Die Imbibition des Samens (auch Samenquellung oder Wasseraufnahme genannt) ist der erste Schritt bei der Keimung.
Die Imbibition des Samens
-
-
-
Haste 0,1% Peroxid im Einweichwasser? Das tut erwiesenermaßen die Quellung beschleunigen und die Chancen auf einen überlebensfähigen Keimling erhöhen.
Eigentlich müsste auch Essig was machen, denn in dieser Phase tun die Plants noch Essig statt Zucker als Energieträger umsetzen.
-
Haste 0,1% Peroxid im Einweichwasser? Das tut erwiesenermaßen die Quellung beschleunigen und die Chancen auf einen überlebensfähigen Keimling erhöhen.
Eigentlich müsste auch Essig was machen, denn in dieser Phase tun die Plants noch Essig statt Zucker als Energieträger umsetzen.
Ja. Das Video beginnt mit einer Flasche Flächendesinfektionsmittel. Anschließend werden Wasserstoffperoxid und destilliertes Wasser gezeigt. Zweimal werden je 20 ml destilliertes Wasser in das Glas gegeben, gefolgt von einer 20 ml Dosis 3% Wasserstoffperoxid. Dies entspricht einer Gesamtkonzentration von 1%. Studien zeigen, dass höhere Konzentrationen von Wasserstoffperoxid die Keimungsrate und die Trieblänge verbessern, aber die Überlebensrate verringern können. Eine Konzentration von 1% ist für diese Methode optimal. Sie eignet sich hervorragend zur Desinfektion.
-
-
Mir zuviel gehampel, Zewa, Teller und um 29°C mit normalen Wasser und fertig......dont change a running System 🤷🎉👌
-
Mir zuviel gehampel, Zewa, Teller und um 29°C mit normalen Wasser und fertig......dont change a running System 🤷🎉👌
Klar. Es kommt ganz auf den Wert des Cannabissamens an. Ein bisschen Spucke und Toilettenpapier können durchaus angemessen sein.
-
OK, ein wenig Aufwand ist schon ratsam ....
Hanf ist auch nur eine Pflanze und kann einiges ab.
-
OK, ein wenig Aufwand ist schon ratsam ....
Hanf ist auch nur eine Pflanze und kann einiges ab.
Manche Situationen erfordern etwas mehr Aufwand. Auf die offensichtlichen Fälle muss ich wohl nicht näher eingehen. Aber was ein Cannabissamen überleben kann, bevor der Embryo nicht mehr lebensfähig ist, ist ein interessantes Thema für einen anderen Thread im Forum. Ich wäre an den Details interessiert, die du dazu beitragen könntest. 👍
-
Eigentlich müsste auch Essig was machen, denn in dieser Phase tun die Plants noch Essig statt Zucker als Energieträger umsetzen.
möchtest du deine Hypothese mit einem Experiment testen? (Rein hypothetisch gesprochen) könnte ich dir zwanzig bis dreißig Samen liefern, die alle Geschwister von denselben Eltern sind. Die eine Hälfte wäre die Kontrollgruppe, die andere Hälfte die Gruppe, mit der du deine Hypothese testen könntest. Wie würdest du dabei vorgehen?
-
Hat sonst noch jemand die gleiche Meinung, dass die Methode, die ich im Video gezeigt habe, ziemlich viel Aufwand war?
Diese Methode erschien mir weniger umständlich, zeitsparender und effektiver als die übliche Methode mit Papiertuch und Tüte.
"Our germination method resulted in radicle appearance in 1 day and allowed us to obtain cannabis seedlings in a very short period (3-7 days) with minimal efforts" - Development and Standardization of Rapid and Efficient Seed Germination Protocol for Cannabis sativa
"In our experiments, 1% H2O2 acts best as liquid germination media, as it significantly enhances germination and survival rates while also reducing contamination rates." - Availability of Hydrogen Peroxide Solutions as a Germination Liquid Medium for Contamination-free in vitro Seedling Development of Cannabis sativa
-
Ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht🤔
ZitatDer Stoffwechsel von Essigsäure (Acetat) in Sämlingen spielt eine wichtige Rolle bei der Mobilisierung von Energiereserven, insbesondere bei ölhaltigen Samen, die auf den Fettabbau angewiesen sind. Essigsäure wird dabei nicht als Säure, sondern in ihrer aktivierten Form als Acetyl-CoA in den Stoffwechsel integriert.
Gibt man blos Essig, kommt der nicht an der richtige. Stelle an, weil das Coenzym A die Kette überhaupt erst anstößt. CoA selber ist aber auch wieder ein Komplex und geht durch keine Zellwand😩
Also wenn da was dran wäre, müssten es winzige Mengen sein, die den pH nicht zu krass verhunzen.
An Körnern für solche Experimente und die Vergleichsgruppe, fehlt es mir nicht. Wohl aber an Platz, für due ganzen resultierenden Blumen. Ich krieg es leider nicht übers Herz, die Sämlinge zu kompostieren
-
Ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht🤔
Gibt man blos Essig, kommt der nicht an der richtige. Stelle an, weil das Coenzym A die Kette überhaupt erst anstößt. CoA selber ist aber auch wieder ein Komplex und geht durch keine Zellwand😩
Also wenn da was dran wäre, müssten es winzige Mengen sein, die den pH nicht zu krass verhunzen.
