter Dünger
      oder eine gute Blumenerde enthalten genügend Kalzium.
    • Wenn der [lexicon]EC-Wert[/lexicon] im [lexicon]Substrat[/lexicon] oder im Boden zu hoch ist, kann mit sauberem, eventuell angesäuertem Wasser gespült werden.
    • Enthält der Boden zu wenig Kalzium, dann kann dieses in Form von
      Bitterkalk, Gips, Saturationsschlamm, Kalikiesel-kalk,
      Magnesiakieselkalk, Thomasmehl, Tripelsuperphos-phat oder Kalknitrat
      zugeführt werden. Seien Sie vorsichtig mit chloridhaltigen Düngemitteln.
    • Zusätzliches Kalzium kann über die Düngung mit flüssigen
      Kalkdüngemitteln, etwa einer Kalziumnitratlösung, zugeführt werden. Bei
      einem zu sauren Boden kann Kalkmilch zum Erhöhen des pH-Werts verwendet
      werden.
    • Verwenden Sie gute, nicht zu saure Erde. Saure Erde enthält meistens
      zu wenig [lexicon]Kalk[/lexicon]. Gute Blumenerde und [lexicon]Kokos[/lexicon] müssen vorgekalkt sein.
      [lexicon]Kalk[/lexicon]
      in freier Form wird von der Pflanze schnell aufgenommen. Weil [lexicon]Kalk[/lexicon] in
      der Pflanze ein unbewegliches Element ist, werden die Symptome auf den
      älteren Blättern nicht verschwinden. Die weitere Entwicklung wird aber
      normal und ohne Mangelerscheinungen verlaufen.


    Kalzium im Nährboden

    Neben den Problemen infolge eines Kalziummangels in der Pflanze,
    können auch Probleme infolge eines Kalziumman-gels im Boden auftreten.
    Ein Kalziummangel im Boden geht oft mit einer Übersäuerung einher. Durch
    eine saure Wurzel-umgebung steht für die Pflanze unter anderem weniger
    Phosphat zur Verfügung, während verschiedene Schwermetalle (zum Beispiel
    Aluminium, Mangan, Nickel) besser aufgenommen werden, was zur
    Vergiftung der Pflanze führen kann.


    Zuviel Kalzium schadet der Pflanze und hat meist
    eine Hemmung des Wachstums und eine dunkle Färbung des Gewächses zur
    Folge. Ein Kalziumüberschuß kann außer-dem zu einem Mangel an [lexicon]Bor[/lexicon],
    Mangan, Zink, Magnesium und manchmal auch [lexicon]Kupfer[/lexicon] führen.
    Extra Informationen

    • Es geht hier um Kalziumcarbonat, CaCO3, ein weißes, manchmal
      farbiges Gestein oder Pulver, das in Wasser fast unlöslich ist.
      Kesselstein enthält meistens viel Kalziumcarbo-nat. Die Wasserhärte
      hängt nicht nur von der Kalzium-, sondern auch von der
      Magnesiumkonzentration im Wasser ab. Der Härtegrad kann sich von Ort zu
      Ort stark unter-scheiden.
    • Kalzium ist für die Stabilität und Aktivität der Pflanzengewebe
      verantwortlich und reguliert (zusammen mit anderen Stoffen) den Ein- und
      Austritt von Stoffen in Zellen und Geweben. Eine Funktion des Kalziums
      ist die Stabilisierung des Pektins der Zwischen-lamellen in der
      Zellwand. Gleichzeitig stabilisiert es die Zellwandstruktur, wodurch die
      Integrität der Membranstruktur erhalten wird.
    • Die gelb/braunen Flecke sind die Folge einer erhöhten Durchlässigkeit der
      Zellmembran,
      wodurch unter anderem Pektinasen (Enzyme) freigesetzt werden, die die
      Zell-wand zerstören können. Hierdurch lösen sich die Zellen voneinander
      und platzen.
    • Eine Kalziumbindung kann unter anderem in nichtgepuffertem [lexicon]Kokos[/lexicon] und
      in humus- oder lehmreichem Boden auftreten. Diese neigen dazu, [lexicon]Kalk[/lexicon] und
      andere zweiwertige Kationen zu binden.
    • Ein zu hoher [lexicon]EC-Wert[/lexicon] in der Wurzelumgebung und eine sehr niedrige
      oder sehr hohe [lexicon]Luftfeuchtigkeit[/lexicon] in der Umgebung der Pflanze hemmen die
      [lexicon]Verdunstung[/lexicon]. Hierdurch nimmt die Menge des aufwärtsströmenden Saftes ab,
      und der Kalziumtransport wird stark gebremst. Ein Mangel entsteht
      meistens dort, wo die [lexicon]Verdunstung[/lexicon] am geringsten ist, wie in den älteren
      Blättern und in den Früchten (Ursache der Pflanzenspitzen-fäule bei
      Tomaten).
    • Oft wird der Erde [lexicon]Torf[/lexicon] oder Moor zugefügt, um sie lockerer zu
      machen. Weil diese Substanzen [lexicon]sauer[/lexicon] sind, wird durch die Hinzufügung von
      [lexicon]Kalk[/lexicon] der [lexicon]pH-Wert[/lexicon] der Erde erhöht.

    Oft sind nicht die untersten Blätter betroffen, sondern die unmittelbar darüber.
    (So wie bei einem Magnesiummangel.)

  • Seed Shop auf Mallorca?

    • mrsalz
    • 14. September 2012 um 19:52

    High

    kenne in Malorca keinen [lexicon]Breeder[/lexicon] / Shop , denke aber das man mal gewisse Leute drauf ansprechen kann ohne Probleme zu bekommen - Versuch macht klug - ;)

    wünsche viel Spass und Erholung im Urlaub und gutes Wetter 8)
    Gruß
    mrsalz

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