An Körnern für solche Experimente und die Vergleichsgruppe, fehlt es mir nicht. Wohl aber an Platz, für due ganzen resultierenden Blumen. Ich krieg es leider nicht übers Herz, die Sämlinge zu kompostieren
Würden Experimente mit einer genetisch stabilen IBL zuverlässigere Beobachtungsinformationen liefern als Samen von Polyhybriden, bei denen es signifikante genetische Unterschiede zwischen Geschwistern geben wird?
-
Ist zwar alles sehr interessant und wissenswert, und ich finde es auch super das Du hier alles so wissenschaftlich aufzeigst, aber ich schliesse mich hier mrsalz an. Ist mir zuviel Aufwand.
-
Zuviel Aufwand und auch gar nicht notwendig
Intressant ist es trotzdem und wer Spass daran hat zu Experimentieren und zu optimieren, warum nicht! -
Ich bin etwas verwirrt, was da der große Aufwand sein soll. Kannst du mir das bitte erklären, weil ich es einfach nicht kapiere.
Geht es um...
1) das Anmischen einer Lösung aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Wasserstoffperoxid?2) das Anritzen der Samen? (Optional, aber hilfreich bei älteren oder schlecht gelagerten Samen)
3) die Verwendung eines Glases mit Schraubdeckel?
4) die Verwendung eines mit Wasser gefüllten Inkubators mit integrierter Heizregelung und Zeitschaltuhr? (Das kann man auch durch eine Keimlings-Heizmatte, eine externe Steckdose mit Regler und Sensor ersetzen. Das ergibt das gleiche Ergebnis, aber das Wasser im Inkubator puffert Temperaturschwankungen besser ab.)
Hilf mir, deine Gedanken zu verstehen. 🤷🏻♂️
-
Es ist interessant und hat sicherlich seine Awendungsgebiete.

Fuer meine Samen tuts aber ein leichtes Erd-Kokos gemisch und 2-3 Tage ruhe. -
Fuer meine Samen tuts aber ein leichtes Erd-Kokos gemisch und 2-3 Tage ruhe.Genau.
Ja. Ich wollte gerade erwähnen, dass die einzige einfachere Methode, die mir einfällt, darin besteht, den Samen direkt in mit einer 1%igen Wasserstoffperoxidlösung befeuchtetes Substrat/Erde/Anzuchttöpfe zu legen und dies in einem Raum mit einer Temperatur zwischen 21 und 28 Grad Celsius zu tun. Das wäre die Methode, die am wenigsten Armbewegungen und am wenigsten Zeit in Anspruch nimmt.
Ich verstehe, dass die meisten Leute frisches Saatgut verwenden (wahrscheinlich wirklich frisch, wie behauptet) und nichts Wertvolles, Älteres oder falsch Lagertes. Daher ist die Methode mit dem feuchten Toilettenpapier durchaus verständlich. Aber die eben erwähnte Methode ist jedoch noch einfacher: Das direkte Einlegen des Samens in das angefeuchtete Substrat. Wäre mein Videobeispiel so übertrieben kompliziert, würde ich vermuten, dass auch die Verwendung von Toilettenpapier zwischen zwei Tellern oder in einer Tüte als umständlich empfunden würde und die Leute den Samen einfach direkt in das feuchte Substrat legen würden… aber ich bin immer wieder überrascht. Wenn die Keimrate nicht so wichtig ist, spielt es keine Rolle. Ich sage nicht, dass irgendjemand etwas falsch macht. Ich vermeide einfach Verschwendung und lege Wert auf die Genetik meiner Samen. Falls jemand in der gleichen Situation ist und nicht weiß, was zu tun ist, hier mein Beispiel. Bei alten/unsachgemäß gelagerten Samen mit niedriger Keimfähigkeit und erschöpftem Endosperm sind die Methoden ganz anders und stellen ein eigenes Thema dar.
-
Genau.
Ja. Ich wollte gerade erwähnen, dass die einzige einfachere Methode, die mir einfällt, darin besteht, den Samen direkt in mit einer 1%igen Wasserstoffperoxidlösung befeuchtetes Substrat/Erde/Anzuchttöpfe zu legen und dies in einem Raum mit einer Temperatur zwischen 21 und 28 Grad Celsius zu tun. Das wäre die Methode, die am wenigsten Armbewegungen und am wenigsten Zeit in Anspruch nimmt.
Ich war mir nicht sicher ob das direkt in Erde funktionieren wuerde aber klar warum eigentlich nicht.
Ich hatte vor kurzem nen batch alter samen wo's sich sicherlich gelohnt haette.
Ich setze aber demnaechst wieder ein paar Samen an dann werd ich's mal Testen!
Danke fuer deinen kleinen Germination-Exkurs

-
Warum nimmste keine F1?
Ich weiß, dass es schwer ist, Plants zu finden, die genug nicht- verwandt sind, aber grad mit sowas wie Carmagnola oder dem ungarischen Faserhanf, sollte das klappen.
IBL haben eine ziemlich breites Spektrum. Du hast zwar nicht mehrere dezidierte Phänos, aber dafür zig Punkte auf ner Normalverteilung.
Meine "Wildart" war ne Ducksfoot, die für sich ne einfach identifizierbare IBL ist. Die, auf ne SPMcJ zugelassen, gab absolut homogene Plants, so wie sich das für ne F1 gehört.
Goodpeace Der Aufwand wird nötig, wenn die Körner älter als 10 Jahre sind🤗 Wenn man sowas vor hat, sollte man vorher paar Fingerübungen an der üblichen Schrankgenetik machen, die sonst eh nicht in die Erde kommt.
-